Kundenrezension

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Elvis wieder mal auf neuen Pfaden, 16. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Wise Up Ghost [Limited Deluxe Edition inkl. 3 Bonustracks] (Audio CD)
Jetzt ist der Tausendsassa Elvis Costello wieder mal eine Kooperation eingegangen und hat mit "The Roots" ein Album aufgenommen. Dass der gute Elvis einen Hang zu Kooperationen hat, ist ja allseits bekannt und hat mit seinem gemeinsamen Album mit Burt Bacharach m.E. seinen Höhepunkt gefunden. Nie ist er mit irgendeinem anderen Partner so exakt auf einer Welle geschwommen, wie bei "Painted Of Memory". Das war Musik aus einem Guss mit hervorragenden Arrangements und Ohrwürmern ohne Ende.
Jetzt also "Wise Up Ghost", 12 bzw. 15 Songs auf der Limited Edition warten darauf entdeckt bzw. entschlüsselt zu werden und Elvis macht es uns diesmal nicht einfach. Manche Songs plätschern sehr oft, einfach belanglos vor sich hin, der eine oder andere wird noch von den Arrangements gerettet, die übrigens fast durchweg als exzellent zu bezeichnen sind, aber oft reicht auch das nicht mehr aus. Da kommt bei Stücken wie "Can You Hear Me?", "My New Haunt", "(She Might Be A ) Grenade", "Wise Up Ghost" sehr schnell Langeweile auf.
Ganz anders bei den Glanzlichtern des Albums wie "Walk Us Uptown", "Sugar WonŽt Work", "I Could Believe", "Viceroys Row", "Cinco Minutos Con Vos", "Come The Meantimes", "Wake Me Up" und "Refused To Be Saved". Bei diesen Songs dominiert der Costello-Style, das heisst, sie würden, mit Ausnahme von "Wake Me Up", auch ohne "The Roots" auf einem reinen Elvis Costello Album bestehen.
"The Roots" stechen besonders bei genanntem "Wake Me Up", "Wise Up Ghost" und "Stick Out Your Tongue" hervor. Was natürlich nicht bedeutet, dass bei den restlichen Stücken nichts von ihnen zu hören ist, im Gegenteil, ihren Einfluss hört man bei jedem Stück. Und so ist das Album eine schöne neue Erfahrung und ein allemal interessanter neuer Ansatz für alle Beteiligten geworden, interessant und spannend ist es dazu, insbesondere auch für uns Hörer. Und so können wir froh sein, dass es noch Künstler wie Elvis Costello gibt, die immer wieder Grenzen überschreiten und uns somit immer wieder mal mit auf eine unbekannte aber spannende musikalische Reise mitnehmen, die anfangs für den Einen oder Anderen vielleicht etwas schwierig und gewöhnungsbedürftig ist, aber am Ende allemal lohnend. Und das es den beteiligten Musikern Spass bereitet hat, hört man bei jedem Ton, der aus den Lautsprechern tönt.
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Kommentare


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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.09.2013 21:03:08 GMT+02:00
V-Lee meint:
ich hab' costello und joe jackson ca. zur gleichen zeit - mitte der 80er - entdeckt, und finde beide genial, weil eben so vielseitig und grenzüberschreitend. auch robert palmer war so einer...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2013 14:48:10 GMT+02:00
musicpeterpan meint:
Bei Elvis und Joe stimme ich dir absolut zu, Palmer war mir etwas zu glatt, bei dem hat mir nur sein "Secrets" Album gefallen, alles andere von ihm hat mich weniger berührt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.09.2013 14:36:53 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.09.2013 14:37:06 GMT+02:00
V-Lee meint:
klar - palmer war immer etwas poppiger. aber sein swing album - Ridin' High - 10 jahre bevor robbie williams dieses genre für die massen 'wiederbelebte' - war schon vom allerfeinsten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.09.2013 13:23:18 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 27.09.2013 16:57:59 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2013 21:17:59 GMT+02:00
musicpeterpan meint:
Da kann ich nicht urteilen, weil Swing überhaupt nicht zu meinen bevorzugten Musikrichtungen gehört.
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