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Kundenrezension

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Masche ist uralt - primitiv aber effektiv, 21. Januar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die perfekte Masche: Bekenntnisse eines Aufreißers (Taschenbuch)
Neil Strauss - hauptberuflich Journalist, z.B. bei der New York Times - begeht in diesem Buch einen Verrat an der weltweiten Community von Männern, die ihr Lebenselixer aus der Speedverführung von Frauen saugen und sich in der perfekten Flachlegungsmasche profilierten oder sich darin schulen lassen wollen - indem er diese Masche offenbart und die Offenbarung veröffentlicht, jedermann zugänglich macht.

Vor allen Dingen auch jeder Frau, die es wissen will; wobei ich hoffe, dass ich nicht die einzige Frau bin, die Bücher wie diese dazu nutzt, sich vor Liebestrickbetrügern besser zu schützen oder mehr noch einfach nur Lust dazu hat, Maschen und gegenwärtig grassierende gesellschaftliche Phänomene zu durchschauen.

Strauss begeht diesen Verrat, nachdem er von dieser süchtig machenden Masche und ihren stereotypen Erfolgen schon gründlich abgeturnt ist und auch andere Gurus in diesem Metier reihenweise der Depression verfallen, einer sich selbstmordgefährdet in die Psychiatrie einliefern ließ.
Schon nach 1,5 Jahren ihrer Erlernung, Erprobung und weiteren Verfeinerung hat er es satt.
Und nach einem Rückfall erfährt er dann auch, dass diese perfekte Masche noch nicht einmal perfekt ist, da überwiegend nur ein bestimmter Frauentyp darauf herein fällt .
Auch das offenbart er in diesem Buch.

Was für ihn spricht.
So wie das ganze Buch- ein Selbsterfahrungsbericht in der Ichform - mich sehr angenehm überrascht hat und für ihn spricht.
Mich für ihn als Autor eingenommen hat - der eine ausgezeichnete Beobachtungsgabe und literarisches Talent zeigt, viele neue Begriffe kreiert, fast eine neue Sprache und insgesamt auch sehr spritzig und witzig ist, ich den ganzen Roman mit einem lachenden und einem weinenden Auge an einem Stück durchlesen musste - als Denker und teilweise Vordenker, und als sozialer Mensch, der ER immer noch geblieben zu sein scheint.
Jedenfalls "in recovery" war, als er das Buch heraus gab.

Einige männliche Rezensenten legen diesem Buch zur Last, dass darin - anders als in dem Original mit dem Titel "The Game" - gar nicht alle diese Verführungstricks aufgeführt sind, und MANN hier sozusagen angeschmiert ist, nichts autodidaktisch von diesem Topaufreißer der professionellen Oberliga lernen könne.

Ich sehe es anders : dieses Buch hat mehr Tiefe und konzentriert sich nicht mehr auf die Tricks als solche, sondern schon mehr auf das Prinzip, das hinter allen diesen Tricks steckt.
Und wer das Prinzip versteht, dem müsste es ein Leichtes sein, selber entsprechende Tricks zu entwickeln.

Abgesehen davon, dass es diese Masche schon immer gab, auch Casanova, der ebenfalls eigentlich Schriftsteller war, Werke hinterließ, die in der perfekten Verführung unterrichten.

Das Neue an alle dem ist nur, dass sie früher noch nicht zur Bereicherung einiger weniger Gurus und zum Nachteil vieler Frauen überall auf der Welt auch an Stoffel vermittelt wird, die selber niemals drauf gekommen wären.
Internet- und Globalisierungsschaden.

Faszinierend ist für mich hier nur, dass dieses Heer männlicher Dumpfbacken, die nur die Tricks anwenden im Stil von "Malen nach Zahlen" und die weit davon entfernt bleiben, das dahinter stehende Prinzip zu verstehen, eine fast ebenso hohe Erfolgsquote zeitigen wie Neil Strauss oder Tom Cruise -der schon lange vor Neil Strauss selber auf diese Masche kam, die laut Strauss sogar sehr viel Ähnlichkeit hat mit der Masche von Scientology.

