Kundenrezension

32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nettes Buch für Führungskräfte, 25. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trottelfalle Nettigkeit: Wie Sie freundlich bleiben und sich trotzdem nicht ausnutzen lassen! (Brevier-Reihe Hirnschrittmacher 2) (Kindle Edition)
1) Wie der Autor als Kommunikationstrainer sicher weiß, sind Verhaltensweisen am ehesten durch Übung unter Anleitung und Rückmeldung veränderbar, weniger durch Lesen von Büchern. Aber dafür kostet das E-Book nicht viel, vielleicht bleibt was hängen. Und es gibt es das Kapitel zum Neinsagen gegenüber ChefInnen. Deswegen hatte ich mir das Buch gekauft.

2)Etwas lästig sind seine flotten Sprüche, die oft gut klingen, aber meistens nicht stimmen, das Thema nicht voran bringen und die Aufmerksamkeit vom Wesentlichen ablenken.

3) Gut wird das Buch, wenn es ums „weitsichtigen Egoismus“ geht, um Rechte und Erwartungen, und darum dass beide Seiten von Vereinbarungen und Partnerschaften profitieren sollen.

4) Unakzeptabel finde ich, wenn öfter die ganze Argumentation auf EINER Umfrage OHNE Quellenangabe beruht. Besonders dann, wenn ich die Ergebnisse dieser Umfrage unglaubwürdig finde. Z.B. dass 90% der Arbeitnehmer unzufrieden seien „mit ihrem Job und den Rahmenbedingungen wie Chef, Gehalt, Entscheidungsprämie, etc.“

5) Mein Eindruck: Die Zielgruppe des Autors sind Führungskräfte und Geschäftsleute. So wird Schritt-für-Schritt beschrieben wie Vorgesetzte Kontrollgespräche und Kritikgespräche führen sollen. Beim Kapitel „Neinsagen gegenüber ChefInnen“ dagegen wird der Autor plötzlich kleinlaut und zeigt nur kurz, wie man damit umgehen kann, wenn der Chef zu viel Arbeit aufbürdet. Die Strategie „wenn ich noch was machen soll, dann müssen Sie sagen, was ich dafür streichen soll“ praktiziere ich seit Jahrzehnten, also Fehleinkauf. Mich hätte außerdem interessiert, wie ich z.B. mit Kontroll- und Kritikgesprächen von Vorgesetzten umgehe, wie handele ich eine Gehaltserhöhung aus, wie bessere Arbeitsbedingungen.

Zusammenfassung: Für Arbeitnehmer uninteressant, für Führungskräfte interessant, aber die Verhaltensweisen müssen geübt werden. Für das Privatleben empfehle ich Schulz von Thuns „Miteinander reden 1“ - wesentlich klarer, übersichtlicher, verständlicher und fundierter. Gut ist das Buch von Herrn Scheuermann, wenn es um „weitsichtigen Egoismus“ geht.
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Kommentare

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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.11.2013 12:07:06 GMT+01:00
Hallo malaga64, meine Quelle ist das Handelsblatt, Ausgabe vom 05.03.2009. Zitiert wird dort der Psychologe Manuel Tusch, der nicht näher benannte Studien in Deutschland verarbeitet hat, die dies belegen sollen. Er versucht darauf Antworten und Lösungen zu geben in seinem Werk "Das Frustkillerbuch". Mit freundlichen Grüßen, Siegbert Scheuermann
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