Kundenrezension

2 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Call of Duty- und Militär-Fans kommen auf ihre Kosten., 14. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Lone Survivor (DVD)
Besucht meine Facebook-Seite: Filmfreak Kritik

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches, welches ich allerdings nicht gelesen habe.

Hier wird die Geschichte eines vierköpfigen Elite-SEAL-Teams erzählt, das im Jahr 2005 in Afghanistan einen Taliban-Anführer aufspüren und eliminieren soll.
Während ihrer Operation werden sie allerdings von vorbeikommenden Ziegenhirten entdeckt und stehen nun vor einer schweren Entscheidung.
Entweder sie töten die Zivilisten, darunter ein Kind, oder sie lassen sie gefesselt zurrück, was auch ihren Tod zufolge hätte.
Nach einer kontroversen Diskussion lassen sie sie allerdings frei, mit dem Wissen, dass die Zivilisten sie an die Taliban verraten würden.
Also tritt das Team den Rückzug an, wird dabei aber von den Taliban überrascht und ein Kampf um Leben und Tod beginnt.

Bevor ich in den Film gegangen bin, war meine Freude groß.
Der Trailer sah verdammt gut aus und wirkte mit der epischen Musik sehr dramatisch und packend.
Ich hatte Hoffnung auf einen guten oder zumindest ordentlichen Antikriegsfilm, schraubte diese Hoffnung mit der Zeit allerdings etwas runter, da unter Kritikern vermehrt die Rede von einem reinen Militär- bzw. Action-Film die Rede war.
Damit hatte ich allerdings auch keine Probleme, da mein letzter purer Action-Film schon lange her war und ich allgemein nix gegen Filme solcher Art habe.
Also bin ich in den Film gegangen, ohne die Hoffnung auf mehr als Action.

Und diese Erwartung hat den Film etwas gerettet, denn mit was anderem als Action punktet der Film kaum.

Der Cast ist natürlich verdammt gut, kann hier allerdings nicht wirklich viel aus den Rollen rausholen, weil es eben die Knallharten Soldaten sind.
Eine eintönige Rolle, mit eintöniger Darstellung, was auch schon das größte Problem des Films ist.
Denn wenn die Action mal startet, schüttelt man als Zuschauer mehrmals den Kopf.
Das liegt ganz einfach daran, dass die Soldaten als die härtesten Menschen auf Erden dargstestellt werden.
Sie werden mehrmals angeschossen, verletzen sich, springen bzw. stürzen sich dann zusätzlich noch Abhänge hinunter, wo sie natürlich hart landen und trotzdem einfach weitermachen.
Das kann man sich zu Begin der Action durchaus anschauen und durchgehen lassen, wenn man aber immer öfter angeschossen wird und trotzdem weiter harte Abhänge runterspringt bzw. fällt, dann denkt man sich als Zuschauer irgendwann Ja ne is klar! oder Schon wieder?.
Da denken Zocker zurecht gleich an Call of Duty oder Battlefield - auch da wird man x-mal angeschossen, macht dann aber weiter.
Ist das in einem Spiel kein Problem, stört das in einem Militärfilm jedoch gewaltig.

Die Amerikaner werden also (wie so oft) als knallharte Rambogruppe dargestellt, womit ich kein Problem hätte, wenn sich der Film nicht durchgehend so ernst nehmen würde.
Es ist ein Militärfilm, es geht um Afghanistan, es wird getötet und alles wird realitätsnah dargestellt und dann macht man der Realität ein Strich durch die Rechnung.
Da wird einem SEAL von hinten in den Kopf geschossen und er ist nicht tot - da sag ich nichts mehr dazu.

Die knallharte Darstellung der Soldaten hat jedoch auch einen Vorteil: die Inszenierung.
Diese ist nämlich meiner Meinung nach die größte Stärke des Films.
Die Action ist verdammt gut gemacht und ss gibt sehr viele spannende Feuergefechte, welche zum Glück nicht nach ein paar Minuten vorbei sind.
Denn nach der Entdeckung der SEALs, ist der Rest des Films quasi ein einziges Feuergefecht mit kurzen Unterbrechungen.
Das wird alles explosiv und richtig laut inszeniert, so wie man es sich dann in so einem Szenario vorstellt. Dabei wurde ich positiv überrascht, wie kompromisslos man das alles dann auf der Leinwand gezeigt hat.
Auch wenn es wie gesagt total übertrieben dargestellt wird, so sieht es schon verdammt gut aus, wenn ein Sniper seinem Gegner in den Kopf schießt, die Soldaten verletzt werden oder wenn es Explosionen gibt.
Man sieht viel Blut und sogar Hautfetzen hängen - die Masken und die Gore-Effekte sehen richtig klasse aus, womit der Film nichts für Leute mit schwachen Mägen ist.

Somit hat die Action ihre Stärken und Schwächen, was man auch über die Geschichte sagen kann.
Am Anfang wird das Training der Soldaten gezeigt und man erfährt ein paar Hintergrunddetails der Hauptdarsteller, jedoch nicht mehr als nötig.
Dennoch hat mir der Einstieg des Films sehr gefallen, da ich es sehr spannend fand, wie das Team sich langsam und ruhig voran bewegt und dabei unentdeckt bleibt, gleichzeitig aber die Umgebung ins Auge nimmt.
Ist natürlich nicht wirklich was Besonderes, aber dennoch sehr atmosphärisch und teilweise auch spannend gemacht.

Fazit:
Die Story ist dünn und die Darstellung übertrieben, aber die Action kracht ordentlich und wird verdammt gut inszeniert.
Ich wurde größtenteils gut unterhalten und jeder, der mit der übertriebenen Darstellung der SEALs leben kann und eine Vorliebe für Action hat, wird auf seine Kosten kommen.

Wertung: 3 1/2 von 5 Sternen

Weitere Meinungen:
Mein Kollege fand den Film genau wie ich zwar übertrieben, aber dennoch gut - genau wie andere Zuschauer, mit denen ich mich nach dem Film kurz unterhalten habe.
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.05.2014 04:02:09 GMT+02:00
Tommy B. meint:
Ich glaube das Ziel des Films wurde weit verfehlt bie der Rezension!
Der Film beruht auf wahren Ereignissen. Ja die SEALs haben trotz das sie angeschossen wurden und 2mal vom Hügel gefallen sind und mehrere Knochenbrüche erlitten haben weiter gekämpft.
Ich glaube Sie wissen nicht was das Wort Rambo bedeutet, Harter durchtrainierter Einzelgänger. Das trifft auf die Soldaten nicht zu das sie im Team kämpfen. Ja es mag schwer glaubhaft sein nach Schusswunden usw noch weiter zu kämpfen aber wenn man sich etwas mit den SEALs beschäftigt ist das nicht mehr weit hergeholt. die Ausbildung umfasst mehrere Jahre und die Durchfallquote ist sehr hoch. Ich will jetzt nicht vom FIlm ablenken wie die Rezension das eine Beleidigung für die gefallenen Soldaten ist es mit Spielen zu vergleichen die keine Bedeutung haben!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.05.2014 14:31:55 GMT+02:00
GamePrince meint:
Ich habe lediglich den Film als solchen Bewertet.
Und beim zusehen haben viele im Kinosaal den Kopf geschüttelt ... So nach dem Motto "Ist klar".
Und ich beileidige sicher niemand, hier geht es um einem Film mit Schauspieler, wir sollten aufm Boden bleiben, bitte keine Unterstellungen.

Geschmäcker sind verschieden.
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