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Kundenrezension

1.499 von 1.566 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssig, 14. September 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Jenseits des Protokolls (Gebundene Ausgabe)
Ein überflüssiges Buch, das ich Gottseidank nur geliehen hatte. Frau Wulff ergeht sich im Selbstmitleid angesichts ihrer schrecklichen Erfahrungen als ehemalige First Lady der Republik. Sie ist offenbar grenzenlos naiv gewesen, oder sie und ihr Mann haben sich vor Eintritt in dieses höchste Staatsamt keinerlei Gedanken darüber gemacht, was das für das persönliche Leben bedeutet. An "eine 40-Stunden-Woche" sei nicht zu denken gewesen, da ja auch noch Abendtermine hinzukamen und sie so sehr eingespannt war als Gattin des Bundespräsidenten. Also, da kommen einem ja die Tränen. Das Amt des Bundespräsidenten und das Amt der First Lady sind nicht in 40 Stunden pro Woche zu schaffen? Ja, wer hat das denn ernsthaft geglaubt? Und das Herumstehen auf den abendlichen Galaveranstaltungen dieser Welt ist tatsächlich wie Arbeitszeit zu werten? Ja, und wer glaubt das denn?

Bei der Rücktrittsrede habe sie sich abseits gestellt, damit sie als "eigenständige Person" wahrgenommen werde. Na, Donnerwetter, das ist ja mal ein denkbar günstiger Zeitpunkt, um seinem Mann die Unterstützung zu entziehen. Ihm zerbricht gerade der Lebenstraum, sie muss sich aber genau jetzt (!!) als "eigenständige Person" darstellen. Naiver, egoistischer, ja geradezu trotzig-kindischer kann man sich meines Erachtens überhaupt nicht verhalten. Klar ist doch: solange es lief mit dem Präsidentenamt konnte sie bei offiziellen Anlässen wohl schon neben ihrem Mann stehen bleiben, auch wenn sie natürlich massiv darunter litt, dass sie nicht als "eigenständige" Person wahrgenommen wurde. Nur als das Präsidentenschiff sank und er seine Rücktrittsrede hielt, da musste sie wohl ganz flott von Bord gehen.

Jede Seite trieft vor Naivität, Selbstmitleid und offenbart einen unglaublichen Egoismus. Eine unfassbare Nabelschau, die unterstützt wird von zeitgleich erscheinenden "Exklusiv"-Interviews in gleich drei oder verschiedenen Zeitschriften (wie sich das mit "Exklusiv" vereinbaren lässt, ist mir schleierhaft)und einem medialen Dauerbombardement.

Anstatt Frau Wulff neben all den Geldern, die der Steuerzahler ihrem Mann zukommen lässt, auch noch den Kaufpreis in den Rachen zu werfen, sollte man das Geld lieber für wohltätige Zwecke spenden.

Klare Nicht-Kaufen-Empfehlung.
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1-10 von 21 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.09.2012 11:17:51 GMT+02:00
treffender kann man es nicht formulieren .. BRAVO !!!

Veröffentlicht am 15.09.2012 22:21:36 GMT+02:00
J. T. Kirk meint:
Kann nur zustimmen. Eine ausgezeichnete Rezi zu diesem *ähem* Buch.
Besonders gut gefällt mir der zweite Absatz.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.09.2012 10:11:14 GMT+02:00
cinemania2008 meint:
Ich lach' mich schlapp: Das Buch ist inzwischen auf Platz 22 der amazon-Verkaufscharts (und diese Charts kann man nun mal nicht faken, sie sind Abbild der reinen Verkaufszahlen) und immer mehr Rezensenten haben den Schinken angeblich nur "geliehen", "zufällig in der Buchhandlung gesehen und durchgeblättert" oder nur mal "reingeschnuppert". Aber natürlich ... nicht gekauft.

Zum Glück kommt der reißende Absatz trotzdem der "Betty Wulff" nicht entgegnen. Denn Kohle haben die Wulffs ja bekanntlich genug. Bettina Wulff wollte mit ihrem Schinken das Wulff-Image aufpolieren. Das (!) ist Gott-sei-Dank gründlich in die Hose gegangen und der Image-Schaden nun vermutlich auf Jahrzehnte nicht mehr zu reparieren. Schlimmer noch: Mit jedem verkauften Buch geht das Ansehen der Wulff-Familie noch ein wenig mehr über den Jordan.

Die lachenden Dritten sind Verlag und Ghostwriter: Das Buch, das angeblich keiner kauft, sondern nur "leiht", geht weg wie "warme Semmeln". Wenigstens denen hat Bettys gigantisches PR-Desaster einen Bärendienst erwiesen...

Veröffentlicht am 16.09.2012 10:33:04 GMT+02:00
Isegrimm meint:
Danke. Genau so habe ich das auch empfunden. Die unglaublich vielen "Das kann doch wohl nicht was sein!" Momente, die Realitätsferne. Ich war streckenweise fassungslos.

Veröffentlicht am 16.09.2012 17:49:05 GMT+02:00
Antigone meint:
Die Scheidung wirft auch noch 'was ab, das muss sie jetzt mal durchrechnen, ob sie wartet bis zum Ende der Ermittlungen oder demnaechst die Scheidung einreicht.

Veröffentlicht am 16.09.2012 17:49:50 GMT+02:00
Antigone meint:
Die Scheidung wirft auch noch 'was ab, das muss sie jetzt mal durchrechnen, ob sie wartet bis zum Ende der Ermittlungen oder demnaechst die Scheidung einreicht.

Veröffentlicht am 16.09.2012 20:17:01 GMT+02:00
MAW3D meint:
Der Kommentar war insofern hilfreich, als das ich mir das Buch sowieso nicht gekauft hätte. Die Rezensionen bestärken mich nur in meiner Meinung.

Veröffentlicht am 17.09.2012 21:45:41 GMT+02:00
L. L. meint:
Eine treffende, hilfreiche und sehr gut formulierte Rezension. Danke!

Veröffentlicht am 21.09.2012 00:09:31 GMT+02:00
einfach mal unter einer sehr bekannten suchmaschine 'googlen': 'bettina wulff jenseits des protokolls download kostenlos' eingeben ...

tja ...

Veröffentlicht am 21.09.2012 11:48:29 GMT+02:00
M. Lilly meint:
Gute Rezension. Aber:

"Und das Herumstehen auf den abendlichen Galaveranstaltungen dieser Welt ist tatsächlich wie Arbeitszeit zu werten? Ja, und wer glaubt das denn?"

Wenn man das drei mal in der Woche machen muss (!), dann ist das wirklich wie Arbeit zu werten. Soviel Fairness muss - trotz des Buchs - sein.
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