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Kundenrezension

325 von 354 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Schaden als Nutzen, 25. Januar 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Murks mit der Milch (Aus der Sprechstunde) (Gebundene Ausgabe)
Daß Milch ungesund sein kann ist für viele neu. Dabei steht schon seit W. Kollaths Forschungen Mitte des 20. Jhh fest, daß erhitztes Eiweiß gleich minderwertiges Eiweiß ist. Pasteurisierte oder schlimmstenfalls ultrahocherhitzte Milch hat nachweislich langfristig schädliche Auswirkungen auf den menschlichen Stoffwechsel. Tierversuche scheinen nur akzeptiert zu werden, wenn sie das gewünschte Ergebnis bringen. Es ist bereits erwiesen, daß Katzen generationenübergreifende Degenerationserscheinungen bis hin zu Totgeburten aufzeigen, wenn sie mit erhitzter Milch gefüttert wurden, während die Artgenossen mit Rohmilch gesund blieben. Weiterhin werden durch das Homogenisieren die Fettmoleküle in eine für den Körper unbekannte und schwer verwertbare Größe zertrümmert. Dies soll zwar nur das Aufrahmen verhindern bedeutet aber eine zusätzliche Belastung für den Stoffwechsel. Es ist kein Zufall, dass vor der, wenn überhaupt, gesündesten Bio-Rohmilch mit vollem Fettgehalt gewarnt und von der krankmachenden fettreduzierten H-, Kondens- und Sterilmilch am meisten verkauft wird. Daß man mit gezieltem Marketing Millionen von Verbrauchern den Geschmack aberziehen kann, zeigt der Erfolg der faden verwässerten 1,5er H-Milch. Amtlich besiegelt durch den bekannten Prof. auf jeder Verpackung. Wenn unsere Kleinsten mit Voll- u. Magermilchpulver großgezogen werden und Kindern guten Gewissens mit vor Zucker triefender Kakaomilch, Milch-schokodade, -Schnitten, -Riegel, -Creme verabreicht wird, kann von irgendeinem Gesundheitswert nicht mehr die Rede sein. Süßigkeiten werden gesund und zum Verkaufsschlager, sobald Milchpulver zugesetzt wurde. Es mußte ohnehin von der Wissenschaft zugegeben werden, dass die Richtwerte zum Eiweißbedarf in der Vergangenheit viel zu hoch angesetzt wurden. Außerdem ist das Märchen vom unentbehrlichen tierischen Eiweiß längst widerlegt und wird nur noch durch die Medien aufrechterhalten. Die Ernährungswissenschaft ist immer noch nicht Willens zu begreifen, daß die komplexe biologische Wirkungsweise des menschlichen Stoffwechsels nicht mit einer Aneinanderreihung von Laborwerten zu erklären ist, die zudem nur quantitative Unterschiede berücksichtigt. Die Ehrenrettung des angeblich unverzichtbaren Calziumlieferanten muß leider ausfallen, da es genügend bessere und gesündere Calciumquellen gibt, welche die Milch allenfalls als gelegentliches Genußmittel qualifiziert. Entgegen unablässiger Ratschläge von Ernährungspsychologen, wachsen Kinder sehr gut ohne Milch auf und man beseitigt gleichzeitig eine wichtige Ursache vieler Allergien. Die Milchviehwirtschaft muß sich sicherlich keine Sorgen um ihren Absatz machen. Es werden noch viele Millionen Liter Milch fließen, bevor dieses Wissen eine nennenswerte Zahl von Verbrauchern veranlaßt, ihren Milchverbrauch zu überdenken. Deswegen wundert etwas das Lamentieren der Milchviehwirte. Sorgen sie doch seit Jahrzehnten wider jegliche Artenvielfalt mit ihren überzüchteten Rindern dafür, daß pestizidbelastetes konventionelles Billigfutter zusammen mit Hormonen, Antibiotika und Wachstumsbeschleunigern den Geschmack der Billigmilch abrunden. Jeder Verbraucher soll selbst entscheiden, wem er seinen Glauben schenkt. Das kann er besser, wenn er alle Informationen hat.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.02.2008 16:16:41 GMT+01:00
Andreas S. meint:
Schöne zusammenfassende Darstellung zum Thema.
Mehr als nur hilfreich - mindestens anspornend sich
weiter schlau zu machen, bzw nicht alles zu glauben,
was so behauptet wird.

Veröffentlicht am 30.03.2014 01:26:30 GMT+01:00
Sunshine meint:
Hallo,

Deswegen wundert etwas das Lamentieren der Milchviehwirte. Sorgen sie doch seit Jahrzehnten wider jegliche Artenvielfalt mit ihren überzüchteten Rindern dafür, daß pestizidbelastetes konventionelles Billigfutter zusammen mit Hormonen, Antibiotika und Wachstumsbeschleunigern den Geschmack der Billigmilch abrunden.

