Kundenrezension

46 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vegane Rezepte auch für Nicht-Veganer verlockend, 9. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: La Veganista: Lust auf vegane Küche (GU Autoren-Kochbücher) (Gebundene Ausgabe)
Nach der Verkostung von zwei Rezepten aus diesem Kochbuch wollte ich es doch genauer wissen und habe das Buch einmal unter die Lupe genommen. Und obwohl ich keine Veganerin bin (und auch nicht vorhabe eine zu werden), steht das Buch jetzt in meinem Regal. Warum?

Die enthaltenen Rezepte sind nicht kompliziert, bringen aber Ideen und Produkte in die Küche, die man nicht überall findet. Weil ich immer gerne Neues ausprobiere und meinen kulinarischen Horizont erweitere ist das für mich also genau das richtige Kochbuch.

Das Buch deckt zudem alles ab: Frühstück, Snacks für Zwischendurch/Unterwegs, Hauptgerichte, Desserts/Gebäck und Kochen auch für Gäste (Kapitel: Aufgekocht!).

Das Buch ist extrem ansprechend gestaltet und macht wirklich Lust darauf in der Küche zu stehen und all die schönen Rezepte auszuprobieren. Dabei kommen auch etwas (zumindest für den deutschen Durchschnittskonsumenten) exotischere Produkte in den Topf, wie beispielsweise Chia-Samen, Agar-Agar, Sobanudeln oder Pak Choi. Also echte Anregungen auch mal was zu kochen/essen, was man vorher nicht kannte. Dafür muss man ja nicht vegan leben wollen, sondern einfach nur neugierig auf die (Geschmacks-)Welt sein.

Das Buchformat ist angenehm, um damit in der Küche zu hantieren. Die Rezepte sind (oft gemeinsam mit der Buchautorin) schön in Szene gesetzt und so gestaltet, dass sie jeder nachkochen kann: Übersichtliche Zutatenliste (in der Regel noch unterteilt in die einzelnen Komponenten des Gerichts) und nachvollziehbare, gut verständliche Arbeitsschritte. Zusätzlich gibt es beinah zu jedem Rezept noch Tipps zu Variationsmöglichkeiten, Alternativprodukten, Selbermachtipps, Vorbereitbarkeit oder Kauftipps für vegane Produkte. Jedes Rezept beinhaltet zudem Angaben zur Zubereitsungszeit + Back-/Küchlzeit sowie die Nährwertangaben pro Portion (kcal, EW, F, KH).

Einziger Kritikpunkt für mich ist, dass in wenigen Fällen Rezepte/Titel versuchen einem etwas als was anderes zu verkaufen als es ist: Veganes Gulasch ist schlicht und ergreifend nicht wie das von Oma (weil fleischlos) sowie auch veganer Fleischsalat ein so eklatanter Widerspruch in sich selbst ist, dass er mich doch einfach stört. Aber das gibt keinen Punktabzug; ich finde es nur einfach irritierend, dass Leute die ja partout nichts Tierisches zu sich nehmen wollen "Fleischsalat" essen wollen würden.

Mein Fazit: Ein wirklich super tolles Kochbuch, das mit Sicherheit für jeden (egal ob Veganer oder nicht) gutes und gesundes Essen zu bieten hat. Als Einstiegshilfe in eine vegane Ernährungsweise kann ich es mir auch gut vorstellen; die enthaltenen Infos zu allen relevanten Produkten sind wirklich umfangreich. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.02.2013 17:02:03 GMT+01:00
Sista meint:
Ich finde es immer schade, wenn das Buch bereits rezensiert wird, ohne dass auch nur ein Gericht ausprobiert wurde. Was nützt die schöne Aufmachung, wenn eventuell die Rezepte gar nicht stimmig sind?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2013 17:12:37 GMT+01:00
dottilini meint:
Wie kommst du auf die Idee, dass ich die Rezepte nicht ausprobiert habe?
Einige habe ich schon gemacht und die haben wunderbar funktioniert und geschmeckt. Ich weiß auch, dass GU seine Rezepte auf Funktionalität testen lässt, bevor die Bücher erscheinen.
Hilft Dir das vielleicht weiter bei deiner Kaufentscheidung? Ich hoffe es.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2013 17:46:29 GMT+01:00
isellsoap meint:
Direkt im ersten Satz steht doch, dass sie zwei Rezepte aus dem Kochbuch ausprobiert hat. Rezension nicht gelesen?

Veröffentlicht am 22.02.2013 14:35:29 GMT+01:00
Hotta meint:
Hallo dottilini

Da vermutlich die meisten VeganerInnen mit tierlichen Produkten und Gerichten aufgewachsen sind (Schnitzel, Gulasch, Fleischsalat...) ist es nicht so verwunderlich, dass ihnen diese Gerichte auch geschmeckt haben und wahrscheinlich im häufigsten Fall auch nicht der Grund ist, weshalb sie sich für die vegane Ernährungs- bzw. Lebensweise entschieden haben. Nicht das pflanzliche "Nachbasteln" des tierlichen "Originals" (in diesem Fall Gulasch und Fleischsalat) ist verwerflich, sondern die Gewalt, die im "Original" steckt.
Mich irritiert das Akzeptieren dieser Gewalt.

