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1.0 von 5 Sternen Menschenunwürdig!, 19. Juni 2011
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Rezension bezieht sich auf: Wie sollen wir leben?: Ethik in einer egoistischen Zeit (Taschenbuch)
Dieser Mensch möchte eine utilitaristische Gesellschaft in der die Schwachen keine Chance haben. Singer meint, dass das Leben von Menschen mit Behinderungen weniger Glück erleben kann, als unseres ohne dabei zu differnzieren, aus welchem Standpunkft dieses Glück gesehen werden muss. Hat ein Mensch eine Behinderung fordert Singer dessen Tötung, da ein anderes Leben mehr wert sei...
Er verstößt damit gegen Artikel 1 aus der Verfassung, in welcher die Würde des Menschen unantastbar sein muss.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.10.2011 12:15:39 GMT+02:00
Aliceplayer meint:
Nur um das richtig zu stellen:

Peter Singer hat sich niemals dafür ausgesprochen bereits lebende Menschen gegen ihren Willen zu töten. In seinem Buch "Wie sollen wir leben?" geht er auf die Abtreibungsproblematik auch gar nicht tiefer ein. Dafür hat er sein Buch "Muß dieses Kind am Leben bleiben? Das Problem schwerstgeschädigter Neugeborener" geschrieben auf das diese Rezension wahrscheinlich eher reagiert. Hier wird allerdings keinstenfalls die These vertreten behinderte Menschen müssten alle getötet werden, das ist ein viel zu starke Verallgemeinerung, die anmuten läßt er würde für die Euthanasiemethodik der NS-Zeit eintreten. Zwar ist es richtig das Peter Singer ein utiliteristisches Weltbild vertritt und bei der Abtreibungproblematik Freud und Leid der Betroffenen gegeneinander abwägt um zu beurteilen ob eine Abtreibung zu rechtfertigen ist, dabei zeigt sich hier aber schon das er keine kategorische Handlungsanweisung gibt sondern sehr wohl für eine der individuellen Situation angepasten Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung oder auch Erhaltung des Lebens eines Menschen plädiert.
Nach seiner Ethik könnte man also durchaus eine Abtreibung oder Sterbehilfe rechtfertigen, aber nicht die radikale Tötung allen Lebens die irgendjemand als unwert betitelt ohne Rücksichtnahme auf den Betroffenen!
Natürlich kann man auch, wie man weiß, diese Haltung scharf kritisieren. Was die von der Verfassung geschützte Würde des Menschen ist, ist ja an sich recht unklar. Es ist ja bekanntlich in Deutschland erlaubt, selbst ein gesundes Kind bis zum dritten Monat abzutreiben wohingegen aktive Sterbehilfe verboten ist. Diese Gesetze sind seit je her stark umstritten, dem einen sind sie zu streng den andern zu lasch, einen Konsens zu finden scheint schwierig. Mir scheint es daher wichtig das Menschen ihre Vorstellung von Ethik und Moral immer wieder hinterfragen und frei veröffentlichen dürfen, da auch unsere Gesetze und unsere Verfassung den positivistisch gesetzten Konsens unserer Gesellschaft repräsentiert (sprich: über einen Mehrheitsenscheid im Parlament verabschiedet worden sind) und deshalb keinesfall unanfechtbar richtig seien müssen.
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