Kundenrezension

110 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektes Gerät, 9. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer digitale Musik in ihrer hoch auflösenden Form HighRes liebt (die Unterschiede zu MP3 sind gewaltig - und selbst die Original-CD mit ihren 16bit/44,1kHz steht klanglich weit im Schatten der audiophilen 24bit-Welt), der kommt an den vergleichsweise kostengünstigen Geräten von Fiio gar nicht vorbei. Zumindest, wenn man auch ein klein wenig auf den Preis schaut dabei. Bisher war ein Alpen E17 - ein D-A-Wandler und Kopfhörerverstärker in einem - mein Begleiter im "Außeneinsatz", als Zuspieler diente meist das iPhone, bisweilen verstärkte er aber auch das digital aus dem Notebook ausgegebene Signal auf dem Weg zu meinem Kopfhörer (AKG 701) Beim Stöbern im Netz fand ich dann die unendliche Geschichte des bereits für 2011 angekündigten Musikplayers Fiio X3. Klingt eigentlich logisch: Wer so gute D-A-Wandler und Kopfhörerverstärker auf so kleinem Raum baut, der kann doch gleich eine Mobilen Player auf den Markt bringen - die Software zu entwickeln, sollte ja kein Problem sein. Nun gut: Es hat dann doch noch zwei Jahre gedauert - aber was seit Ende Juli auf dem Markt ist, überzeugt wirklich. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Unterschied zum neuen und sechsmal zu teuren iRiver selbst für die Experten von Stereoplay nur noch einen minimalen Punkt beträgt. Mit guten Kopfhörern klingen HighRes-Aufnahmen hier wirklich überirdisch: Die Bühne ist räumlich wie nie, die Dynamik erstaunlich breit. Und selbst 320er-MP3s wirken gar nicht so schmalbrüstig wie sonst mit dem iPhone & Co.
Das Bedienungskonzept des Fiio X3 ist zugegebenermaßen spartanisch, aber logisch und ausreichend. Einziges Problem: Fiio betont, dass man 64-GB-SDXC-Karten verwenden kann. Angesichts des Platzbedarfs von guten HighRes-Aufnahmen (bis zu viermal mehr Daten als bei einer gewöhnlichen CD) klingt das vernünftig. Dass die Karten aber nicht wie im Originalzustand auf exFat, sondern auf FAT32 formatiert sein müssen, um im Mediaplayer ihren Dienst zu tun, wird erst klar, wenn man sieht, dass der X3 die exFat-Karte nicht anzeigt. Und dann geht das Problem wirklich los. Da Windows mit Bordmitteln die FAT32-Formatierung nur bis zu einer Größe von 32GB erlaubt, muss man eine ganze Weile suchen. Dummerweise funktionieren drei von vier im Internet verfügbaren Tools nicht. Nach drei Stunden dann die Rettung: Mit "HB USB DISK STORAGE TOOL" klappt es endlich. Und damit weitere Fiio-X3-Käufer, die wie ich ebenfalls auch gleich zur 64-GB-Karte greifen, nicht verzweifeln, geb ich mein Wissen gleich an dieser Stelle weiter.
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 29 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.08.2013 22:20:01 GMT+02:00
Ozun Beyaz meint:
Danke dafür! Gemeint ist wohl das HP!! USB DISK STORAGE TOOL oder? :-)

Veröffentlicht am 11.08.2013 00:39:33 GMT+02:00
M.M.J. meint:
Sie haben völlig Recht! Ein perfektes Gerät! Punkt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.08.2013 08:01:14 GMT+02:00
H. Kunze meint:
ja natürlich :-)

Veröffentlicht am 11.08.2013 10:57:26 GMT+02:00
D. Sievers meint:
Schöner Bericht, ich habe mir das Gerät auch gerade bestellt und bin schon sehr gespannt. Frage: Welche Ordnerstruktur haben Sie auf Ihrem PC angelegt. Ich habe aktuell die Struktur Hauptverzeichnis - Interpreten - Alben -Titel angelegt. Geht das so, oder braucht das Gerät eine andere Struktur ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.08.2013 12:38:50 GMT+02:00
H. Kunze meint:
Im Moment hab ich nur ein Dutzend HighRes-Scheiben auf den FiiO geladen - 1 bis 2 GB das Stück. Da ich vorwiegend Klassik höre, ist für mich eine sinnvolle Struktur sowieso eher "Komponist - Werk - (Interpret) - Titel". Hier habe ich einfach noch nicht die endgültige Lösung gefunden, die die Tatsache ausreichend beachtet, dass ich z.B. Bachs Matthäuspassion 15 Mal habe und hier natürlich der Interpret das wichtigste ist, bei vielen anderen Scheiben aber ansonsten doch eher das Werk das wichtigste ist. Die aktuellen Scheiben habe ich mir, so wie sie runtergeladen wurden (Ordner, darin die einzelnen Titel) einfach auf den Fiio geschoben. Der Player hat eine ganz brauchbare Verwaltungssoftware (Genre / Album / Interpret / Titel), zudem kann man sich durch die Ordner "wühlen". Da ich demnächst anfangen will, meine nicht gerade kleine Klassik-CD-Sammlung als FLAC zu rippen und über NAS-Server dem Netzwerkplayer zur Verfügung zu stellen, muss ich wohl die oben gestellte Frage dann endgültig beantworten. Aber das hat ja nix mit dem Fiio zu tun, oder? :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.08.2013 13:16:43 GMT+02:00
D. Sievers meint:
Danke für die sehr umfängliche Antwort, ich werde mich dann auch mal selbst durchwühlen :-) ...

