Kundenrezension

30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht Glaubwürdig, 13. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Gault&Millau WeinGuide Deutschland 2014: Der Weinführer. 9000 ausgewählte und bewertete Weine sowie 1000 der besten Winzer und Weingüter - alle Weine verkostet und bewertet durch erfahrene Experten (Broschiert)
Schon die Aufmachung erzeugt keine Lust sich weiter mit diesem Buch zu beschäftigen, kein ansprechendes Layout, Taschenbuchformat, keine Lesezeichen, etc.
Die Texte sind in den meisten Fällen die gleichen wie in den letzten Jahren auch wenn es immer ein paar Wortumstellungen gibt sind sie Inhaltlich identisch, zudem sind die Weingutsdaten häufig veraltet.
Kommen wir zu den Bewertungen: Mit Philipp Wittmann wurde meiner Meinung nach ein würdiger „Winzer des Jahres“ gewählt, er ist ein Winzer, der seit Jahren beständig in der Spitze mitspielt und im Gegensatz zu vielen anderen Betrieben, keine Schwächen in seinen Kollektionen zeigt. Weinbewertungen können nie völligste objektiv erstellt werden, ich bin aber der Meinung, dass sie Innerhalb eines Werkes stringent erfolgen sollten, was bei diesem Buch definitiv nicht so ist. Nicht nur die sprachliche Qualität der Texte ist sehr unterschiedlich sondern auch die Bewertungskriterien scheinen sich sehr von Anbaugebiet zu Anbaugebiet zu unterscheiden. Es scheint so, dass an einigen stellen mit Punkten um sich geworfen wird und an anderen Stellen werden sie sehr zurückhaltend vergeben.
Wenn man sich anschaut aus welchen Umfeld die Tester und Autoren kommen, verliert dieses Werk massiv an Glaubwürdigkeit. Journalisten die für hier bewertete Weingüter arbeiten, Weineinkäufer die durchaus ein Interesse haben könnten das Weine Ihrer Produzenten entsprechend hoch bewertet werden und noch einige Andere Personen die in der Weinbranche aktiv sind befinden sich im Gremium des Gault Millau. Auch wenn man davon überzeugt sein sollte, das alle Bewerter nach ihrem besten Gewissen entscheiden, werden sie doch unterbewusst beeinflusst (z.B.: Reziprozität).
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.11.2013 11:29:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.11.2013 11:29:47 GMT+01:00
Lesezeichen ist vorhanden.
Ich glaube nicht, dass Sie wirklich das Buch intensiv gelesen haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.02.2014 23:10:21 GMT+01:00
Vinophil meint:
Mit dem Lesezeichen haben Sie vollkommen recht, da ist mir ein Fehler unterlaufen! ich kann Ihnen versichern das ich auch die aktuelle Ausgabe des WeinGuides gelesen habe.

Veröffentlicht am 08.02.2014 23:12:52 GMT+01:00
Schließe mich Herrn Manias an: Ich glaube nicht, dass Sie wirklich das Buch intensiv gelesen haben.

In meinen Augen zeichnet gerade die Stringenz der Bewertungen den Gault-Millau aus. Wobei wir uns sicherlich einig sind, dass Weinbewertungen immer eine subjektive Sache sind und dass bei Weinbewertungen neben der Tagesform des Weinkritikers auch die Tagesform des Weins selbst (Temperatur, Stress durch Abfüllung oder Transport, temporäre Verschlossenheit etc.) eine Rolle spielt.

Was mich maßlos aufregt, ist Ihr Vorwurf, "Personen, die in der Weinbranche aktiv sind, befinden sich im Gremium des Gault Millau". (Kommas habe ich für Sie gesetzt.) Hätten Sie denn lieber namen- und ahnungslose Gestalten als "Weinkritiker"? Auf S. 1004 des aktuellen Gault-Milau lese ich: "Autoren, die als Berater oder vertreter von Weingütern tätig sind, sind von den Bewertungender betreffenden betriebe und deren Weine ausgeschlossen." Das kann man glauben oder nicht. Als begeisterter Weintrinker, langjähriger Leser des Gault-Millau und Bedsucher vieler deutscher Weingüter habe ich jedoch noch keinen Anhaltspunkt gefunden, der auf irgendwelche Gefälligkeitsbewertungen hindeutet.
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