Kundenrezension

115 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Hobbit - Das von Tolkien verfasste und konzipierte Original in deutscher Übersetzung, 16. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Hobbit: Oder Hin und zurück (Gebundene Ausgabe)
"Der Hobbit oder Hin und Zurück" ist endlich in der Fassung auf deutsch erschienen, wie sie von Tolkien verfasst und konzipiert wurde.
Die Übersetzung des "Hobbit" von Wolfgang Krege ist, im Unterschied zur 2. Übersetzung des Herrn der Ringe die leider aus Kreges Feder gelinde ausgedrückt "missraten" ist, ist phänomenal, ein wirklich gelungenes Meisterstück, in der Krege den Charakter und Ton Tolkiens voll getroffen hat.

Die erste deutsche Ausgabe mit dem niedlichen Kinderbuchtitel "Der kleine Hobbit" in der Übersetzung von Walter Scherf, ist gut, trifft aber das Konzept Tolkiens nicht. Vielmehr musste damals der Originaltitel "Der Hobbit" als Kinderbuchausgabe "Der kleine Hobbit" erscheinen, da das Buch auf dem stock konservativen deutschen Buchmarkt nur in die Sparte "Kinderbuch" passte und es das Genre "Fantasy" zumindest auf dem deutschen Markt noch nicht gab. Somit war die Übersetzung Walter Scherfs und die Konzeption als reines Kinderbuch ein Kunstgriff, um das Buch überhaupt herausbringen zu können. Die deutschen Verlage gehörten weltweit leider nicht zu den mutigsten, und das ist auch heute noch so.

Somit ist die Ausgabe "Der Hobbit" in der genialen Übersetzung Kreges überfällig gewesen, und die Lücke nun endlich geschlossen !

Ein leicht lesbares, tolles Buch, das spannend von der ersten bis letzten Zeile ist, und mit einer gehörigen Portion Witz und englischem Humor ausgestattet wurde. "Der Hobbit" ist die Vorgeschichte der Herrn der Ringe, und das Buch geht am Schluss auch nahtlos in den Herrn der Ringe über. Somit handelt es sich für jeden Tolkienfreund und Fan des "Herrn der Ringe" um eine Pflichtlektüre, wobei das Wort Pflicht auch mit "reinem Vergnügen" zu übersetzen ist.

Viel Spass beim Lesen !
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.06.2010 21:30:24 GMT+02:00
Der Hobbit IST ein Kinderbuch. Von Tolkien für seine Kinder geschrieben, diesen erzählt oder vorgelesen und vom englischen Verlag als Kinderbuch herausgebracht.
Der Herr der Ringe sollte ürsprünglich als Fortsetzung ebenfalls ein Kinderbuch werden, entwickelte sich dann aber im Verlauf des Schreibens in eine völlig andere Richtung. Die ersten Kapitel sind aber noch in einem völlig anderen Still geschrieben. Tolkien hat später selber einmal festgestellt, das erste Buch (des HdR) sei eigentlich völlig anders als der Rest.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.01.2012 18:44:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.01.2012 18:49:04 GMT+01:00
Frank Buender meint:
Tolkien selbst hielt den Hobbit nicht als "reines" Kinderbuch. Die neue deutsche Übersetzung lehnt sich eng an das Original und "entschärft" so das "Kinderbuchkonzept" der älteren Übersetzung.

Hier von der "offiziellen" Filmseite des "Hobbits":

"Der Hobbit
In einem Loch im Boden ...
Der Anfang aller Fantasy und Vorgänger des Herr der Ringe. Essentiell! Und endlich eine akzeptable deutsche Übersetzung.
Der eigentliche Fehler des Hobbits ist, daß es als Kinderbuch geschrieben ist, zumindest teilweise, aber eigentlich gar keines sein sollte. Der Autor hat später selbst zugegeben, daß es ein Fehler sei, in einem Buch Kinder direkt anzusprechen (z.B. wie ihr also seht ...). Liest man aber über so etwas hinweg, dann ergibt sich ein spannendes und witziges Buch eher für Erwachsene und ein Einstieg in eine riesige, fantastische Welt. Gebundenes Buch, 300 Seiten.
Bewertung: 1
Englisch: The Hobbit Paperback oder Hardcover

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.01.2012 23:49:19 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.01.2012 00:33:36 GMT+01:00
Hallo Herr Buender,
natürlich ist es immer unischer, die Absichten eines Autor zu ergründen. Tatsachen sind aber:

Der Hobbit und viele andere Geschichten (Roverandom, Farmer Giles of Ham, etc.) waren von Tolkien nie für eine Veröffentlichung vorgesehen. Sie entstanden meist zuerst als mündliche Erzählungen, die später erst niedergeschrieben wurden. Sie waren an Tolkiens Kinder gerichtet, und können daher durchaus als Kindergeschichten angesehen werden. Wiewohl ich denke, daß Tolkien das Wort Kindergeschichten nicht geschätzt hätte und eher einfach von Geschichten gesprochen hätte.

Er hat später seinen Stil, die Kinder häufig direkt anzusprechen, selbst kritisiert und als Fehler bezeichnet. Das bedeutet aber keineswegs, daß er damit meinte, es sein keine Geschichte für Kinder. Er fand nur dieses "onkelhafte" nicht mehr gut.

Eine Lektorin eines Verlages, der sprachwissenschaftliche Werke von Tolkien herausbringen wollte, hat die Geschichte vom Hobbt eher zufällig gefunden und dann auf einer Veröffentlichung gedrängt. Es erschien als Kinderbuch - auch in England (Quellen:Tolkien Biografie von Humphrey Carpenter; Tolkiens Briefe)

Warum die "offizielle" Filmseite des Hobbit findet, der Hobbit hätte kein Kinderbuch sein sollen, ist mir rätselhaft. Aber was hat diese auch mit Tolkiens Buch oder Werk zu tun.

Das der Hobbit auch für Erwachsene interessant ist, spricht nicht gegen das "Kinderbuch": jedes wirklich gute Kinderbuch ist nicht nur für Kinder interessant.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.01.2012 11:09:27 GMT+01:00
Frank Buender meint:
Hallo Herr Prediger,

selbstverständlich ist "Der Hobbit" für Kinder sowohl wie für Erwachsene geeignet. Mir geht es gar nicht darum, Kinderbücher "schlecht" zu machen oder ähnliches, ich möchte nur den Umstand herausstellen, dass die erste deutsche Ausgabe in der "alten" Übersetzung nicht vollständig in Richtung der Konzeption Tolkiens aufgefasst wurde. Auch mir ist bekannt, dass Tolkien seine Werke zuallererst für seine Kinder (!), auch der HdR (!) und nicht zur Veröffentlichung geschrieben hat. Auch hat er mit der Erschaffung der Elbensprache experimentiert. Und das sind Tatsachen. Ansonsten pflichte ich Ihnen völlig bei !

Mit freundlichem Gruß,

F. Bünder

Veröffentlicht am 08.01.2013 06:07:09 GMT+01:00
beowulf meint:
Das buch hat mir gut gefallen, aber die sprache fand ich zum teil zu salopp, zu sehr mit ausdrücken der heutigen zeit. Toastbrot zum beispiel hat "damals" sicher keiner gesagt, da hätte man sich ein bisschen mehr mühe geben können..............
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