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Kundenrezension

5.0 von 5 Sternen Bewundernswert, 29. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Ich bin Malala: Das Mädchen, das die Taliban erschießen wollten, weil es für das Recht auf Bildung kämpft (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist klar und in sich stimmig aufgebaut und entspricht dem Ehrgeiz Malalas, Politikerin statt Lehrerin oder Ärztin zu werden, wie es den üblichen Zielen von Mädchen entspricht. Die Zusammenarbeit mit der Journalistin Christina Lamb ist hervorragend gelungen.
Der Leser erhält über das Buch verteilt wertvolle Kenntnisse über die Geschichte Pakistans, vom Gründer Jinnah über die Diktatoren Zia ul Haq und Musharraf zu Benazir Bhutto und Asif Zardari, über die verhängnisvolle Rolle des Geheimdienstes ISI und das Versagen der Militärs. Geschildert werden auch die Umstände der Tötung Osama Bin Ladens und der Verurteilung der Christin Asa Bibi.

Malalas Heimat ist das Swat, bewohnt vom Stamm der Paschtunen. Es hatte lange einen autonomen Status. Aus Unzufriedenheit mit dem Nationalstaat wählte man eine islamistische Partei an die Regierung, die den Taliban ermöglichten, die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen.

Vor diesem Hintergrund kämpft Malalas Vater für freien Bildungszugang. Unter großen Entbehrungen gelingt es ihm, in der Hauptstadt Mingora eine Schule für Mädchen und Jungen zu errichten. Die Taliban erzwingen für Januar 2009 die Schließung aller Mädchenschulen. Um diese Zeit wird von Malala ein Video aufgezeichnet, das in den USA gezeigt wird. Vor dem Eingreifen des Militärs einige Monate später werden die Bewohner Mingoras zum Verlassen der Stadt aufgefordert. Die Taliban werden militärisch besiegt, sind aber weiterhin ein Drohpotential, das nicht beseitigt wird. Seit Anfang 2011 erhält Malalas Vater Morddrohungen. Sie werden nicht an ihm, sondern an Malala vollzogen. Der Schuß verletzt nicht Malalas Gehirn, ihre Rettung verdankt sie insbesondere der zufälligen Anwesenheit zweier britischer Ärzte in Rawalpindi, die die Intensivversorgung übernehmen, bis sie nach Birmingham gebracht wird. Ihre Gesundheit wird zu 86 Prozent wiederhergestellt. Die medizinischen Kosten von 200 000 Pfund übernimmt der pakistanische Staat.

Großen Raum nehmen die Familienbeziehungen ein. Entgegen der allgemeinen Einstellung pakistanischer Männer ist Malalas Vater beim ersten Anblick seiner Tochter in sie verliebt, wie es heißt. Nach ihr kommen noch zwei Brüder. Auffällig ist die islamische Frömmigkeit der Familie. Vater und Tochter nehmen eine eher selbständige Haltung gegenüber dem Koran ein, die analphabetische Mutter die von ihrer Erziehung übernommene. Man erhält den Eindruck einer persönlichen Gottesbeziehung. Malala bekräftigt dies am Ende des Buches: "I love my God. I thank my Allah. I talk to him all day."

Die deutsche Übersetzung liest sich flüssig, enthält jedoch einige Schlampereien, wie z.B. eine falsche Jahreszahl, 3. Januar 2003 statt 2009 oder eine fehlende Null bei der Bevölkerungszahl 300 000 von Karachi am Beginn des pakistanischen Staates. Zweimal werden Sätze an späterer Stelle wiederholt. Eigenartig hört sich folgendes an: "Ich schwatzte mit Moniba, der Weisen und Lieben, die nunmal meine Freundin ist" für "I was talking to Moniba, my wise, nice friend".
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