Kundenrezension

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Powergeladener Hardrock, 4. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Face the Heat (Audio CD)
Mit „Face the Heat" haben die Scorpions 1993 wohl eines ihrer „untypischsten" Alben auf den Markt geworfen: Ungewohnt hart, wild und spektakulär. Währe da nicht die unverwechselbare Stimme von Klaus Meine, könnte man fast auf die Idee kommen, versehentlich einem Etikettenschwindel zum Opfer gefallen zu sein. Für Hardrockfans, die dem Album unvoreingenommen gegenüberstehen, bietet das vorliegende Produkt jedoch einiges an positiven Überraschungen. Folgendes ist aus meiner Sicht zu den einzelnen Songs zu sagen:
Alien Nation: Hier legen die Scorpions gleich die Marschroute für das Album fest. Hart, laut und bombastisch knallen sie uns Riffs und Gesangseinlagen im Midtempo um die Ohren.
No Pain No Gain: Macht nahtlos dort weiter, wo „Alien Nation" aufhört. In meinen Augen ist der Song jedoch noch etwas rhythmusbetonter.
Someone To Touch: Das Tempo wird etwas angezogen; harter Rock mit einer guten Grundmelodie und einem eingängigen Refrain.
Under The Same Sun: Schöne Ballade, die sich sehr atmosphärisch vom akustischen Beginn bis zum gedehnten Refrain mit E-Gitarren am Ende entwickelt.
Unholy Alliance: Die Marschroute wird wieder aufgegriffen. Harter Rock mit abwechslungsreichem Gitarrenspiel.
Women: Atmosphärisch, psychedelisch und leicht melancholisch angehaucht. Das hätten die Scorpions auch in den 70igern bringen können.
Hate To Be Nice: Ganz im Gegensatz zum Titel wirkt die fröhliche Melodie und das Sprech-Geschreie des Herrn Meine sehr Nice. Spektakulär!!
Taxman Woman: Genauso wie Track7 wieder etwas schneller und fließender. Nicht überragend, aber gut gerockt.
Ship Of Fools: Auch hier findet man wieder Ähnlichkeiten zu den beiden vorherigen Tracks. Harter Rock im Uptempo mit interessantem Zwischenspiel. Die Gitarrenarbeit überzeugt übrigens in allen drei Songs. Gute Soli!!
Nightmare Avenue: Zu Beginn des Songs glaubt man noch nicht, was einen erwartet. Zur Mitte wird das Teil nur noch geil! Ein richtiger Kick-Song mit einer ungewöhnlichen Begleitung zum spektakulären Solo (quietschende Autoreifen)
Lonely Nights: Jetzt ist Schluss mit dem Hardrock. Die erste der drei Abschlußballaden besticht durch den emotionalen Gesang von Klaus Meine.
Destin: Sehr stimmungsvoll und behutsam gespielt. Ich wußte gar nicht, daß die Scorps ein solches Einfühlungsvermögen besitzen.
Daddy's Girl: Recht melancholisch und leise gehalten. Kein Highlight aber trotzdem gelungen.
Face the Heat bietet für jeden Liebhaber des harten Rocks viel gutes Material. Enttäuschungen gibt es auf der Platte nicht und so war ich wirklich kurz davor, die Höchstbewertung auszupacken. Doch die gibt es bei mir nur für richtige Highlights.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.01.2014 02:32:27 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.01.2014 02:33:58 GMT+01:00
Rhinoman meint:
Untypisches Album ? - da sieht man mal wie man sich schon an den Mainstream angebiedert hat --- eigentlich ist Face the Heat nach Alben wie in der ersten Hälfte der 80er endlich wieder recht typisch hart - wobei "hart" auch so ein relativer Begriff ist, denn zu den Aller-Härtesten des Genres Hardrock/Heavy Metal haben die Scorpions nie gehört.
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