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Einige Schwächen, 11. Oktober 2006
= Spaßfaktor:
Rezension bezieht sich auf: Half-Life 2: Episode One (DVD-ROM) (Computerspiel)
Inhalt: Das Spiel knüpft direkt an das Ende von HL2 an: Man wird von Dog und Alyx am Fusse der Zitadelle ausgegraben und erhält den Auftrag, zunächst in diese zurüchzukehren (!), um den Reaktor tief im Inneren zumindest temporär zu stabilisieren, damit genug Zeit bleibt, die Stadtbewohner aus der Stadt zu evakuieren, bevor das Ungetüm explodiert. Ist dies geschafft, kämpft man sich mit der Unterstützung von Alyx zum Bahnhof, um den letzten Zug zu nehmen... Auf dem Weg begegnet man alten Freunden und Feinden. Im Verlauf sammelt man Meinungsverstärker und allerlei Nützliches auf. Die Brechstange gibt es aber imho erst viel zu spät im Spiel. Anders als in HL2 sind hier die Extras und die Munition nicht so großzügig bemessen, daher gilt das Motto: Geiz ist geil, öfter mal die GravityGun benutzen. Neue Waffen und Items gibt es nicht. Das Spiel: Graphik, Physik-Engine und Levelgestaltung sind wie in HL2 top, technische Unterschiede sind mir nicht aufgefallen. Die Spielzeit von 4-6h, wie im Internet propagiert, ist realistisch und für ein Addon üblich. Blue Shift hatte ich zum Beispiel noch viel schneller durch als Episode 1. Man braucht HL2 nicht zu haben, wenn es doch schon drauf ist, dann kopiert sich das Programm von selbst in den HL2-Ordner. In jedem Fall braucht man den Steam-Account(den komischen Geschmack im Mund schluckt man schnell runter), ist der schon vorhanden, geht alles wie von selbst. Bei mir hat die Prozedur keine 10 Minuten gedauert, dann konnte ich spielen. Zwei Punkte sind mir negativ aufgefallen: 1. Die Hintergrungstory schreitet nur wenig voran: Die Zitadelle fliegt in die Luft, und man entkommt nur knapp aus der Stadt. Das war's auch schon. Es gibt keine Infos zu den Combine, dem G-Man, die Verbindung zwischen Xen-Lebensformen und den Combine usw. Alle Fragen, die man nach der miesen Storykonzeption von HL2 hat, werden nicht beantwortet. Für ein Game, das in solchem Ausmaß geskriptet ist, ist das viel zu wenig!!! 2. Es gibt in diesem Spiel einige Fruststellen, die es im Mutterspiel HL2 nicht gab. (Dazu muß ich sagen, dass ich plumpe Ballerei nicht mag und das Abschlachten von Zombies nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung ist. Dagegen der Häuserkampf gegen Ende von HL 2 gegen die Combine war klasse.) Ein Beispiel: Dunkles Parkhaus, kein Licht (außer der Taschenlampe, die ständig ausgeht), man wartet auf einen Aufzug, man hat zu wenig Ammo und Zombies aus allen Richtungen (einige haben Granaten ! ). Die Gegnerflut ist eine Endlosschleife, man kann also nicht gewinnen, sondern man muß auf den Aufzug warten und mit diesem entkommen. Da man nicht genug Ammo für seine Meinungsverstärker hat und nicht genug Material für die GravityGun, geht man oft hopps, und man fragt sich entnervt, ob das wirklich sein muß. Dies führt schnell zum Cheat, was eigentlich schade ist, denn in HL2 brauchte man dies nicht. Hier galt das Prinzip, dass auch Nicht- Spezialisten ein spannendes Spiel ohne Tricks schaffen können. Sinnlose Ballerei, künstlich schwer gemacht und dann auch noch eine Endlosschleife (der Raum ist abgeschlossen, der Feind kommt also aus dem buchstäblichen Nichts!), das nervt und senkt das Niveau. Hoffentlich vergrault das nicht die Spieler, die es wegen dem spannenden Skript spielen und sonst eher keine Shooterspieler sind (so wie ich). Fazit: Solides Spiel, Fans kommen nicht drum herum. Für Episode 2 erwarte ich mir aber mehr Handlung und logische, sinnvolle Action.
