Kundenrezension

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das perfekte Album - nicht nur für einen langen, kalten Winter, 14. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Long cold winter (1988) [Vinyl LP] (Vinyl)
Ende der 80er Jahre bekamen viele Hardrocker den Blues - und zwar wortwörtlich. Der bekannteste war wohl Gary Moore, der mit "Still Got The Blues" (1990), "After Hours" und noch anderen Alben seiner Leidenschaft am ausgiebigsten fröhnte. Aber bereits zwei Jahre vor Gary Moore, also 1988, besannen sich CINDERELLA auf ihre musikalischen Wurzeln. Dabei ist das, was TOM KEIFER (Gesang, Gitarre, Harmonika), ERIC BRITTINGHAM (Bass, Background Gesang), JEFF LaBAR (Gitarre) und FRED COURY (Schlagzeug) auf ihrem zweiten Longplayer LONG COLD WINTER abliefern feinster Blues-Rock (wobei die Betonung zu etwa gleichen Teilen auf Blues und Rock liegt).

Während der Erstling NIGHT SONGS noch ganz klassische AC/DC- oder KISS-orientierte Rockmusik (immerhin hatte KISS-Bass-Monster GENE SIMMONS die Band in Philadelphia entdeckt) war, macht sich auf LONG COLD WINTER noch deutlicher der Einfluss des texanischen Blues eines STEVIE RAY VAUGHAN bemerkbar. Mit GYPSY ROAD und DON'T KNOW WHAT YOU GOT (TILL IT'S GONE) haben CINDERELLA sogar zwei sehr erfolgreiche Singles auf dem Album. Aber gerade die Qualität der anderen Stücke macht LONG COLD WINTER zu einem zeitlos guten Album. Schon der Opener FALLIN' APART AT THE SEAMS (der BAD SEAMSTRESS BLUES ist nur ein kurzes Intro) macht die Marschrichtung klar, hier wird der Blues gerockt beziehungsweise der Rock gebluest, dass es nur so eine Freude ist. Auf dem ganzen Album kommen wunderbare Slide und Steel Gitarren zum Einsatz, bis man der Überzeugung ist CINDERELLA hätten nie im Leben etwas anderen gemacht. Dazu dann das wunderbar raue Organ von TOM KEIFER, das so perfekt zur Musik passt, wie man es kaum beschreiben kann. Und im Hintergrund "wimmert" der B3 und sorgt für die nötige Atmosphäre.

Auch auf dem Nachfolgealbum HEARTBREAK STATION verfolgten CINDERELLA ihren Blues-Rock konsequent weiter. Leider löste sich die Band danach auf und hat bis heute kein Comeback hinbekommen. Wenn man die Alben heute hört (vor allem eben LONG COLD WINTER und HERATBREAK STATION) dann muss man ein leider" hinzufügen, zumal die Band nie den Erfolg hatte, der ihr auf Grund der musikalischen Leistungen eigentlich zugestanden hätte, denn so überzeugend wie CINDERELLA klang selbst GARY MOORE auf keinem seiner Blues-Alben, auch wenn diese ungleich erfolgreicher waren. Aber auch in diesem Fall gilt eben DON'T KNOW WHAT YOU GOT (TILL IT'S GONE).
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.08.2012 05:04:03 GMT+02:00
Sushi meint:
Ich weiss mein kommentar kommt spät ;-)

also ganz richtig ist es nicht. cinderella haben nach
heartbreak station noch das album still climbing veröffentlich, welches
richtig super ist. Diverse best of und live scheiben gibt es auch.
Zwar gibt es leider keine neue cd, aber die band tourt regelmäßig,
leider waren sie nur 2 mal in deutschland da sie hier nicht so bekannt sind. leider.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.11.2012 00:42:35 GMT+01:00
Klaus Beni meint:
Wie??wann waren die bei uns??
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