Kundenrezension

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für High-Fidelisten..., 22. September 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Closer to the Music (Stockfisc (Audio CD)
…aber leider auch nicht viel mehr. Nun, es gibt hier einen schönen Querschnitt des Repertoires der üblichen Verdächtigen - der Helden von Stockfisch Records. Was sind das für Musiker. Das kann man mir nun übel nehmen, aber irgendwie scheinen die Leute hier (insbesondere Sara K. und David Roth) lediglich für die Fraktion der HIFI Fanatiker zu existieren. Zu der ich mich schließlich auch zählen muss. Somit landet diese SACD scheinbar früher oder später bei jedem, der viel Geld in die Technik investiert hat.

"Sachliche Betrachtung"
Die Aufnahmen klingen natürlich sehr beeindruckend. Allerdings kenne ich einige Einspielungen auf Vinyl, die klanglich mehr als mithalten können…
Bei mir wird die Scheibe nur als CD gespielt, da mein Player kein SACD wiedergeben kann. Das macht aber nichts, da das Ergebnis auch so mehr als stimmig ist. Um die Technik jedoch final beurteilen zu können, ist dieser Sampler instrumental zu dünn bestückt. Wie schon an anderer Stelle geschrieben wurde, hat Stockfisch bei den Aufnahmen z.B. konsequent auf ein Schlagzeug verzichtet. Das tut der Musik keinen Abbruch, doch für das Beurteilen der heimischen Technik bzw. der Möglichkeiten von Stockfisch Records ist es insgesamt zu wenig.
Die Musik selber ist, salopp betrachtet, ganz nett… Halt talentierte Singer und Songwriter, tolle Handwerker, schöne Stimmen, sanftes Gitarrenspiel, stilistisch ein wenig von Allem. Leider ist nichts wirklich Nachhaltiges dabei – kein echter Ohrwurm – keine Aussage, die wirklich neu ist – keine literarische Offenbarung… Es ist Musik, die man Live in anspruchsvollen Clubs hört, bei der man im Anschluss höflich klatscht und es einfach gut findet, weil’s doch am Ende leicht verdaulich ist – nicht stresst.
Das ist bei Singer und Songwritern nicht selbstverständlich. Die können einen Zuhörer ganz gut beschäftigen; allen voran ein Bob Dylan, ein Neil Young, eine Heather Nova, eine Loreena Mckennit oder in deutsche Sprache z.B. die Herren Mey, Danzer, Niedecken…
Die hier spielenden Musiker könnte man boshaft formuliert sogar mit der Klampfe in der Fußgängerzone antreffen. Sorry, es ist so. Wenn man ehrlich ist, dann haben sich gerade die Musiker auf diesem Album im Wesentlichen für HIFI- / Technikfans etabliert. Mir ist dies insgesamt viel zu wenig.
Gerade nun höre ich im Hintergrund „Raising Sand“ von „Robert Plant & Alison Krauss“. Das Country- und Western Gekniddel dieser Dame geht mir zwar ebenfalls ab, doch ein Robert Plant ist für mich in vielen Punkten eine musikalische Referenz – man lausche hier z.B. zu „Nothin“...

"Emotionale Betrachtung"
Nochmal – es ist EHRLICH nett; entspannend; kann man gut hören; man muss nicht auf jedes Wort achten und darf so die Konzentration auf „Feierabend“ zurückfahren; die Melodien tragen den Zuhörer; und dann klingt es auch noch toll. Es muss nicht immer anstrengend sein. Doch mehr Charakter wäre sehr wünschenswert. Somit haben wir hier eine gelungene Dokumentation, wie sich musikalisches Talent und Genialität unterscheiden.

"Abschließende Betrachtung "
Bei allem Spaß an der Technik / den guten Klang, steht für mich immer noch die Musik im Vordergrund! Wer es eben nicht immer mit dem Establishment hat und einfach exakt stressfreie Musik inklusive einem beeindruckenden Klangerlebnis genießen möchte, ist hier sehr gut bedient. Für mehr Emotionen und Authentizität gibt’s andere Musiker.

Von mir gibt’s eine Kaufempfehlung; insbesondere für die besagten HIFI und Technik Fanatiker, sowie solide 3 Sterne.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.09.2012 11:38:29 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.09.2012 13:55:57 GMT+02:00
ahoi!
musikalisch sind die stockfisch sachen zum schmeissen find ich. das ist high-end gedöns für typen, die anlage hören und nicht musik, jede alte doors platte mitsamt ihren macken ist um lichtjahre spannender. selbst tante sara k. die vorher bei chesky ganz brauchbare sachen ablieferte (zb "play on words" oder "hobo") ist bei stockfisch zur weichgespülten faserschmeichlerin verkommen, deren gesäusel unspannender ist als das rauschen zwischen den radiosendern.

melde dich doch mal! deine mail-adresse ist leider weg, erklärung später...

