Kundenrezension

121 von 157 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schmarotzertum, edel verpackt, 17. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Glücklich ohne Geld!: Wie ich ohne einen Cent besser und ökologischer lebe (Kindle Edition)
Die Idee klingt erstmal interessant. Wer möchte nicht ohne den schnöden Mammon auskommen und im Einklang mit Mutter Erde leben.
Es ist aber einfach nur eine edel verpackte Form von Schmarotzertum, die uns der Autor vorstellt. Wenn er schreibt, dass er sich als Tramper von Autofahrern mitnehmen lässt und denen dann erzählt, dass er ein viel besserer Mensch ist, weil er kein Auto fährt, ist das schon sehr dreist.
Richtig unverschämt finde ich es aber, wenn er erzählt, dass er sich von richtig armen Menschen, die trotz harter Arbeit nur das Nötigste haben, durchfüttern lässt und mehr oder weniger dazu aufruft es ihm gleichzutun und die traditionelle Gastfreundschaft mancher Kulturen einfach auszunutzen.
Natürlich findet er es interessanter, durch Fernsehstudios zu tingeln und große Reden zu schwingen, als jeden Tag acht Stunden oder mehr mit richtiger Arbeit zu verbringen. Das könnte ja anstrengend sein oder ihn langweilen. Die Lebensphilosophie des Autors funktioniert aber leider nur dann, wenn nur sehr, sehr wenige Menschen danach leben. Sie ist keineswegs massentauglich. Es muss dafür immer genügend gutmütige "Kapitalisten" geben, die sich ausnutzen lassen und denen man ein Vorbild sein kann.

Das Buch habe ich kostenlos auf meinen kindle geladen, ich würde es jederzeit gerne wieder zurückgeben für den nächsten Leser. Ich habe das erste Drittel relativ genau gelesen, war dann von den immer gleichen Selbstbeweihräucherungen gelangweilt und habe den Rest auf der Suche nach neuen Erkenntnissen und praktikablen Vorschlägen nur noch quergelesen, aber leider nichts gefunden.
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 20 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.11.2013 10:59:38 GMT+01:00
Michael meint:
Sehr gute, kurze und treffende Rezension! So denke ich auch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2013 14:56:39 GMT+01:00
Normalleser meint:
Danke

Veröffentlicht am 29.11.2013 14:59:20 GMT+01:00
Gabriele K. meint:
Ich stimme Ihnen voll und ganz zu - habe das Buch noch nicht gelesen, aber viel im Fernsehen über und von dem Herrn gesehen. So erzählt er auch, dass er das Fahrrad eines Freundes nutzt, das nur herumstand - auch dieses Fahrrad wurde mit Geld, welches er verschmäht, gekauft. Konsequent wäre, wenn er laufen würde. Aber Sie haben total Recht, wenn Sie das als Schmarotzertum bezeichnen. Von daher werde ich es mir auch sparen, das kostenlose Exemplar seiner Selbstbeweihräucherung zu lesen - damit spar ich mir dann eine ganze Menge "teurer" Zeit.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.12.2013 00:59:03 GMT+01:00
Kaito meint:
Seine Vorstellung von der Gesellschaft funktioniert nur, wenn sie sein Wirt bleibt. Denn ohne Verschwendung gibt es keine Reste und somit keine Gratis-Konsummöglichkeit für den Autor.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.12.2013 17:42:46 GMT+01:00
Rico meint:
Es wird aber funktionieren weil viele Menschen den Hals nicht voll bekommen und das wird noch ne ganze weile so laufen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.12.2013 02:22:57 GMT+01:00
Daniel Becker meint:
Gabriele, wenn Sie das Buch nicht gelesen haben, dann mach den Kopf zu und lass hier nicht so einen Mumpitz vom Stapel... Ignorante Besserwisser wie Sie einer zu sein scheinen, verachte ich zutiefst!
Ganz eindeutig verstehen Sie einfach nicht wobei es bei dem Thema Verschwendung geht. Ist auch schwer genug in einem Land, dass im Überfluss erstickt... Ich habe andere Länder erlebt, in denen es nicht so ist und kann nur sagen, dass wir noch viel mehr Menschen wie den Autor dieses wunderbaren Buches, den ich persönlich sehr schätze, brauchen, um endlich aus dem Konsumalbtraum aufzuwachen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.12.2013 02:24:55 GMT+01:00
Daniel Becker meint:
Herr Fellmers erklärtes Ziel ist ja gerade, dass es keine Verschwendung mehr gibt!
Schon mal was von Selbstversorgern gehört. Das ist in Deutschland keine Seltenheit mehr.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.12.2013 15:01:23 GMT+01:00
Kaito meint:
Der Autor war zu Gast bei Markus Lanz. Anfangs hatte ich Sympathien für ihn, weil ich diese Verschwendung der Lebensmittel genau so betrachte. Aber dann wurde es immer mehr unsinniger. Er erklärte, dass eine Gesellschaft völlig ohne Geld auskommen könne, wenn jeder quasi alles gratis zu Verfügung stellt. Ganz betont ging es nicht um den Tausch von Gütern oder Diensten. Sondern: Wenn ich Dir etwas gebe, gibst Du im Gegenzug nichts zurück, aber wenn ich mal etwas anderes brauche, bekomme ich es wiederum von jemanden anderen gratis. Die Gesellschaft hilft sich gegenseitig.

Dass das in dieser Welt nie funktionieren wird, sollte jedem klar sein. Geld ist notwendig, weil niemand gratis einen Bohrinsel baut oder eine Straßenbahn, mit welche der Autor angeblich gratis zur Lanz-Show gefahren ist.

Kurz gesagt: Sein Projekt mit dem Food-Sharing ist toll, aber seine Traumwelt unrealistisch und naiv.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.01.2014 18:05:00 GMT+01:00
Mata Hari meint:
@Daniel Becker:

Sie haben das Prinzip des "Selbstversorgers" offensichtlich nicht verstanden.

Jeder seriöse Selbstversorger aus Überzeugung verbittet sich jeglichen Vergleich mit dem Autor dieses Buches.

Ja, ich habe das Buch gelesen und ja, ich teile die Meinung des Rezensenten "Normalleser".

Inkonsequenz, Schnorren und das Ausnutzen der ach so böse Kapitalisten werden hier begleitet von einem unglaublichen Hochmut. So werden eigentlich gute Ideen (Konsumverzicht, Foodsharing etc.) nicht propagiert, sondern lächerlich gemacht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.01.2014 23:46:34 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 11.01.2014 01:08:34 GMT+01:00]
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