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Hände frei - Spass dabei, 26. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Lowepro SlingShot 302 AW SLR-Kamerarucksack (für SLR mit aufgesetztem 70-200mm-Objektiv und bis zu 6 zusätzlichen Objektiven) schwarz (Elektronik)
Auf der Suche nach einer Kameratasche, in die ich die nötigste Ausrüstung für Naturaufnahmen (Landschaft, Insekten, Kultur) bekomme, die trotzdem noch "tragbar" ist, kam ich auf die Slingshot-Serie. Bisher hatte ich einen PhotoTrekker. Da passt zwar alles rein, er passt prima unter den Flugzeugsitz, aber er wiegt dann 14kg und wenn ich was brauche, muss ich ihn absetzen. Eine gute Lösung als Basisstation im Auto. Aber nix für das Gelände. Was ich brauche: Ich möchte auch fernab vom Automobil für möglichst viele Situationen gerüstet sein. Sprich: neben dem einsatzbereiten 180er Makro sollte wenigstens das Sigma 50-500 sowie ein bis zwei WW-Zooms mit. Wegen der Baulänge des 50-500 kam nur die Slingshot 302AW in betracht. Da in der Familie bereits die kleine 100er seit zwei Jahren ihren Dienst tut, habe ich mir den großen Bruder kurzerhand bestellt. Der Preis ist im Vergleich zum PhotoTrekker ja auch verlockend. Was reingeht: Nun habe ich die Slingshot schon mehrfach im Gelände mit dabei gehabt. Allerdings noch nicht voll bepackt. Voll sähe so aus: D700 mit Batteriegriff und 180er Tamron, 50-500 Sigma, 14-24/2.8 und 24-70/2.8. Zur "Not" passt das Sigma 50/1.4 noch in de "Vesper"tasche. Das ganze kommt dann auf gute 7kg. Das ist noch tragbar. Das Hauptfach der Slingshot ist dreigeteilt: neben einem zentralen Tunnel, den man von der Seite aus bedienen kann, gibt es oben wie unten noch weiter unterteilbare Fächer. Ich habe die rechten, also unteren, für die beiden WW-Zooms vorgesehen. Durch deren schiere Größe sitzen sie sehr fest, und beim 14-24 geht zB fast immer die Schutzkappe ab beim Herausnehmen. Hier ist also das Maximum der Tasche erreicht. Im mittleren Fach liegt die D700 mit Batteriegriff und angesetztem 180er Makro. Man könnte aber auch ein 80-200/2.8 oder ähnliches dran haben. Platz ist hier auf der gesamten Breite der Tasche. Und oben kommt in voller Länge das 50-500 hinein (oder ein 80-200, 4/300 etc..), ebenfalls mit umgekehrt montierter Sonnenblende. Zur Not wäre über dem 180er noch Platz für einen Blitz. So. Also vom Platzangebot her reicht es. Mehr wäre im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr tragbar. Zu unterschiedlichen Einsätzen bestücke ich die Slingshot nach Bedarf mit anderen Variationen, die oben geschilderte ist jedoch die maximale "Reise"-Konfiguration, die mir Brennweiten von 14 bis 500 im "immer-dabei" Modus bietet. Tragekomfort: Die Slingshot 302 sitzt bequem auf dem Rücken und durch den gepolsterten Beckengurt ist sie auch bei hohen Lasten wirklich bequem und "leicht" auch über mehrere Stunden bzw Kilometer gut zu tragen. Das Beste ist jedoch diese einmalige Konstruktion. Möchte man jetzt ein Bild machen, muss man nicht erst ein trockenes Plätzchen suchen, auf das man den Rucksack/die Tasche ablegen kann. Man öffnet einfach den Beckengurt, fasst den linken Teil davon mit der rechten Hand und zieht die Tasche vom Rücken vor den Bauch. Das kleine Fach aufgemacht, Kamera raus und Bild machen. Das geht bei springenden Kindern ebenso schnell und unangestrengt wie bei Landschaftsmotiven. Man kann