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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Das Echo der Schuld (Gebundene Ausgabe)
Wenn man mal von dem etwas zu sehr in den Kitsch abdriftenden Titel des Romans absieht, ist Frau Link mit dem "Echo der Schuld" wieder mal ein richtig großer Wurf gelungen. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite wird man durch die Niederungen der menschlichen Psyche geführt, wobei das Vordergrund-Thema "Entführung und Mißbrauch von kleinen Mädchen" bestens dafür geeignet ist, den Leser emotional in die Handlung hinein zu ziehen.Sicherlich ist es eine Geschmacksfrage, ob man immer alle inneren Befindlichkeiten der Personen in aller Ausführlichkeit breit treten muss - wen diese Spezialität nerven sollte, hat sich bei diesem Roman natürlich die falsche Lektüre ausgesucht. Ich persönlich finde diesen empathischen Stil die größte Stärke der Link-Romane. Nur so kann man tief in die Charaktere eintauchen und wird nicht zuletzt auch oftmals angehalten, seine eigenen Verhaltensweisen kritisch zu erforschen. Ständig stellt sich dem Leser die Frage "Warum tut er/sie denn sowas?" um kurz darauf, in der persönlichen Geschichte des Protagonisten und der psychosozialen Konstellation die Antwort darauf zu finden. Meine liebsten Link-Romane haben eine historische Rahmenhandlung aber unter all den zeitgenössischen Werken liegt das "Echo der Schuld" zusammen mit "Am Ende des Schweigens" auf Platz 1 meines persönlichen Rankings. Ich kann den Thriller jedem Leser empfehlen, der keine ausgesprochene "Empathie-Allergie" haben :-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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