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Kundenrezension

33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Demontage einer Legende!, 7. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Life,Love & Hope (Digifile) (Audio CD)
Da haben sich Frontiers Records bestimmt gefreut! Nach Journey und vielen anderen Giganten hat man nun auch Boston im Stall.
Die AOR Legende bringt ja nur alle Schaltjahre ein Album heraus, aber die Truppe um Gitarrist Tom Scholz ist dann ja immer megaerfolgreich. Nach dem tragischen Selbstmord von Sänger Brad Delp im Jahre 2007 und darauf folgende Tourneen mit Stryper Sänger Michael Sweet gibt es nun das sechste (!) Studioalbum seit Bandgründung 1975. Das positiv betitelte "Life, Love & Hope" hat zwar ein typisches Boston Cover, stellt aber eher eine Resterampe mit auf Halde liegenden Liedern dar. Boss Scholz erklärt im Booklet, dass er seit 10 Jahren an dem Werk arbeitete! Das Beste zuerst: Manche Lieder entstanden noch mit Brad Delp am Gesang! Andere Titel wurden von Kimberly Dahme oder Tommy De Carlo eingesungen, allgemein fehlt ein roter Faden bei den Kompositionen. Das Allerschlimmste ist jedoch die unglaublich miese Schlagzeugproduktion! Man hört unglaublicher weise nur scheppernde Becken und keine Trommeln, das klingt wie ein nerviges Hintergrundgeräusch und topp sämtliche schlecht programmierten Scheiben die ich je gehört habe. Im Endeffekt tönt das Werk komplett unfertig wie ein Demo, als ob Scholz das Geld ausgegangen ist und er bei Frontiers etwas Kohle aufgetankt habe.
Unglaublicherweise sind gar drei Lieder noch vom Vorgängeralbum entliehen und das bei dieser Spielzeit! Im Gegensatz dazu sind Toto, Journey, Foreigner mit ihren (von mir gemochten) aktuellen Werken über die Puristen ja auch gerne meckern (früher war ja alles besser... bla bla) immer noch Götter des AOR und Hard Rocks!
Eine Frage die in meinem Hirn stehen bleibt: Warum demontiert Scholz sich selbst und eine Bandlegende mit dieser für jeden hörbar unfertigen Demo CD?
Bis auf den Opener und zwei drei gute Lieder und den Gesang von Delp ist das Album ungenießbar.
Scholz hätte besser das Ganze in die Hände eines fähigen Produzenten gegeben und einen echten Drummer engagiert. Dann wäre das Ergebnis sicherlich um Klassen besser.
Auch wenn man bei Boston froh ist, wenn überhaupt was erscheint - das hier braucht keiner!
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.12.2013 11:48:03 GMT+01:00
tubes99com meint:
Du sprichst mir voll aus der Seele, besser hätte ich es auch nicht beschreiben können, diese zischenden Computerdrums sind einfach nur nervig. Auch die Songs an sich sind keinesfalls Boston würdig, eigentlich sehr schade.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.12.2013 11:49:46 GMT+01:00
Thorsten meint:
danke

Veröffentlicht am 18.01.2014 02:22:10 GMT+01:00
M.M.J. meint:
Das, was Du geschrieben hast, regt mich echt auf: Weil Du in jedem Fall völlig Recht hast! Danke.

Veröffentlicht am 29.01.2014 20:06:32 GMT+01:00
BluesMichi meint:
Super Rezi, dem ist nicht hinzuzufügen. Die 15.- Euro habe ich bereits abgeschireben.....

Veröffentlicht am 26.02.2014 19:11:38 GMT+01:00
Marc Colling meint:
Hab mir die CD glücklicherweise vorher im MM angehört......bin doch nicht blöd. Teile deine Meinung voll und ganz. Es ist eine VERARSCHE sondergleichen, was Mr. Scholz hier veröffentlicht. Da stimmt aber auch rein gar nichts mehr. Dass er allen Ernstes behauptet, er habe dafür 10 Jahre gebraucht ist ja der grösste Witz.

PS: in einem Interview mit ihm habe ich gelesen, dass er alles, was digital aufgenommen/gespielt wird absolut nicht akzeptabel ist für ihn. Doch einen Drumcomputer setzt er ihn. Für wie dumm hält er eigentlich seine Fans?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.04.2014 21:50:41 GMT+02:00
Julian H. meint:
Das interview im eclipsed hab ich auch gelesen. Was der da für einen Quark verzapft hat: "die Phasen werden verdreht" - geht's noch?! "Cds und Mp3s... klingen schrecklich" (oder so ähnlich, ich zitiere aus dem Kopf) - CDs und MP3s sind zwei komplett unterschiedliche Paar Stiefel! Und dann auch noch sagen, er wird mit der Musik aufhören, wenn es keine Tonbänder mehr gibt... ist dem Mann denn gar nicht klar, dass auch die Musik die er so liebt von der jeweiligen Technik der Zeit geprägt ist? Wenn in den Anfangsjahren der Tonbandaufnahme jemand gesagt hätte, dass Tonbänder schrecklich klingen und man doch gefälligst weiter auf Lochzylinder oder wie die Dinger heißen, die Edison benutzt hat..........!!
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Rezensentin / Rezensent

Thorsten
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

Ort: daheim

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