Kundenrezension

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Kopfkino beim Lesen war erheblich besser, 16. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Dampfnudelblues. Ein Eberhoferkrimi (DVD)
Klappentext des Buches:

In Niederkaltenkirchen geht wieder das Verbrechen um und Dorfpolizist Franz Eberhofer hat privat wie beruflich alle Hände voll zu tun.
›Stirb, du Sau!‹, prangt es in roter Farbe von Höpfls Haus. Der Dienststellenleiter von der PI Landshut ruft an: Realschulrektor Höpfl ist nicht zum Unterricht erschienen. Ich soll da jetzt mal hinfahren und nachsehen. ›Stirb, du Sau!‹, schießt es mir durch den Kopf. Und ich ahne nix Gutes.

Mein Umriss:

Niederkaltenkirchen bei Landshut. Eine beschauliche Gegend, aber auch davor macht das Verbrechen nicht halt.
Als auf die Hauswand des Schulrektors Höpfl eines Tages "Stirb Du Sau" geschrieben steht, nimmt das Geschehen seinen Lauf. Erst verschwindet der unbeliebte Höpfl, taucht aber bald wieder auf. Doch dann wird er gefunden. Überfahren von einer Bahn und die Aussage des Zugführers läßt Franz Eberhofer, den Dorfpolizisten darauf schließen, dass es kein Selbstmord gewesen sein kann und beginnt mit den Ermittlungen, die ihn voll und ganz in Anspruch nehmen.
Susi sein Gspusi, mit der er mehr oder weniger, eher weniger zusammen ist läßt ihn unter Getöse in seinem zur Wohnung umgebauten Saustall zurück, nachdem er sie in seiner umwerfenden Art auf ihre "Dellen" an den Oberschenkeln aufmerksam machte. Diese Trennung macht ihm zu schaffen, was er aber niemals offen zugeben würde.
Seine Oma, die mit seinem Vater unter einem Dach lebt, liebt er über alles. Besonders wegen ihrer Kochkünste. Er fühlt ist dafür zuständig, regelmäßig seine Oma in die Supermärkte zu fahren, damit sie die Sonderangebote der Geschäfte und Supermärkte durchforsten kann. Sonderangebote liebt seine Oma über alles und wo es was günstig gibt, muss sie einfach hin. Sein Vater hingegen liebt seinen Marihuanaanbau hinter dem Schuppen, gegen den Franz eigentlich vorgehen müßte.
Dann ist da noch sein Bruder, der mit einer Thailänderin die Tochter Uschi, von Opa und Franz Sushi genannt, hat und Panida die Mutter sobald er geschieden ist, heiraten will.

Mein Eindruck:

Natürlich musste ich mir die Verfilmung des Buches ansehen. Sowas läßt sich ein Eberhofer-Fan schließlich nicht entgehen.
Den Schriftzug auf Höpfls Haus hab ich mir beim Lesen genau so vorgestellt, wie er auch gezeigt wurde, ebenso dessen Verschwinden und Wiederauftauchen und sein Tod auf den Schienen. Das wars aber auch schon im Großen und Ganzen mit den Übereinstimmungen mit dem Buch.
Dargestellt wird Eberhofer wie ein Polizist aus den Siebzigern, der eine alte längst bei der Polizei ausgemusterte Karre als Streifenwagen fährt. Auch die Oma wird von einer viel zu jungen Frau dargestellt, sodass sie wenig glaubhaft erscheint. Die Liebe zu seiner Oma, die im Buch so schön dargestellt ist, kommt im Film nicht in dieser Form zur Geltung. Sein Bruder Leopold erscheint etwas glaubwürdiger, obwohl er im Buch schrulliger beschrieben wird. Es fehlte Ludwig sein Hund, der im Buch Eberhofers wichtiger Begleiter ist, wenn er wieder mal so richtig in Fahrt ist. Mit ihm die abendlichen, natürlich gestoppten Runden dreht und so dann und wann beim Simmerl einkehrt. Dass Eberhofer im ehemaligen Saustall wohnt war mir aufgrund des Buches bekannt, wird im Film aber mit keiner Silbe erwähnt. Sodass es den Anschein hat, er würde in einer Bruchbude hausen, was ja nicht so ist.
Stattdessen wird der Marihuanaanbau des Vaters zu sehr in den Vordergrund geschoben. Der wird im Buch zwar erwähnt, aber ansonsten kein Aufhebens drum gemacht. Die Susi, seine Freundin ist gut dargestellt, allerdings gäbe es bestimmt Schauspielerinnen die besser dafür geeignet wären.
Vor allem fehlte mir der eine oder andere markige Spruch, der mich beim Lesen des Buches schallend lachen ließ. Auch wie Franz seinen Bruder ansonsten bezeichnet ging im Film entweder total unter, oder es kommt wirklich nicht vor. Der Ausdruck ist zwar nicht nett, gehört aber zu Franz Eberhofer wie Ludwig sein Hund.

Mein Fazit:

Als Buch einfach klasse, aber als Film? - Andere Besetzung, besseres Drehbuch, mehr Liebe zum Detail und es hätte eine richtig gute Verfilmung werden können. So konnte man sich den Film zwar ansehen, aber ein zweitesmal muss nicht sein.
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