Kundenrezension

13 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zweite Garnitur, 13. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche grossen Werke für Klavier solo (Eloquence) (Audio CD)
Diese Box habe ich aufgrund einer Rezension, die ich gelesen hatte, gekauft und leider nicht viele Klangbeispiele gehört vorher. Ich habe sie längst wieder verkauft.

Bach liegt A. Schiff meiner Meinung nach nicht, man könnte sogar befürchten, daß er ihn nicht sonderlich gut versteht. Einem Vergleich mit Murray Perahia - ebenfalls auf Steinway - hat diese Box nicht nur nicht standgehalten, es lagen mehrere Qualitätsstufen dazwischen. Schiff hat keine allzu gute Technik, arbeitet die Struktur der Stücke nicht sehr gut heraus und seine Verzierungen kann ich nicht leiden.

Meine Referenz für diese Musik ist Robert Levin auf dem Cembalo. Hänssler Bach-Gesamtausgabe Vol. 130 mit Levin, Behringer und Videla z.B. ist sensationell gut aber auch alle weiteren z.B. Vol. 127, 128, 129.
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Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.08.2010 09:50:48 GMT+02:00
P. Scheid meint:
Wenn man in einer Rezension einem Interpreten sogar das Verständnis für die von ihm interpretierte Musik abspricht, sollte man dies wenigstens auch an nachprüfbaren Beispielen belegen und erklären können. Eine derartig pauschale Aburteilung lässt weiterhin darauf schließen, dass der Rezensent für sich selbst das absolute Verständnis Bachscher Musik beansprucht. Welch ungeheure Selbstüberschätzung!!! Wenn man sich vor Augen hält, welch unüberschaubare Ausdrucksgebiete die Musik von Bach umspannt, wie viele großartige Künstler auf höchstem Niveau und auf nobelste Weise an Bach gescheitert sind, sollte man sich als Rezensent ein Mindestmaß an respektvoller Zurückhaltung auferlegen. Schließlich kann die Behauptung, Schiff hätte "keine allzu gute Technik", nur verständnisloses Kopfschütteln hervorrufen. Angesichts des enormen technischen Standards heutiger Spitzenpianisten kann sich kein professioneller Klavierspieler ohne weitgehend fehlerfreie Technik dreißig Jahre lang an der internationalen Spitze halten. Wer Schiff schon einmal live gehört hat oder seine vielen Live-Mitschnitte von schwierigsten Werken im Ohr hat (man höre seine Interpretationen von Schumanns opus 14, der Hammerklaviersonate, die Bach-Partiten u.v.a.) wird gerade die staunenerregende Klarheit und Makellosigkeit der technischen Umsetzung bewundern müssen, von der interpretatorischen Souveränität ganz abgesehen! Natürlich muss Schiffs Klavierspiel nicht jedem gefallen und selbstverständlich gibt es auch in Schiffs Diskographie weniger gelungene Einspielungen. Und ebenso hat jeder von uns seine Favoriten, die man dann "viel besser" findet und deren Verzierungen man dann auch besser "leiden" kann (kleiner Seitenhieb am Rande). Aber einem Künstler wie Andras Schiff die beiden grundlegenden Kompetenzen jedes Musikers, nämlich das Verständnis für die vorgetragene Musik und die Fähigkeit der technischen Umsetzung, abzusprechen, das sind dann doch wohl Vorwürfe, die auf den Rezensenten selbst zurückfallen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.09.2010 18:17:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.09.2010 19:08:30 GMT+02:00
2496_Gourmet meint:
Es ist ganz einfach, macht aber viel Arbeit. Vergleichen Sie die von mir genannten Aufnahmen und Sie werden die von mir behaupteten Qualitäts unterschiede selbst nachvollziehen können. Sie müssen das erst noch tun, ich habe es schon getan. Beispiele zu geben ist mir leider nicht mehr möglich, da ich die Box mit den Aufnahmen von A. Schiff nicht mehr besitze. Im übrigen habe ich 3 Sterne dafür vergeben und gesagt, daß ihm Bach nicht liegt. Die Romantiker mag er ja viel besser spielen.

Ich bin kein akademisch gebildeter Bach-Kenner aber ich besitze 2 Bach-Gesamtausgaben und unzählige weitere Aufnahmen z.B. die Kantaten von Koopman. Was ich kann, ist zwei oder drei Aufnahmen in meine drei Widergabegeräte zu legen und dann Phrase für Phrase direkt nacheinander abzuspielen und zu vergleichen. Auch für den ausreichend musikalischen Laien ist es auf diese Weise möglich zu erkennen, welche Rangreihenfolge bei der einzelnen Phrase besteht. Viele meiner Vorurteile zugunsten eines bestimmten "berühmten" Künstlers sind so zunichte gemacht worden - mit großem künstlerischen Gewinn für mich und meine CD-Sammlung.

Da ich zehn Jahre als Tonmeister gearbeitet habe, sind mir die möglichen Qualitätsunterschiede auf allen levels vom Amateur bis zum Vollprofi leidvoll bewußt geworden, sie haben nämlich den Arbeitsaufwand teilweise immens gesteigert. Die Arbeit besteht zu einem großen Teil aus dem Vergleich der verschiedenen Einspielungen (takes) und der Auswahl des besten, notfalls Takt für Takt. Das Gute daran ist, daß man mit der Zeit sicherer und schneller wird.