Ich bin Landwirtin. Von jeder (!) Milchlieferung werden täglich (!) Proben gezogen, das ist vom Veterinäramt/Gesundheitsamt vorgeschrieben.
Sie können es sich genau einmal leisten hormon/penicillinbelastete Milch zu liefern und sofort haben Sie den Amtstierarzt auf dem Hof stehen und Ihr Laden ist dicht. Die Strafe von ca. 5.000 EUR ist Ihnen sowieso sicher. Was ab Abgabe vom Hof mit der Milch passiert, kann der Bauer nicht mehr beeinflussen. Ich bin mir aber sicher, wenn Sie bei einem Bauern auf dem Hof Frischmilch kaufen, daß Sie dann ein hochwertiges Produkt erhalten. Was die Industrie dann mit der Milch anstellt ist eine vollkommen andere Geschichte, die man nicht dem Bauern anlasten darf. Sie können das dadurch beeinflussen, daß Sie das kaufen, was korrekt hergestellt wurde. Findet schlecht verarbeitete Milch keinen Absatz mehr, wird die Industrie sich schon umstellen. Die machen nur, was Profit bringt.
Das selbe passiert übrigens mit Schweinen, die im Schlachthof angeliefert werden. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, daß auf jedem Schlachthof ein amtlich vereidigter Tierarzt tätig ist. Alle Tiere, ohne Ausnahme, werden auf Hormon/Penicillin-Rückstände überprüft.
Wir als Landwirte wundern uns immer, wie solche Behauptungen entstehen.
Unser Tiere werden mit Getreide aus Eigenanbau gefüttert. Das Getreide wird gegen Pilze und Schädlinge gespritzt. Das kostet richtig Geld. Kein Landwirt würde auf die Idee kommen, mehr als nötig zu spritzen. Das geht vom Gewinn ab. Dosiert man nicht richtig, können die Pflanzen eingehen, schlecht oder gar nicht mehr wachsen.
Zusätzlich zum Getreide wird ein Ergänzungsfutter gegeben. Die Inhaltsstoffe können Sie bei jeder Baywa oder Raiffeisen Waren abfragen.
Hormone oder Penicillin sind darin nicht enthalten. Für Dioxin oder was manche windige Futterhersteller da drunter mischen, sind Landwirte nicht verantwortlich. Dafür müßten Sie von jeder Lieferung, die auf ihrem Hof ankommt, mehrere Proben ziehen und in einem Labor testen lassen. Das ist zu viel Aufwand und auch zu teuer. Die Verbraucher sind eher nicht bereit, für solche Kosten aufzukommen. "Bio"-Bauern geht es damit auch nicht besser. Da hat es auch schon Probleme mit nicht deklarierten Zusätzen gegeben.
Und wollte ein Bauer einfach so, ohne daß ein Tier krank ist, Penicillin zufüttern, würde er es vom Tierarzt nicht erhalten. Die Tierärzte haben nämlich auch sehr hohe gesetzliche Auflagen und dürfen nur für kranke Tiere Medikamente abgeben und darüber wird genauestens Buch geführt, das bei amtlichen Betriebsprüfungen kontrolliert wird. Abgesehen davon, daß es wirklich sehr teuer ist, ohne Grund Penicillin zuzufüttern. Übrigens: läßt der Landwirt ein krankens Tier nicht behandeln, ist das ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Ich finde es erschreckend, daß grundlegende gesetzliche Fakten nicht kommuniziert werden. Sie sprechen in Ihrem Kommentar, daß es gut ist, wenn man alle Informationen hat. Eine gute Plattform ist z. B. LFL, QS-Gütesiegel, Cross Compliance, Amt für Landwirtschaft, Schweinehaltungsverordnung, Milchkontrolle usw.
Hier können Sie sich einen Überblick verschaffen, was Landwirte für gesetzliche Auflagen haben, damit sie überhaupt einen Hof betreiben dürfen. Und das deckt sich nicht unbedingt mit dem , was in der Presse veröffentlicht wird.

Es ist eher so, daß die meisten nach höchster Qualität rufen, aber am liebsten nur 4,00 EUR/kg fürs Fleisch bezahlen wollen. Es haben schon genug Bauern in hohe Erzeuger-Qualität investiert und hatten dann leider nicht die entsprechenden Absätze und mußten ihr Fleisch zu einem Billigpreis verramschen. So etwas ist wirtschaftlich nicht lange tragbar. Wo keine Nachfrage, da kein Absatz. Dann wundert man sich, wo die ganzen Leute sind, die sich ökologisch und ethisch korrekt verhalten wollen. Laut thematisiert wird das ja ständig, wo und was man kauft ist eine andere Sache.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein paar aufklärende Fakten liefern. Ich bin immer wieder darüber entsetzt, wie hierüber Unwahrheiten verbreitet werden. Deutschland ist ein Land mit den anspruchsvollsten Gesetzen für Tierhaltung und Ackerbau. Sie werden in nur wenigen Ländern so hochwertig erzeugte Lebensmittel finden. Chinesen importieren inzwischen deutsche Milch, da ihnen ihre eigene zu ungesund ist.
Und was mich noch mehr wundert, ist die hohe Anspruchshaltung, aber dann kommt ein dazu vollkommen gegensätzliches Verhalten.
Erst wird ein Fertiggericht gegessen und ein halber Liter Cola dazu getrunken, hinterher eine geraucht, Zuckerzeugs wird in rauhen Mengen verzehrt, der Wein aus Chile und die Trauben von Afrika schmecken genial, sind sie doch mit den Spritzmitteln behandelt, die Bayer, BASF und andere hier in Deutschland nicht mehr vertreiben dürfen. Aber natürlich schmeckt es und irgendwie ist hier die Neigung zur Kritik doch sehr reduziert.

Ich frage mich nur noch: was ist los in Deutschland?
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