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Kundenrezension

30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht perfekt, 29. Oktober 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung der nächsten Generation, WLAN (Elektronik)
Ich nutzte seit einem Jahr den "normalen" Kindle 4 ohne integrierte Beleuchtung. Mit dem Paperwhite liebäugle ich schon eine ganze Weile und habe mir nun den PW2 endlich zugelegt.

Die Hintergrundbeleuchtung empfinde ich als angenehm. Sie ist in den mittleren Stufen leicht gelblich, in den höheren Stufen sehr hell, fast weiß. Ich bevorzuge eine Einstellung zwischen 14 und 16. Maximale Helligkeit ist 24. Das lässt sich bequem über das Display an einem Schieberegler einstellen.
Displayfehler habe ich leider auch einen entdeckt. Den sieht man jedoch nur, wenn man den Reader extrem schräg hält und ist dann als heller Punkt zu erkennen. Beim Lesen stört er mich aber nicht. Trotzdem ist es - wie ich hier schon des Öfteren in anderen Rezensionen und Threads gelesen habe - ein weit verbreiteter Fehler. Eigenartig, dass sich so etwas nicht verhindern lässt.
Clouding habe ich auf meinem Gerät nicht oder nur ganz gering feststellen können. Mein PW wird sehr regelmäßig ausgeleuchtet.

Angeblich soll sich die Schrift gegenüber dem Kindle 4 nochmals verbessert haben. Das kann ich so nicht bestätigen. Je höher ich die Beleuchtung einstelle, desto grauer und kontrastarmer erscheinen mir die Buchstaben. Beim K4 hatte ich eine Hülle mit Leselampe. Ich würde schon fast sagen, dass dabei ein besserer Kontrast erzielt wurde.
Das ist aber Meckern auf hohem Niveau und ist so marginal, dass es mich jetzt nicht wieder zu meinem K4 zurückziehen würde (außer als Ersatzgerät).

Das Touch-Display ist so eine Sache für sich. Es funktioniert immer nur in eine Richtung. Man kann also nicht - wie vielleicht vom Smartphone gewohnt - z.B. vor- und danach sofort wieder zurück wischen. Vorher muss man den Finger erst absetzen. Auch das Scrollen (z.B. im Kindle-Shop) sieht irgendwie merkwürdig aus. Es ist eher ein weiterspringen zum nächsten Ausschnitt und keine wirklich flüssige Scrollbewegung.

Die Akku-Laufzeit wird von Amazon mit 8 Wochen bei einer täglichen Lesezeit von einer halben Stunde auf Beleuchtungsstufe 10 und ausgeschaltetem W-Lan beworben. Das ist natürlich eine Milchmädchenrechnung. Erst einmal ist Beleuchtungsstufe 10 recht niedrig und mir viel zu dunkel; außerdem lese ich meistens mehrere Stunden am Stück und das ausgeschaltete W-Lan beschneidet natürlich diverse Funktionen wie beispielsweise die Nutzung von Wikipedia etc. Ich hatte das W-Lan testweise permanent an - da war der Akku nach ca. 10 Stunden zu 3/4 leer. Gut: Das Gerät ist neu und benötigt noch ein paar Ladezyklen, um die maximale Kapazität zu erreichen.
Aber auch dann und mit ausgeschaltetem W-Lan und meiner bevorzugten Beleuchtungsstufe 14, schätze ich die Akkulaufzeit auf ca. 15-20 Stunden. Damit liegt der Paperwhite deutlich hinter dem Kindle 4. Die eingebauten LED's sind also nicht ganz so stromsparend, wie ich erhofft hatte.

Softwaremäßig hat sich im Vergleich zum K4 einiges getan, obwohl ich ziemlich sicher bin, dass man die neue Software auch für die älteren Geräte, wie eben den Kindle 4 hätte anbieten können. Denn rein von der Geschwindigkeit her ist der Paperwhite seinem Vorgänger nicht unbedingt weit voraus. Selbst beim Blättern in normalen Büchern ist das Gerät teilweise langsamer als ich es erwartet hatte. So kann es schon mal (wenn auch selten) vorkommen, dass das Umblättern über eine Sekunde dauert.

Apropos Software: Es sind zwar einige nette neue Features implementiert worden, diese allerdings auch auf Kosten der Stabilität. So ist mir der Reader bisher einmal abgestürzt, während ich in das Wörterbuch gewechselt habe. Abhilfe schaffte da nur ein kompletter Neustart.