Ein weiterer global überschätzter Pianist ist übrigens Alfred Brendel, der in einem Interview sinngemäß gesagt hat "wer immer alle Töne spielt, die in den Noten stehen, ist selbst schuld." Dementsprechend schludrig spielt er gelegentlich: viele Läufe werden bei ihm zu Glissandi.

Der beste aller lebenden und toten Pianisten ist nach meiner Überzeugung übrigens Murray Perahia. Wenn Sie noch keinen Goldstandard haben, vergleichen Sie alle anderen mit ihm und Sie werden nicht fehlgehen.

Und nun noch etwas, was Sie wahrscheinlich garnicht hören möchten: fast alle Pianisten, die die Kreisleriana von Schumann eingespielt haben sind daran gescheitert und dies aus einem für jeden musikalischen Laien leicht einsehbaren Grund: ihrer eigenen Selbstüberschätzung. Sie spielen das erste Bild gemäß Anweisung des Komponisten "so schnell wie möglich" und halten dabei keinerlei Maß, d.h. sie spielen schneller als es ihre Technik erlaubt.
Ich habe 10 Einspielungen der Kreisleriana und habe daraus einen sampler für meinen privaten Gebrauch zusammengestellt. Der mit Abstand "schnellste" Pianist ist Murray Perahia. Leider hat auch er sich überschätzt. Wenn er nur 5 oder 10 Sekunden zugegeben hätte wäre er immer noch der schnellste und wäre im Rahmen seiner Möglichkeiten geblieben. Die beste Einspielung stammt von Clara Würtz, einer Schülerin von Andras Schiff. Sie hätte zwar ebenfalls ein paar Sekunden zugeben sollen, der Schaden hält sich aber in Grenzen. Ich warte noch auf eine Referenzeinspielung dieses pianistischen Stolpersteins, der uns zeigt, wie narzistisch die Pianisten zu sein scheinen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.09.2010 20:36:07 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.09.2010 20:34:00 GMT+02:00
P. Scheid meint:
Ich weiß, dass es Ihnen nicht gefällt, kritisiert zu werden! Nichts anderes habe ich erwartet! Mein Kommentar sollte Sie provozieren, hier Ihre Gründe für Ihre vernichtende Kritik darzulegen. Dies tun Sie nach wie vor nicht! Gerade das hätte mich aber brennend interessiert, da ja auch meine Platten/CD-Sammlung seit 30 Jahren ständig wächst, und da wäre ich doch für eine BEGRÜNDETE Rezension sehr dankbar. Und dies umso mehr, als ich auch viele der von Ihnen angeführten Aufnahmen kenne, insbesondere die von Perahia (den ich auch bereits live hören durfte)! Was mich und die meisten anderen Leser interessiert, ist eine detaillierte Beschreibung der musikalischen Gestaltung der betreffenden Künstler! Auf dieser Basis wäre eine vergleichende Diskussion möglich und hilfreich! Wie gut Sie hingegen Ihre drei Wiedergabegeräte bedienen können oder wie lange Sie als Tonmeister gearbeitet haben, ist für uns alle hier vollkommen unbedeutend! Hier sollte es doch um die Pflege guter Musik gehen und nicht um die Pflege des eigenen Ego!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.01.2011 16:39:05 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.01.2011 17:21:49 GMT+01:00
2496_Gourmet meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.04.2011 12:28:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.04.2011 12:29:24 GMT+02:00
P. Scheid meint:
Da schreiben Sie nun seitenlange Kommentare, nur um mir zu sagen, dass Sie sich mit mir "keine weitere Mühe" mehr geben wollen, und niemand findet es nützlich!
Da schreiben Sie Rezensionen, zu deren Verständnis man erst noch ein halbes Dutzend weiterer CDs hören muss, und fast niemand findet es hilfreich (2 von 23 Kunden, am 2. April 2011).
Da erzählen Sie lang und breit von Ihrer Tätigkeit als ehemaliger Toningenieur, und niemanden interessiert es!
Das Leben kann so hart sein!
Lassen wir es damit gut sein!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.05.2011 11:11:13 GMT+02:00
Willi meint:
Ist das peinlich!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.12.2011 14:43:49 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.12.2011 20:49:28 GMT+01:00
2496_Gourmet meint:
Willi,

was ist peinlich ? Was meinst Du überhaupt ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.12.2011 14:55:07 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.12.2011 20:50:08 GMT+01:00
2496_Gourmet meint:
Willi,

was ist peinlich ? Was meinst Du überhaupt ?

Sorry zweimal abgeschickt

Veröffentlicht am 18.12.2011 00:57:42 GMT+01:00
"Schiff hat keine allzu gute Technik" - ach Gottchen, hier hängt sich jemand aber weit aus dem Fenster. Man möchte Schiff vor so viel dummer Ignoranz in Schutz nehmen, wüsste man nicht, dass der Mann das zum Glück gar nicht nötig hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.01.2012 20:22:22 GMT+01:00
sagittarius meint:
Fast ein Jahr später:
"2496 Gourmet" hat ein Recht auf eigene Meinung, und die muss in so einem Forum nicht streng wissenschaftlich und gleichermaßen ethisch und moralisch fundiert sein. Die Vorwürfe richten sich - wie so oft - gegen den sie Erhebenden.
Abgesehen davon: Dass Schiff nicht zu den zehn besten Interpreten von Barockmusik auf dem Klavier gehört ist für jeden nur einigermaßen Musik Verständigen relativ klar. Also mehr Gelassenheit und weniger Aufgeregtheit bitte.
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