lg
SKE

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.09.2012 19:52:47 GMT+02:00
Leicar7 meint:
der karl - servus - ja so ist es. jim morrison ohne klang und nem knackser in der rille geht mehr in die venen als nen david roth, wenn'er mit hemd und krawatte direkt vor mir stehen würde!
es berührt mich derart peinlich, wenn die technikfraktion voller stolz das neue material von stockfisch hochhält und sich über den tollen klang freut - ach ja - der klang wird irgendwie mittels stimme und instrument dokumentiert...
hatte gerade mal wieder dylan's "the times they are a changin" auf dem vinyldreher. genau so darf's klingen. da schwebt der zeitgeist direkt ins zentralhirn. mit ner stockfisch produktion wärs nicht mehr authentisch. heute dürfte dylan auch bei denen vorbeischauen. hauptsache sie lassen ihn machen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.01.2013 03:44:59 GMT+01:00
A. meint:
@Leicar7
Deine Kritik an der Musik auf dieser SACD kann ich durchaus nachvollziehen, aber wieso kaufst Du Dir überhaupt eine 5.1 SACD wenn Du nicht über die technischen Möglichkeiten verfügst, den Sound auch in 5.1 - so wie es meistens bei SACD gedacht ist - anzuhören?! - Da hätte es auch die gleichnamig CD für 6,95 Euronen getan um sich dann über die weichgespülte Musik zu ereifern...?! - Denn die 2.0 Tonspur ist sicherlich dieselbe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.04.2013 17:20:24 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.04.2013 17:23:29 GMT+02:00
Leicar7 meint:
Hallo A.

im Hinblick auf eine mögliche Erweiterung meiner Abspieltechnik habe ich diese SACD erworben. Dies ist auch mittlerweile geschehen. Jedoch in die komplett entgegengesetzte Richtung. In Sachen Analog und Vinyl habe ich kräftig nachgerüstet. Das bereitet mir deutlich mehr Spaß als diese digitale "Besserwisserei". Übrigens ein Thema, über das ich mich in der Tat ereifern kann. Nicht über seichte Musik. Die brauchts gelegentlich auch mal, wie ich oben beschrieben habe...

Ihnen noch viel Spaß bei der 5.1 Technik. Bleibt zu hoffen, dass die SACD Technik von Loudness-War verschont bleibt.

Schöne Grüße
Leicar7

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.04.2013 19:23:53 GMT+02:00
A. meint:
Vinyl klingt doch nur deshalb "schöner", sprich "wärmer", weil schlicht und ergreifend die Höhen ab einer gewissen Grenze abgeschnitten werden, weil dass die analoge Schallplattentechnik nicht hergibt, oder irre ich mich da....?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.04.2013 19:30:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.04.2013 19:38:44 GMT+02:00
Leicar7 meint:
Du ganz ehrlich - keine Ahnung!

Ich höre nicht technisch orientiert sondern der Sache wegen. Vinyl klingt für mich insgesamt angenehmer, weicher, harmonischer. Das dort weniger Höhen als bei einem digitalen Medium vorhanden sein sollen, kann ich nicht sagen. Ich habe nen CD Player mit einer Röhrenvorstufe. Das ist ein ganz ordentliches Ding. Nun nehm ich meinen gleichteuren Plattenspieler (zzgl. System) und stelle insgesamt eine deutlich bessere Räumlichkeit und ein viel luftigeres Klangbild fest. Gerade wenn man über einen längeren Zeitraum (Stunden) Vinyl gehört hat und dann das selbe Stück über CD direkt vergleicht, war mir die Schallplatte in der Regel lieber. Eine CD klingt insgesamt härter - agressiver... Und seit dem es diese Technik gibt versuchen insbesondere die anspruchsvollen Firmen an den analogen Klancharakter heranzukommen.

Aber um es mit weniger Worten zu sagen. Bis auf wenige Ausnahmen höre ich auf Dauer Musik lieber analog...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.04.2013 19:37:08 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.04.2013 19:42:31 GMT+02:00
Leicar7 meint:
Und noch einmal...

Wenn ich richtig informiert bin, sind die theoretisch unendlichen Informationen einer Schlaplatte (Sinuskurve) auf einer CD um ca. 80% reduziert. Der Rest ist eine Treppe von Nullen und Einsen. Die fehlenden Stufen (bis zu einer Sinuskurve) werden dann hizugerechnet - interpoliert. So kam auch die SACD bzw. DVDA zu stande. Dort werden mehr Informationen gespeichert, was künstliche Töne auf Grund der Interpolation reduzieren soll...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.08.2013 03:13:35 GMT+02:00
J. Dollinger meint:
Es kommt darauf an wie die Musik aufgenommen worden ist. Wenn die Musik für Schallplatten konzipiert war klingen sie dort auch. Das beste Medium ist und bleibt eine digitaler Datensatz. Jedes physikalische Medium bringt Störungen und Fehler beim Einlesen etc.
Was jedoch viel wichtiger ist ist eine gute Anlage und vor allem ein passender Raum. Zudem soll doch jeder hören wie er will. Man kann sich da trefflich streiten; ich höre da lieber einfach Musik.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2014 16:44:34 GMT+01:00
Bob Seefeld meint:
jagenau!
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