Sehr ärgerlich finde ich (obwohl ich das natürlich vorher schon wusste), dass dem Gerät kein Netzstecker beigelegt wird. Den habe ich mir jetzt für knappe 15€ nachbestellt. Beim K4 habe ich zum Aufladen einfach das Ladegerät meines Samsung-Smartphones benutzt. Das lädt aber den Paperwhite nicht komplett auf, warum auch immer. Aber es ist eigentlich keiner Diskussion würdig, dass bei einem Gerät für knapp 130€ normalerweise ein Ladegerät dazugehört.

Fazit:
Alles in allem bin ich mit dem Paperwhite 2 zufrieden. Das Lesen ist erwartungsgemäß sehr angenehm und komfortabel. Insbesondere die eingebaute Hintergrundbeleuchtung funktioniert recht gut und leuchtet das Gerät gleichmäßig aus. Trotzdem ist das Gerät noch nicht wirklich ausgereift. Fehler im Display und eine etwas hakelige Soft- bzw. Firmware trüben das ansonsten gute Allgemeinbild ein wenig. Auch fehlendes Standardzubehör, dass man für teures Geld nachkaufen muss (Netzstecker, Hülle) bringen mich dazu, 1 Stern abzuziehen.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.10.2013 08:12:57 GMT+01:00
J. Py meint:
Das man prinzipiell bei einem Gerät für 130€ auch ein Ladegerät erwartet, unterstütze ich!
Da allerdings der Micro USB Anschluss quasi Standard ist, finde ich es auch gut, dass Ladegeräte übergreifend verwendet werden können und daher als separate Komponente betrachtet und erworben werden. Dies reduziert den Elektroschrott unsere Gesellschaft doch erheblich, weil ein Ladegerät über viele Gerätegenerationen verwendet werden kann.
Allerdings muss der Standard auch funktionieren, d.h. das Samsung Ladegerät muss den Kindle auch vollständig aufladen. Warum es auf diesem technischen Level heutzutage noch zu Problemen kommt, ist mir absolut schleierhaft ..... :-(

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2013 13:44:57 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.10.2013 13:45:46 GMT+01:00
_LIA meint:
Oh ich bin gerade total glücklich, dass du erwähnt hast, dass der Samsungnetzstecker den Kindle nicht komplett aufläd. Dachte schon mein Gerät sei defekt. Hab über Nacht aufgeladen und den Kindle dann ausgemacht. Als ich ihn nachmittags einschaltete (ohne nach dem Laden gelesen zu haben) war das Akkusymbol nicht vollständig ausgefüllt. Dachte er hätte auch ohne an zu sein an Ladung verloren. Das ist also ein Problem des Netzsteckers??? Interessant!
Ist es denn Akkuschädlich nicht immer vollständig aufzuladen, sondern nur bis zum "Samsung-Aufladepunkt"?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2013 14:22:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.10.2013 15:09:52 GMT+01:00
TS meint:
@LIA
Nein, es schadet dem Akku nicht, wenn er nicht vollständig aufgeladen ist. Ganz im Gegenteil. Lithium-Ionen-Akkus und Lithium-Polymer-Akkus fühlen sich am Wohlsten bei einer Ladung zwischen 30 und 80 Prozent. Das ist auch der Grund, warum sie schon vorgeladen ausgeliefert werden.

Die Lebensdauer eines solchen Akkus kann jedoch drastisch verkürzt werden, wenn man ihn vollständig entlädt oder auch zu lange am Netzstecker lässt. Normalerweise laden diese Akkus zwar nicht weiter, wenn sie eine Spannung von ca. 4,2 Volt erreicht haben, aber ich traue diesem sogenannte Überladeschutz nicht so ganz.

Am Besten, du lässt ihn NICHT über Nacht am Strom, sondern trennst ihn relativ zeitnah vom Netz, wenn die LED-Leuchte grün ist.

Ich mache es so, dass ich meine Geräte mit Lithium-Akkus bei ca. 1/3 Restladung wieder auflade. Sobald die 100% erreicht sind, nehme ich das Gerät vom Netz. Dieses sogenannte "flache entladen/laden" schont deinen Akku in hohem Maße und verlängert seine Haltbarkeit.
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