Aber DAS erkläre ich mir leicht wir folgt:
Diese neuen, in so etwas wie Kampftruppen herum schwirrenden Aufrisskünstler zeitigen ihre Erfolge fast ausschließlich bei Frauen, die unterwegs sind, um aufgerissen zu werden, und an Orten, die dazu da sind, Aufreißer und ihre willigen Opfer zusammen zu bringen.

Worin aber liegt der Erfolg, sich vorgebratene Hühnchen von der Stange in den Schoß fallen zu lassen ?!
Wie bei jedem Ramsch und Schlussverkauf doch wohl vor allen Dingen darin, der Erste und der Dreisteste zu sein.

Die Opfer dieser perfekten Masche sind nahezu allesamt zwar "heiße, blonde Geräte" oder andere nach herkömmlichen Männermaßstäben hochattraktive "Sets" oder "Baustellen" - wie sie von dieser Community charmant bezeichnet werden, wenn sie nicht nur eine Nummer auf der Attraktivitätsskala von 1-10 bekommen, wobei immer nur die Zehner oder die Elfer als Opfer der Masche angegraben werden und die angeblich darunter Liegenden verschont bleiben- aber andererseits doch irgendwie schon halb flachgelegt noch ehe der schnellste Pick-Up-Artist sich an sie heran gepirscht und den ersten Trick aus dem Hut gezogen hat.
Sie sind zumeist recht hohle Frauen, die ihren eigenen Part auf diesem Jahrmarkt der Eitelkeiten leben und ihre eigenen Aktien in dieses Geschäft einbringen.
Die genau so sehr an Sexsucht und mehr noch an der Sucht nach Bestätigung - einem Defizit an Wahrgenommen Werden- leiden wie diese professionellen Aufreißer, und ebenso genau so wie diese Männer an Langeweile zu sterben scheinen, nach Spiel, Sport und Spaß lechzen, und wohl auch stofflich süchtig, jedenfalls meist umnebelt sind.

Da wohl die meisten Männer reizlose Langweiler sind - vor allen Dingen so gnadenlos egozentrisch, dass sie meinen, eine Frau mit endlosen Selbstdarstellungen, die meist ohne Bezugnahme und ohne Blickkontakt in den Raum geblasen werden, nur von SICH überzeugen zu müssen und in die Frau nur ein paar langweilige Standardkomplimente und einen Drink investieren zu müssen, um ihnen dann übergangslos in den Hintern kneifen und sie damit restscharf auf sich machen zu können - ist es doch so sicher wie das Amen in der Kirche, dass die, die ein paar Zaubertricks vorführen und so tun, als ob sie sich in erster Linie für die Frau interessieren, die Abräumer in dieser kaputten Szene sind.

Das Prinzip, das hinter dem Erfolg dieser Aufrisskünstler steckt ist doch nur, dass Männer mehr Unterhaltung und mehr persönliche Ansprache und mehr Kontakt bieten müssen als die, mit der der Normalaufreißer auszukommen glaubt.

Vor allen Dingen aber, dass mehr Interesse an der Frau gezeigt werden muss - an ihrem Innern und an ihrem Äußeren- Blickkontakt einzubauen ist, und dass Pseudobestätigung mit Pseudokritik gemischt werden muss, weil das den Frauen zum einen wirkliches Wahrgenommenwerden vorgaukelt, und zum anderen die unsicheren eitlen Schönheiten an ihrem eigenen Ehrgeiz packt, sie dann notgedrungen dem Angreifer und ihrer Umgebung beweisen zu müssen glauben, dass er sie allem gesetzten Anschein zum Trotze doch scharf genug findet, um sie flachzulegen.

Hierbei ist es selbstredend völlig egal, wer der Mann wirklich ist und wie er ausschaut, denn auch diesen Frauen geht es nicht um die Männer; genau so wenig wie es den "Verführungskünstlern" um die Frauen geht.

Auf beiden Seiten herrscht Austauschbarkeit.
Beiden geht es nicht um die Fallensteller ( Frauen stellen die Falle durch aufreizende Aufmachung), sondern um den Käse in der Falle: um die Befriedigung von Eitelkeit und um die Beruhigung von Selbstzweifeln.