Veröffentlicht am 12.08.2013 00:25:18 GMT+02:00
J. Dollinger meint:
Mal eine Frage in die Runde: Was genau unterscheidet diesen Player beispielsweise von einem Cowon iaudio 9? Der spielt auch so ziemlich alle Formate ab. Was macht das hier angebotene Produkt besser? Mein geliebter Iaudio 9 ist leider aufgrund eines Missgeschicks meinerseits kaputt gegangen und ich überlege mir den Fiip X3 zu kaufen, bin aber noch nicht ganz überzeugt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2013 10:15:16 GMT+02:00
H. Kunze meint:
Ohne den Cowon zu kennen (mit Ausnahme natürlich von Testberichten) würde ich sagen: Der DAC (Digital-Analag-Wandler) ist beim Fiio schon aus einer anderen Liga. Das ist für mich stets auch das entscheidende. Beim iPhone 4S bin ich mit dem internen DAC schon recht zufrieden, aber seit ich nach einer FAZ-Empfehlung die Kombination von Kopfhörer-Verstärker und DAC von Fiio (also E09/E17) auf dem Schreibtisch habe und den E17 nun auch im Außeneinsatz (als Verstärker für iPhone bzw. als DAC via SPDIF vom Notebook) schätze ich einfach die klanglichen Qualitäten von FiiO. Als Klassik-Hörer geht es mir natürlich nicht um gigantische Bässe, sondern eher um Transparenz und Bühnenbreite. Ich weiß nicht, welchen DAC Cowon verbaut, aber - grad hab ich noch mal nachgeschaut - in den Listen von Stereoplay, audio etc. taucht er nicht einmal auf. Dass er FLAC spielt, klingt schon mal gut (auch ALAC?). Probier es einfach mal gegeneinander aus - am besten mit 320er MP3 und FLACS. Was mich beim Cowon in den Testberichten irritierte: Hier wurde wieder einmal die "eierlegende Wollmilchsau" gebaut (das Archos-Prinzip sozusagen). Audio- und Video-Player, dazu Radio und noch einen eingebauten Lautsprecher. Braucht man eine derartige Breite in Zeiten guter Smartphones? Und wenn es um Qualität geht: Da probierst du am besten beide Geräte mal gegeneinander. Der FiiO ist ja nur wenig teurer, würde mich also nicht wundern, wenn du dann auch beim Chinesen hängen bleibst. Wenn Geld keine Rolle spielt, solltest du auch noch den neuen iRiver prüfen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2013 15:14:39 GMT+02:00
J. Dollinger meint:
Radio habe ich nie benutzt und auch das Ansehen von Videos ist beim Cowon zwar möglich, aber nur ein Bonus. Bei dem Bildschirm macht es auch nicht wirklich Spaß. Das Gleiche mit den Lautsprechern. Ich denke hier hat man versucht für wenig zusätzliches Geld ein paar zusätzliche Funktionen einzubauen um eine größere Zielgruppe abzudecken.
Am Bestellen und Ausprobieren komme ich wohl nicht vorbei. Danke für Ihre detaillierte und schnelle Antwort.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.08.2013 16:00:06 GMT+02:00
KK meint:
Zumindest die Akkulaufzeit; diese ist bei diesem Gerät hier nicht zeitgemäss - ein COWON X9 läuft 10mal so lange mit einer Akkuladung.
Würde mir den Fiio sofort kaufen, wenn der Akku denn länger halten würde.

BTW, kann man den Akku bei dem Fiio X3 selber wechseln wie bei einem Mobiltelefon und einigen der KHV von Fiio, oder muss man das Gerät einschicken (bzw. wegschmeissen wie aktuell bei COWON, für die es in D keinerlei Service mehr gibt), wenn die Lebensdauer des Akkus am Ende ist?
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