im Stehen sogar beide Arme ruhig auf der Tasche ablegen. Auch ein Objektivwechsel ist möglich, wenn man wie ich das obere Fach nicht unterteilt, damit es ebenfalls seitlich zugänglich ist. Theoretisch könnte man auch noch das äußere rechte Fach zugänglich machen. Um an alle Fächer zu kommen, muss man aber auch die Slingshot absetzen. Daher sollte man sich beim Einrichten gut überlegen, was man wann braucht. Positiv: Man hat beim Wandern/Gehen/Bummeln BEIDE Hände frei. Das ist bei schwer zugänglicher Topographie sehr nützlich. Das Gewicht ist gut verteilt und hängt nicht auf einer Schulter, was besonders für Menschen mit Rückenproblemen sehr angenehm ist. Man hat sehr schnellen Zugriff auf die Kamera mit einer Optik sowie auf eine weitere Optik, ohne sich zu verrenken. Die zusätzlichen Taschen nehmen zB einen 60cm Pop-up Reflektor auf, oder einfach Fundsachen, die man meint mitnehmen zu müssen. Speicherkarten, mehrere Ersatzakkus etc sind kein Problem. Die Slingshot kommt nicht nach vorne, wenn man sich bückt. Das ist auch gut beim Radfahren inkl. Mountain- und Crossbiking. Die Tasche scheint sehr gut durchdacht zu sein, sie hat viele kleine und kleinste Fächer für weiteres Zubehör oder eben eine Flasche Wasser, Vesper etc. Nachteil: Man bekommt bei längeren Touren ebenso wie von einem Rucksack einen feuchten Rücken. Der Schultergurt scheuert bei schlechtem Sitz und beim Tasche vorziehen am Hals, wenn man nicht darauf achtet. Das "Über-den-Kopf" aufsetzen der "Schlinge" ist etwas umständlich, vor allem im voll beladenen Zustand, und für Menschen mit obligatorischer Kopfbedeckung nervig (muss aber nicht sooft gemacht werden). Die Stativbefestigung ist nett gedacht, aber bei Stativen, die ihrem Namen Ehre machen, würde ich nichtmal daran denken, sie benutzen zu wollen. Fazit: Für das Gelände bzw meine Zwecke kann ich mir momentan keine bessere Lösung vorstellen. Bester Tragekomfort. Unschlagbare Preis-Leistung. Verarbeitung ist top, wie von Lowe-Pro gewohnt.
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Lowepro SlingShot 302 AW SLR-Kamerarucksack (für SLR mit aufgesetztem 70-200mm-Objektiv und bis zu 6 zusätzlichen Objektiven) schwarz B0036AYTWG
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Lowepro SlingShot 302 AW SLR-Kamerarucksack (für SLR mit aufgesetztem 70-200mm-Objektiv und bis zu 6 zusätzlichen Objektiven) schwarz
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Hände frei - Spass dabei
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Was reingeht: Nun habe ich die Slingshot schon mehrfach im Gelände mit dabei gehabt. Allerdings noch nicht voll bepackt. Voll sähe so aus: D700 mit Batteriegriff und 180er Tamron, 50-500 Sigma, 14-24/2.8 und 24-70/2.8. Zur "Not" passt das Sigma 50/1.4 noch in de "Vesper"tasche. Das ganze kommt dann auf gute 7kg. Das ist noch tragbar. Das Hauptfach der Slingshot ist dreigeteilt: neben einem zentralen Tunnel, den man von der Seite aus bedienen kann, gibt es oben wie unten noch weiter unterteilbare Fächer. Ich habe die rechten, also unteren, für die beiden WW-Zooms vorgesehen. Durch deren schiere Größe sitzen sie sehr fest, und beim 14-24 geht zB fast immer die Schutzkappe ab beim Herausnehmen. Hier ist also das Maximum der Tasche erreicht. Im mittleren Fach liegt die D700 mit Batteriegriff und angesetztem 180er Makro. Man könnte aber auch ein 80-200/2.8 