Liebe Grüße!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.02.2013 16:24:24 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 22.02.2013 16:24:41 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.02.2013 16:26:46 GMT+01:00
dottilini meint:
Das stimmt natürlich und ich möchte an dieser Stelle keine Grundsatzdiskussion über vegan leben oder nicht vegan leben führen. Dafür ist das hier nicht die Plattform.
Veganer haben sich ja aber (trotzdem sie die nicht-veganen Gerichte mochten) dafür entschieden vegan zu leben, weil sie das für richtiger halten. Da finde ich das Festhalten an alten Essgewohnheiten eben ein wenig irritierend. Aber es mag stimmen, dass ich das als Fleischesserin einfach nicht verstehen kann.

Wichtig ist aber, dass ich dieses Kochbuch wirklich toll finde und das deswegen hier so kommunizieren wollte.

LG, dottilini

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2013 19:41:20 GMT+01:00
Interessant war gerade für mich, auf diese Diskussion hier zu stoßen. Eigentlich wollte ich nämlich, in der Annahme, dass dieses Buch noch nicht rezensiert wurde, selber etwas schreiben, da ich als erstes Rezept das Zwiebel-"Mett" ausprobiert habe. Und absolut begeistert bin! Tja, auf dem Weg zum Veganer bin ich nun schon fast ein Jahr, aber manchmal erinnere ich mich an die Genüsse, die mir eventuell auch anerzogen wurden, durch die berühmte leckere Fleischwurst, deren Happen mir über die Ladentheke von der freundlichen Metzgereiverkäuferin zugereicht wurden, oder eben auch an den berühmten "Tatar", also rohes Hackfleisch gut gewürzt, den es bei meiner Mutter manches Mal gab. Und da fällt es mir manchmal schwer, ganz auf Fleisch zu verzichten, aber ich habs im Griff und zwar vollkommen! Die Fleischersatz-Rezepte finde ich auch meist ganz furchtbar, sie befriedigen nicht geschmacklich und ästhetisch, aber dem Mett-Rezept konnte ich nicht widerstehen, da es weder Tofu noch Seitan enthält, sondern nur Reiswaffeln, Tomatenmark, Gurkenwasser und Zwiebeln...und siehe da, der Brotaufstrich, den man mehr als 8 Stunden kalt stellen soll, katapultierte mich in den 7. Himmel! Und daher sehe ich die Dinge hier genauso wie Hotta. Warum sollte ich ein schlechtes Gewissen dabei haben, wenn mich Reiswaffeln mit der genannten Zusammensetzung glücklich machen? Es schmeckte mir gerade deshalb phantastisch, weil ich wusste, dass die Verführungskraft von Fleisch für mich weiter abnehmen wird und ich kein Tier dadurch leiden lassen muss.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.04.2013 11:45:24 GMT+02:00
NaDiMuc meint:
Man entscheidet sich aber nun eben nicht deswegen gegen Brathähnchen, Fleischsalat und Co, weil man die Gerichte nicht mag, sondern weil man gegen das Töten und Ausbeuten von Tieren ist. Bevor ich lang und breit dann irgendetwas veganes zusammenbastele, das bitteschön auch ja nicht im entferntesten an Wurst oder Fleisch erinnern darf, nehme ich lieber einen veganen "Aufschnitt". Oder ist das Wort "Aufschnitt" oder die entsprechende Form der Darreichung in runden Scheiben oder Wurstform zwingend Fleischprodukten vorbehalten? Oder muss man jetzt "Tofustange" statt "Tofuwurst" sagen, um das Gemüt der verwirrten Fleischesser zu beruhigen? Genauso gut könnte man verwirrt auf Soja"milch", tierfreien Pudding oder Kuchen etc. reagieren. So nach dem Motto, traditionell ist da doch Tier drin, also esst bitte komplett etwas anderes. Ich glaube, es hat wohl doch eher damit zu tun, dass sich Fleischesser oder Vegetarier durch relativ ähnliche vegane Produkte doch etwas auf den Schlips getreten fühlen, weil es letztendlich doch darauf hinausläuft, dass bei vielen Produkten nur gewohnter Geschmack und/oder Bequemlichkeit dafür ausschlaggebend sind, dass man Tierprodukte konsumiert.

Ich ernähre mich derzeit selbst nicht nur vegan (auch wenn ich langfristig wieder dorthin möchte). Aber die Befindlichkeiten auf beiden Seiten sind immer wieder faszinierend zu beobachten ;-) Es wird jedenfalls nicht selten deutlich, dass Essen eben doch sehr viel mit Psychologie zu tun hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.04.2013 11:50:34 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.04.2013 11:51:07 GMT+02:00
NaDiMuc meint:
Außerdem: Für sehr viele Noch-nicht-aber-würde-gern-Veganer ist gerade die Aussicht auf Verzicht auf diverse derzeit gewohnte Genüsse der Grund, lieber doch nicht vegan zu leben. Wenn es dann gute Ersatz-Rezepte gibt (die gibt es für fast alles, leider muss man sich manchmal durchprobieren), erleichtert das den Einstieg doch enorm. Nicht jeder ist kulinarisch sehr weltoffen - wer da eher traditionell veranlagt ist, braucht halt "Ersatz-Rezepte". Ist doch auch ok.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.04.2013 10:46:47 GMT+02:00
Odd Minority meint:
sehr schön gesagt!
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