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Half-Life 2: Episode One (DVD-ROM) B000E0VYWE
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Einige Schwächen
Inhalt:
Das Spiel knüpft direkt an das Ende von HL2 an: Man wird von Dog und Alyx am Fusse der Zitadelle ausgegraben und erhält den Auftrag, zunächst in diese zurüchzukehren (!), um den Reaktor tief im Inneren zumindest temporär zu stabilisieren, damit genug Zeit bleibt, die Stadtbewohner aus der Stadt zu evakuieren, bevor das Ungetüm explodiert. Ist dies geschafft, kämpft man sich mit der Unterstützung von Alyx zum Bahnhof, um den letzten Zug zu nehmen... Auf dem Weg begegnet man alten Freunden und Feinden. Im Verlauf sammelt man Meinungsverstärker und allerlei Nützliches auf. Die Brechstange gibt es aber imho erst viel zu spät im Spiel. Anders als in HL2 sind hier die Extras und die Munition nicht so großzügig bemessen, daher gilt das Motto: Geiz ist geil, öfter mal die GravityGun benutzen. Neue Waffen und Items gibt es nicht.
Das Spiel:
Graphik, Physik-Engine und Levelgestaltung sind wie in HL2 top, technische Unterschiede sind mir nicht aufgefallen. Die Spielzeit von 4-6h, wie im Internet propagiert, ist realistisch und für ein Addon üblich. Blue Shift hatte ich zum Beispiel noch viel schneller durch als Episode 1. Man braucht HL2 nicht zu haben, wenn es doch schon drauf ist, dann kopiert sich das Programm von selbst in den HL2-Ordner. In jedem Fall braucht man den Steam-Account(den komischen Geschmack im Mund schluckt man schnell runter), ist der schon vorhanden, geht alles wie von selbst. Bei mir hat die Prozedur keine 10 Minuten gedauert, dann konnte ich spielen.
Zwei Punkte sind mir negativ aufgefallen:
1. Die Hintergrungstory schreitet nur wenig voran: Die Zitadelle fliegt in die Luft, und man entkommt nur knapp aus der Stadt. Das war's auch schon. Es gibt keine Infos zu den Combine, dem G-Man, die Verbindung zwischen Xen-Lebensformen und den Combine usw. Alle Fragen, die man nach der miesen Storykonzeption von HL2 hat, werden nicht beantwortet. Für ein Game, das in solchem Ausmaß geskriptet ist, ist das viel zu wenig!!!
2. Es gibt in diesem Spiel einige Fruststellen, die es im Mutterspiel HL2 nicht gab. (Dazu muß ich sagen, dass ich plumpe Ballerei nicht mag und das Abschlachten von Zombies nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung ist. Dagegen der Häuserkampf gegen Ende von HL 2 gegen die Combine war klasse.) Ein Beispiel: Dunkles Parkhaus, kein Licht (außer der Taschenlampe, die ständig ausgeht), man wartet auf einen Aufzug, man hat zu wenig Ammo und Zombies aus allen Richtungen (einige haben Granaten ! ). Die Gegnerflut ist eine Endlosschleife, man kann also nicht gewinnen, sondern man muß auf den Aufzug warten und mit diesem entkommen. Da man nicht genug Ammo für seine Meinungsverstärker hat und nicht genug Material für die GravityGun, geht man oft hopps, und man fragt sich entnervt, ob das wirklich sein muß. Dies führt schnell zum Cheat, was eigentlich schade ist, denn in HL2 brauchte man dies nicht. Hier galt das Prinzip, dass auch Nicht- Spezialisten ein spannendes Spiel ohne Tricks schaffen können. Sinnlose Ballerei, künstlich schwer gemacht und dann auch noch eine Endlosschleife (der Raum ist abgeschlossen, der Feind kommt also aus dem buchstäblichen Nichts!), das nervt und senkt das Niveau. Hoffentlich vergrault das nicht die Spieler, die es wegen dem spannenden Skript spielen und sonst eher keine Shooterspieler sind (so wie ich).
Fazit: Solides Spiel, Fans kommen nicht drum herum. Für Episode 2 erwarte ich mir aber mehr Handlung und logische, sinnvolle Action.
Aidan Savo
11. Oktober 2006
- = Spaßfaktor:
5
- Insgesamt:
5

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