oder ähnliches dran haben. Platz ist hier auf der gesamten Breite der Tasche. Und oben kommt in voller Länge das 50-500 hinein (oder ein 80-200, 4/300 etc..), ebenfalls mit umgekehrt montierter Sonnenblende. Zur Not wäre über dem 180er noch Platz für einen Blitz. So. Also vom Platzangebot her reicht es. Mehr wäre im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr tragbar. Zu unterschiedlichen Einsätzen bestücke ich die Slingshot nach Bedarf mit anderen Variationen, die oben geschilderte ist jedoch die maximale "Reise"-Konfiguration, die mir Brennweiten von 14 bis 500 im "immer-dabei" Modus bietet. Tragekomfort: Die Slingshot 302 sitzt bequem auf dem Rücken und durch den gepolsterten Beckengurt ist sie auch bei hohen Lasten wirklich bequem und "leicht" auch über mehrere Stunden bzw Kilometer gut zu tragen. Das Beste ist jedoch diese einmalige Konstruktion. Möchte man jetzt ein Bild machen, muss man nicht erst ein trockenes Plätzchen suchen, auf das man den Rucksack/die Tasche ablegen kann. Man öffnet einfach den Beckengurt, fasst den linken Teil davon mit der rechten Hand und zieht die Tasche vom Rücken vor den Bauch. Das kleine Fach aufgemacht, Kamera raus und Bild machen. Das geht bei springenden Kindern ebenso schnell und unangestrengt wie bei Landschaftsmotiven. Man kann im Stehen sogar beide Arme ruhig auf der Tasche ablegen. Auch ein Objektivwechsel ist möglich, wenn man wie ich das obere Fach nicht unterteilt, damit es ebenfalls seitlich zugänglich ist. Theoretisch könnte man auch noch das äußere rechte Fach zugänglich machen. Um an alle Fächer zu kommen, muss man aber auch die Slingshot absetzen. Daher sollte man sich beim Einrichten gut überlegen, was man wann braucht. Positiv: Man hat beim Wandern/Gehen/Bummeln BEIDE Hände frei. Das ist bei schwer zugänglicher Topographie sehr nützlich. Das Gewicht ist gut verteilt und hängt nicht auf einer Schulter, was besonders für Menschen mit Rückenproblemen sehr angenehm ist. Man hat sehr schnellen Zugriff auf die Kamera mit einer Optik sowie auf eine weitere Optik, ohne sich zu verrenken. Die zusätzlichen Taschen nehmen zB einen 60cm Pop-up Reflektor auf, oder einfach Fundsachen, die man meint mitnehmen zu müssen. Speicherkarten, mehrere Ersatzakkus etc sind kein Problem. Die Slingshot kommt nicht nach vorne, wenn man sich bückt. Das ist auch gut beim Radfahren inkl. Mountain- und Crossbiking. Die Tasche scheint sehr gut durchdacht zu sein, sie hat viele kleine und kleinste Fächer für weiteres Zubehör oder eben eine Flasche Wasser, Vesper etc. Nachteil: Man bekommt bei längeren Touren ebenso wie von einem Rucksack einen feuchten Rücken. Der Schultergurt scheuert bei schlechtem Sitz und beim Tasche vorziehen am Hals, wenn man nicht darauf achtet. Das "Über-den-Kopf" aufsetzen der "Schlinge" ist etwas umständlich, vor allem im voll beladenen Zustand, und für Menschen mit obligatorischer Kopfbedeckung nervig (muss aber nicht sooft gemacht werden). Die Stativbefestigung ist nett gedacht, aber bei Stativen, die ihrem Namen Ehre machen, würde ich nichtmal daran denken, sie benutzen zu wollen. Fazit: Für das Gelände bzw meine Zwecke kann ich mir momentan keine bessere Lösung vorstellen. Bester Tragekomfort. Unschlagbare Preis-Leistung. Verarbeitung ist top, wie von Lowe-Pro gewohnt.
faustograf
26. März 2011
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