Kundenrezension

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5.0 von 5 Sternen Tolle Szenen, spannende Abenteuer, perfekte Entwicklung der Protagonisten, 13. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 10: Ein Tanz mit Drachen (Broschiert)
Es gibt viele Zitate aus erfolgreichen Büchern und Filmen, die es in die Alltagswelt geschafft haben und erst von Fans des Films oder des Buches verwendet werden um dann anschließend auch von anderen verwendet zu werden. „Ein Lennister begleicht stets seine Schuld“ und, passend zur Jahreszeit, „Der Winter naht“ sind Zitate, die in letzter Zeit häufig, meistens leicht abgewandelt, in meinem Umfeld verwendet werden und die für den Erfolg und den Bekanntheitsgrad der Fernsehserie Game of Thrones und der Buchreihe Das Lied von Eis und Feuer sprechen. Es kann natürlich auch daran liegen, dass ich das andauernd sage und mein Umfeld mich damit nun aufzieht.

Das soll aber nicht das Thema sein, das Thema ist viel mehr der zehnte deutsche Band der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe von George R. R. Martin mit dem Titel „Ein Tanz mit Drachen“. Es handelt sich dabei um den zweiten Teil der Übersetzung des englischen Buches „A Dance with Dragons“ und gleichzeitig um den aktuellsten Band der Reihe, auf dessen Folgeband wir wohl noch etwas länger warten müssen, insbesondere in der deutschen Übersetzung. Wie schon in band Neun dreht sich dabei fast alles um die Protagonisten, die in Band Sieben und Acht außen vor gelassen wurden, also zum Beispiel Jon Schnee, Cersei, Daenerys und jene neuen Figuren aus Dorne, die auf Westeros und Essos ihre jeweiligen Abenteuer erleben.

Die Abenteuer sind dabei sehr unterschiedlich und teilweise sehr persönlich. Daenerys muss für das größere ganze eine Entscheidung treffen zwischen ihrer Pflicht und ihrem Herzen. Ihre Pflicht gebietet eine Ehe mit Hizdahr zo Loraq, für den Frieden in Meereen, oder eine Ehe mit Quentyn Martell, der in letzter Minute das Angebot der Dornischen für eine Zukunft in Westeros unterbreitet. Ihr Herz schlägt aber für den Söldner Daario Naharis und natürlich für ihre Drachen, die ihr schlussendlich die Entscheidung mehr oder weniger abnehmen.
Derweil muss Cersei in Königsmund das Urteil der neuen Macht im Königreich, des Hohe Septons, über sich ergehen lassen und ihre Sünden beichten, um endlich wieder mit ihrem Sohn vereint zu sein. Dabei muss sie erkennen, dass es stimmt, was sie einst zu Eddard Stark sagte, nämlich, dass man das Spiel der Throne gewinnt oder stirbt. Wobei ihr erst jetzt auffällt, dass Sterben nicht unbedingt körperlich zu erfolgen hat, es kann auch ein geistiges Sterben sein.
Um Sterben und vor allen Dingen um das Kämpfen geht es auch für Jon Schnee an der Mauer, Theon bei den Boltons und König Stannis auf dem Weg nach Winterfell, wobei der Kampf ums Überleben eher gegen die Kälte des Winters und nicht gegen einen tatsächlichen Feind geht. John Schnee schmiedet dafür weiter Bündnisse mit den Wildlingen gegen die Anderen jenseits der Mauer und zieht dabei den Zorn einiger seiner Brüder auf sich.
Stannis marschiert derweil nach Winterfell, um Arya, die währenddessen ganz woanders ihre Ausbildung zum Assassinen fortsetzt, zu befreien und dabei auch die verräterischen und brutalen Boltons zu besiegen. Das Wetter und auch einige Reisebegleiter spielen dabei aber nicht so mit wie geplant und auch die Boltons sind alles andere als leichte Ziele, obwohl sie auch einige Probleme in Winterfell haben.
Währenddessen tritt ein anderer Targaryen auf den Plan und setzt ein erstes Ausrufezeichen an der Küste Westeros' und auch die Martells sind alles andere als zurückhaltend und planen ihre nächsten Schritte und zeigen dabei eine bisher nicht gekannte Einheit.
Selbstverständlich gibt es noch mehr Protagonisten, die Abenteuer erleben, Jaime zum Beispiel, und die Männer der Eiseninseln, aber alles soll ja nicht verraten werden.

Abermals eine gelungene Übersetzung eines spannenden Buches mit vielen überraschenden Wendungen und mal wieder einigen toten Hauptfiguren. Ob die Hauptfiguren aber tatsächlich tot sind, das erfährt der Leser wohl erst im nächsten Buch. Die Entwicklung der Figuren ist dabei wieder einmal äußerst gelungen und absolut logisch konstruiert. George R. R. Martin weiß was er tut und genau das macht die Bücher so erfolgreich und so beliebt. Aber nicht nur das überzeugt abermals, auch die Beschreibungen der einzelnen Szenen sind so gelungen, dass Kopfkino der einzige passende Ausdruck dafür ist, man fühlt die Kälte im Norden fast und empfindet die Erniedrigungen mit. Man kann sich von einem Buch nicht mehr wünschen.

Fazit:
„Ein Tanz mit Drachen“, der zehnte Band der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe von George R. R. Martin ist meiner Meinung nach der aktuell beste Roman der Reihe. Tolle Szenen, spannende Abenteuer, perfekte Entwicklung der Protagonisten und vor allen Dingen wieder einmal tolle überraschende Wendungen und viele offene Ende für weitere Bücher. Auf die heißt es nun zu warten. Bis dahin kann man die zehn Bände locker nochmal lesen.

Rezension © 2013 by Martin Wagner für BookOla.de
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