Nicht mal um Sex geht es in erster Linie - vielen Aufreißern GAR nicht, so dass sie ihre Bemühungen um die Frau schon einstellen, sobald diese ihre Beine für sie breit gemacht hat- sondern einzig und allein um Aufwertung des nur schlecht ausgebildeten Selbstwertgefühls.
Klar ist daher auch, dass bei diesem kranken Spiel unter dem Strich auf beiden Seiten keine echte Befriedigung oder Nahrung heraus kommen kann.
Allerdings leiden dennoch die Frauen mehr darunter, denn die meisten sehnen sich wirklich nach Wahrgenommenwerden und Bestätigung, nach echtem Kontakt, echtem Interesse an ihnen, echter Unterhaltung etc.
Und hoffen wohl auch immer wieder- anders als die spielleitenden Männer - dass die Vorgaben der Aufreißer nicht nur ein Fake sind, sondern wahr, und wirklich sie meinend, nicht das Boygame meinend.

Der Trick dieser Masche, der mir als der wichtigste und zentralste erscheint, ist der, dass Kritik an der Frau - die in der Communtiy "Dämpfer" genannt und bis hin zu Beleidigungen gesteigert wird, wenn das Opfer darauf anspringt und zugleich eine harte Nuss ist - paradoxerweise mehr Erfolg nach sich zieht als der Trick mit "Du hast besonders blaue Augen" oder "DU tanzst geiler als Deine beste Freundin" und dergleichen herkömmliche Masche mehr.
Ich hatte früher schon geahnt, dass Tyen, die mich so fies angehen, auch nichts anderes von mir wollen als die netten, und hatte sie "Negativanmacher" genannt.
Denn es gibt keinen anderen logischen Grund für einen fremden Mann, mich zu umgarnen und was auch immer dabei von sich zu geben - mir seine Zeit zu opfern - als den, mich erobern zu wollen.
Aber ich war mir nie ganz sicher darin.

Die wirkliche Lehre, die Frauen aus diesem Buch ziehen können, ist für mich folgende:
" Wann immer ein unbekannter Mann sich die Mühe macht, eine Frau runterzuputzen, ist sie dadurch als eine Zehn oder gar eine ELF von ihm bewertet, und kann sich das reichen lassen, ohne mit dem Freak noch ins Bett gehen zu müssen".
Sie kann, aber sie muss nicht, wenn sie nur Sex will.
Denn irgendwie ist es wohl tatsächlich so, dass Dämpfer spannender sind als Komplimente, dass sie wirklich irgendwie mehr anmachen.
Habe ich selber erlebt, bereue aber auch nichts.
Ich glaube, dass bei den Opfern der Negativanmache - die ja der alte Anmachtrick von Zuckerbrot und Peitsche ist- UNWEIGERLICH die körpereigenen Drogen Adrenalin und auch Dopamin ausgeschüttet werden, abwechselnd und in hochkonzentriertem Ausmaß, und genau DAS macht an und öffnet die Tür zu sexueller Erregung.

Zurück zu den Profiaufreißern:
Wenn nun alle Stoffel und Stiesel auf dieser Welt wirklich etwas lernen wollen - auch von Neil Strauss, der ja dahinter gekommen ist zum Schluss - was sie wirklich nachhaltig weiter bringen könnte auch in Sachen Erfolg, dann wäre es eine Öffnung hin zu ECHTEM Interesse, echten geistreichen Unterhaltungen, ernst gemeintem Eingehen auf die Frau, wirklicher Zusammensetzung und Auseinandersetzung mit ihr.
Kein Trickbetrug mehr, sondern dassselbe und noch viel besser als ehrlichem Deal.
Das würde auch von uns Frauen - jedenfalls von denen, die eine Beziehung suchen - mehr als begrüßt werden.

Sobald und solange echtes Interesse und echte Aufmerksamkeit vorliegen und gezeigt werden, und dabei geübt und verfeinert werden, um eine Beziehung aufzubauen, klappt`s auch mit der Nachbarin, und zwar dauerhaft und nahrhaft.

Die Message von Neil Strauss ist letzten Endes genau diese.

Und da er seine eigene Weiterentwicklung hin zu dieser Erkenntnis auch sehr gut aufgebaut und wunderbar formuliert den Lesern nahe bringt, bekommt das Buch von mir 5 Punkte.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.11.2014 08:12:58 GMT+01:00
Käsekuchen meint:
Umfassend genau ins Schwarze!
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