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Kundenrezension

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steven Wilson's Traum, 1. März 2013
Rezension bezieht sich auf: The Raven That Refused to Sing (Limited Edition) (Audio CD)
von einer Band, die seine ebenso ohrwurmigen wie sperrigen Songideen 1:1 umsetzen kann, scheint wirklich in Erfüllung gegangen zu sein. Nur sechs Tage Aufnahmezeit für ein Album wie The Raven That Refused To Sing sprechen dafür. Ebenso, dass sich Wilson selbst unsicher ist, ob er hier noch von einem Soloalbum sprechen kann.

Wie auch immer - das Geistergeschichten-Album überzeugt, nein begeistert. Sechs Tracks zwischen 5 und 12 Minuten, die einem am Ende das Gefühl geben mindestens 12 songs gehört zu haben. Sechs Tracks, die vor Ideen nur so strotzen und mal extrem schön und eingängig, ein anderes mal sperrig daherkommen. Sechs Tracks, die aus zahlreichen Einzelabschnitten bestehen, aber nie zusammengebastelt, sondern wie aus einem Guss wirken. Sechs Tracks, die einfach stimmig sind. Spannend und fordernd, aber ebenso aufregend schön.

Ich war begeistert vom Vorgängeralbum Grace For Drowning und hatte mich nach anfänglichen Schwierigkeiten auch an die Jazzfusionelemente gewöhnt oder besser sie lieben gelernt. The Raven weicht davon nicht ab und so hören wir auch diesmal wieder viele Töne vom Flöten- und Klarinettenvirtuosen Theo Travis. Tatsächlich fühlt man sich in vielen Momenten an alte Jethro Tull oder King Crimson Werke erinnert. Dennoch ist The Raven brandneu und das hört und spürt man auch. Die Kompositionen sind ebenso modern wie der über jeden Zweifel erhabene Sound. Das ganze Album klingt einfach frisch und neu, vermittelt aber dieses aufregende Gefühl aus den 1970ern, als Alben noch spannend und überraschend waren.

The Raven ist Rockmusik, die einen ebenso headbangen, wie auch nach bester Pink Floyd Art nur in den Himmel schauen lassen kann (womit geklärt wäre, dass einige Parts des Albums weniger zum Autofahren geeignet sind).

Wilson hat für The Raven einige seiner besten Balladen seit Arriving Somewhere But Not Here (aus Porcupine Tree's Album Deadwing) geschrieben. Damit meine ich natürlich den grossartigen, 8-minütigen Titeltrack. Ebenso das fast ebenso lange Drive Home mit seinem langen, zum Ende hin intensiver werdenden Gitarrensolo. Und auch den langen Mittelteil des Openers Luminol, einem spannenden Track, der virtuos und temporeich anfängt, fast jedem Bandmitglied ein Solo einräumt und dann in epische, balladeske Ruhe mit fantastischen, mehrstimmigen Vocals übergeht. Auch in den anderen Songs finden sich mal verträumte, mal düstere, ruhige Abschnitte. Nie langweilig, nie flach, sondern durchweg atmosphärisch, spannend und anspruchsvoll.

Die temporeiche, rockige Seite von The Raven finden wir in The Holy Drinker, The Watchmaker, Luminol und The Pin Drop. Beinhart wird's nie, aber es rockt gehörig und - ich muss es nochmal schreiben - ist unglaublich spannend. Jeder, der auch nur ansatzweise guter Rockmusik etwas abgewinnen kann, 1970er Art- oder Progrockalben schätzte, vielleicht Pink Floyd mochte oder oder oder... sollte hier unbedingt reinhören. So etwas wie The Raven erscheint nicht oft.

Ich müsste jetzt noch über die Arbeit der Bandmitglieder schwärmen. Selten habe ich einen Bass so instrumentenhaft wahrgenommen wie von Nick Beggs. Selten waren Drums so virtuos und verschachtelt und dennoch straight und kraftvoll wie von Marco Minnemann. Selten waren Klavier, Hammondorgel und andere Tasten so hörenswert wie von Adam Holzman. Selten war eine Leadgitarre so technisch sauber wie auch emotional, als die von Guthrie Govan.

Mehr kann man nicht schreiben. Ach doch, Vocals gibt es ja auch noch. Und was für welche - von Solo bis mehrstimmig einfach fantastisch. Enginered wurde das Album von Alan Parsons, der seinerzeit maßgeblich für den Sound von Pink Floyd's The Dark Side Of The Moon verantwortlich war. Und die Streicher wurden von Dave Stewart arrangiert. Viele Topleute mit einem Album, das allerdings noch besser ist, als die Summe seiner Beteiligten. Aber Wilson sagte ja in einem Interview 'Die Chemie hat gestimmt'. Und das hört man.
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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.03.2013 10:53:24 GMT+01:00
PeTer meint:
Vielen Dank für dieses sehr gute und ausführliche review. Mich hat das neue Album von Steven Wilson nach dem ersten hören wunsch- und sprachlos zurück gelassen. Ganz, ganz große Kunst. Für mich ein Album für die Ewigkeit. Enjoy the live concerts. Liebe Grüße PeTer.

Veröffentlicht am 01.03.2013 13:03:21 GMT+01:00
Ludi meint:
1000 Dank für die geniale Rezension. Eigentlich wollte ich die CD nicht kaufen. Jetzt muss ich´.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.03.2013 14:59:44 GMT+01:00
ja, der Kauf lohnt sich wirklich.
schöne Rezension auch :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.03.2013 16:40:21 GMT+01:00
Thomas Fuss meint:
Freut mich :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.03.2013 18:58:15 GMT+01:00
mule0803 meint:
Warum wolltest Du nicht?

Veröffentlicht am 01.03.2013 20:19:02 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 02.03.2013 18:37:40 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 10.03.2013 21:57:49 GMT+01:00
Opethmaniac meint:
Gute Rezension... Aber "Arriving Somewhere But Not Here" eine Ballade? Mit dem krassen Metalausbruch im Mittelteil? Eher nicht...
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