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Kundenrezension

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen etwas gewöhnungsbedürftig, aber gut, 22. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Last Look At Eden (Audio CD)
'Last Look At Eden' nennt sich das mittlerweile dritte Album nach der Reunion von Europe im Jahre 2004. Die beiden vorherigen Alben sind mir leider nicht bekannt. Ich kann Euch jedoch sagen, wer beim vorliegenden Album ein weiteres 'Final Countdown' oder 'Out Of This World'-Album erwartet wird hier enttäuscht werden, handelt es sich doch um einen ziemlichen Stilbruch gegenüber den alten Sachen. Spielte man damals eher Melodic Metal klingt man nun eher bluesy und im melodischen Hardrock-Bereich a la Whitesnake oder gar Led Zeppelin und the Who angesiedelt. Allerdings hat man es geschafft, diese mit einem moderneren Sound mit Einflüssen von Gotthard, Creed oder Alter Bridge auszustatten und nicht angestaubt zu klingen. Erfreulich ist die Tatsache, dass man sich mit Balladen und langsameren Stücken dieses Mal zurückgehalten hat und somit den knackigeren und stellenweise sogar mit recht harten Riffs ausgestatteten Songs die Chance gab. Gegenüber 'Prisoners in Paradise' hat man schon doch bei einigen Songs ganz schön Gas gegeben. John Norum beweist hier eindrucksvoll dass er sowohl heftig rocken als auch die einfühlsamen bluesigen Stücke hervorragend rüberbringen kann. Herrn Tempest hätte ich eine solche Stilrichtung gesanglich eher weniger zugetraut, aber alle Achtung. Da hat er sich ziemlich ins Zeug gelegt und eine hervorragende Leistung abgeliefert. Einen typischen Ohrwurmsong sucht man jedoch vergeblich. Die Songs entfalten ihre besten Eigenarten erst nach mehrmaligen Hören. Schade eigentlich, waren doch gerade Europe für die Eingängigkeit ihrer alten Songs bekannt.
Für mich sind die besten Stücke des Albums der Titelsong, welcher noch am ehesten ins Ohr geht, der recht heftige Stampfer "The Beast", das ein wenig an Alter Bridge erinnernde "No Stone Unturned" sowie das mit alten Creed-Einflüssen behaftete "Run With The Angels".
Fazit: Insgesamt doch ein starkes Album, leider jedoch nicht ganz so eingängig und für die alten Europe-Fans etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man jedoch die Vergangenheit der Band mal aussen vor lässt, bietet 'Last Look At Eden' Freunden des melodischen Hard Rocks ein interessantes Hörerlebnis.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.09.2009 13:10:24 GMT+02:00
Wer die eher experimentellen Soloalben von Joey Tempest kennt, zweifelt erst gar nicht an seiner gesanglichen Bandbreite... ;-)

Im übrigen ist das vorliegende Werk in meinen Ohren sogar wieder näher an den 80ern als an den letzten beiden Alben - insbesondere Secret Society (klanglich, nicht vom Arrangement her). Und für mich, als "alten" Europe-Fan bedurfte es keinerlei Gewöhnung.

Dem Fazit "insgesamt doch ein starkes Album" stimme absolut zu.

Veröffentlicht am 05.10.2009 16:06:53 GMT+02:00
Finnchen meint:
Es sind nicht das 3 sondern 4 Album nach der Reunion.1. Start from the dark 2. Secret Society 3. Almost unplugged und jetzt Last look at Eden. Als Europe Fan der ersten Stunde kann ich mich dem Komentar etwas gewöhnungsbedürftig gar nicht anschließen. Was ich finde ist es ist wieder mal ein sehr gutes Album. Und ich hoffe das noch viele mehr von Europe kommen.
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