Kundenrezension

42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist eine Bereicherung für unsere moralistisch verhaftete Beziehungsgesellschaft, 16. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Wahre Liebe lässt frei! Wie Frau und Mann zu sich selbst und zueinander finden (Gebundene Ausgabe)
Es wäre eine Vision sich vorzustellen ALLE Menschen könnten dieses Buch lesen bevor sie sich auf der Suche nach Schließung ihrer Lücken in eine Beziehung stürzen. Würde jeder Mensch sich nur selbst lieben und immer gut bei sich sein, wir hätten sehr wahrscheinlich keine Beziehungsdramen mehr. Dieses Buch ist eine Erleuchtung für Menschen, die sich im Beziehungsdschungel verlaufen habe und offen dafür sind zu aktzeptieren, dass es hier ausschließlich um sie selbst geht und nicht um den "bösen" Partner, der mal wieder dieses oder jenes nicht gemacht hat. Es macht frei. Es macht Schluß mit dogmatischen moralistischen Vorstellungen, wie und was eine Beziehung zu sein hat. Es ist widersprüchlich, doch gerade das macht es aus, dass man darüber nachdenkt, in sich hineinfühlt und so viel von sich selbst kennenlernt, entdeckt und lieben lernt. HERRLICH ! Ich gebe, wie auch der Autor selbst, die Hoffnung nicht auf, dass wir irgendwann lernen uns selbst zu lieben, uns frei zu fühlen und zu erkennen, dass niemand außer ich selbst für mein Wohl und Wohlbefinden verantwortlich ist. Weiter so Herr Betz. Sie sind eine Bereicherung.
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Von 2 Kunden verfolgt

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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.05.2012 14:49:22 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.05.2012 14:50:22 GMT+02:00
Horizonte meint:
Allerdings enthält das Buch selbst eben auch dogmatische Thesen, beispielsweise die, dass man bestimmte Erfahrungen machen MUSS, dass man deshalb bestimmte Menschen anzieht bzw. in sein Leben zieht etc. Diese esoterischen Überzeugungen kann man glauben oder nicht. Sie werden in diesem Buch aber als feststehende Wahrheiten präsentiert. (Dabei spreche ich mich nicht gegen die Selbstverantwortung innerhalb des eigenen Lebens und Strebens aus.) Also: Während Betz manche in der Gesellschaft dogmatisch vertretenen Positionen in Zweifel zieht, propagiert er selbst neue Dogmen. Doch das ist wohl in der Ratgeber- und Lebenshilfeliteratur allgemein üblich.

An manchen Stellen in Betz' Thesen müsste man kritisch nachhaken und nachfragen, zum Beispiel bei der Behauptung, das Zusammengehören von Partnerschaft und Sexualität sei eine Beziehungslüge. Die (angebliche) Widerlegung der (vermeintlichen) Beziehungslüge ist so oberflächlich, dass viel mehr Fragen offen bleiben als Erkenntnisse zu verzeichnen sind. Wenn Betz betont, dass Lust, Leidenschaft und Begierde sozusagen AUTOMATISCH immer dann schwinden, sobald sich zwei Menschen gut kennen und sich eine Vertrautheit einstellt (was wohl für alle Beziehungen gilt, die mehr als ein paar Monate dauern), dann stellt er ebenfalls ein neues Dogma auf (das lautet: Sex ist nur spannend mit neu kennen gelernten Menschen, deshalb nichts für eine feste Partnerschaft).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.07.2013 00:16:49 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.07.2013 00:24:28 GMT+02:00
Haehnel meint:
Beziehung ist sehr komplex und immer lebendig, auch wenn die Beteiligten mal Leere verspüren, lt. Watzlawik kann man nicht nicht kommunizieren, daher ist im Grunde alles, auch das Nicht-Tun eine Reaktion auf den anderen oder ein Manipulationsversuch ihn zu ändern - und vieles läuft ohnehin unbewußt ab und vieles wird auch verdrängt.

In unserer Gesellschaft steht leider das Symbiotische so sehr im Vordergrund, weil wir aus Mangelsituationen (Krieg, Verlassensein, etc.) unserer Vorfahren so erzogen wurden. Ein gewisses Maß an Sicherheit wollen wir wohl alle, gerade auch wenn wir älter werden. Was meiner Meinung nach ein Quantensprung in der Beziehung wäre, den anderen zu verstehen, ohne Maß zu nehmen, mit welchen Nachteilen die neuen Erkenntnisse für einen selber verbunden sind. Hier reagieren wir oft egoistisch und an der Stelle beginnt der Kontrollmechanismus, den anderen zu verbiegen zum eigenen "Wohlsein", was letztlich im Gegenteil enden muss. Ein zusammen durch's Leben schreiten und dem anderen größtmögliche Freiheit zu bieten und damit z. B. auch die Möglichkeit real andere Beziehungen zu leben, auch auf die Gefahr hin, ihn zu "verlieren", ist eine ganz andere Qualität von Verständnis und Toleranz und hat wenig mit Festhalten und Kontrolle zu tun. Hinter Festhalten und Kontrolle steckt zudem auch sehr oft die Selbsteinschätzung, es allein nicht zu schaffen, daher "brauchen" wir den anderen ja. Er ist keine Ergänzung für das Leben sondern eine Prothese.
An diesen Stellen werden Beziehungen oft pathologisch. Scheidungen beruhen m. E. im Wesentlichen auf Konfliktunfähigkeit und der Unfähigkeit, den anderen so zu akezptieren wie er ist und auf dem eigenen Unvermögen für sich selbst zu sorgen, sich selbst gutes zu tun, um sich im Alltag jeden Tag aufs Neue wohl zu fühlen. Wir biegen uns den Partner so zurecht, wie wir Ihn aus unserem Märchen kennen, und stellen dann fest, dass dieser Mensch unglücklich wird, weil seine Sehnsüchte mit unserem vorgefertigten Bild von Partnerschaft nicht in Einklang zu bringen sind. Dabei wird eine zerstörersiche Gleichmacherei betrieben, statt die Andersartikeit des Partners als eigene Verlängerung zu verstehen und zu nutzen, wird sie als Makel gesehen, etwas, das nicht sein darf.

Solange wir diesem Phantom nachrennen und Partnerschaft von Anfang auf ewig fixieren wollen, nehmen wir ihr die Dynamik und damit die Möglichkeit neue Erkenntnisse zu sammeln und so das Leben. Aussereheliche Kontakte passen z. B. nicht in unser Weltbild. Vielleicht ist es bei der Zahl der Scheidungen ja an der Zeit, dieses Weltbild einmal auf den Prüfstand zu stellen und sehen, ob dies wirklich auf unserem Mist gewachsen ist oder ob wir es uns einfach von unseren Eltern haben überstülpen lassen mit dem lebenslangen Auftrag, so die Ehre der Eltern aufrecht zu erhalten. Wohl dem der noch rechtzeitig die Scheuklappen loswird.
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