Kundenrezension

46 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erschreckend, 28. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Verdi (Audio CD)
Ich bin erleichtert, dass ich nicht der einzige bin, der etwas Kritisches zu diesen Aufnahmen zu sagen hat, denn wenn man hier etwas Negatives über sehr berühmte Sänger sagt, wird man ja oft auf wütendste Weise wegen Majestätsbeleidigung angegriffen.
Nur soviel - hören Sie einfach in die Soundbeispiele hinein, ich bin immer wieder erstaunt, dass eine große Firma wie die Deutsche Grammophon eine solche Leistung tatsächlich veröffentlicht. Etwa 30-40 % Prozent aller Töne, die Frau Netrebko hier singt, sind zu tief und im Hals, die Intonationsprobleme sind so schwerwiegend geworden, dass es einem teilweise wirklich die Nackenhaare aufstellt. Die Stimme ist viel zu nahe am Mikrofon aufgenommen und künstlich nach vorne gezogen, ein extrem unorganisches Klangbild ist die Folge, und leider hört man damit auch jedes vokale Defizit wie unter dem Mikroskop, das sich im Theater manchmal durch Entfernung und Raumklang etwas abmildert. Leider: Ein völlig wertloses PR-Produkt. Hören Sie einfach mal wieder Ihre alten Callas- und Tebaldi-Platten, dann haben Sie mehr Spaß und weniger Geld ausgegeben.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.08.2013 13:33:04 GMT+02:00
Danke, bislang haben alle Chormitglieder (bilden uns ein was von Musik zu verstehen) ähnliches berichtet. Danke, dass ich Geld sparen kann.

Veröffentlicht am 16.01.2014 10:10:16 GMT+01:00
Pelleas07 meint:
@Esclarmonde
Frau Netrebko ist gar nicht berühmt. Nur populär ;-). Geliebt von FANS, die von klassischer Musik und Gesang nicht mehr verstehen als die FANS von Schlagern oder Popmusik. Deshalb kann es sich die DG leisten, solche FAN-Artikel auf den Markt zu bringen. Persönlich halte ich von solchen Arien-Potpourris oder entsprechenden "GALA"-Vorstellungen ohnehin nichts. Mal abgesehen davon, dass Oper eine Form des Theaters, Musiktheater eben, ist und in erster Linie auf die Bühne gehört, sollte man Opernmusik doch zumindest in ihrem dramatischen Kontext hören (Gesamtaufnahme CD / DVD). Ich selbst verstehe zugegebenermaßen nichts von Gesangstechnik. Ich bin aber auch kein FAN. Bin mir der Subjektivität meiner persönlichen Vorlieben sehr wohl bewusst. Das Verhältnis von FANS zu ihren Lieblingen ist in der Regel rein emotional und unreflektiert. Wer sachlich fundierte Kritik an seinem STAR als Majestätsbeleidigung ansieht, der fühlt sich in seinem "Geschmack" und seiner Persönlichkeit zugleich angegriffen. Was hier teilweise an individuellen Defiziten kompensiert werden muss, darüber mag man spekulieren. Trotz angeblicher Richtlinien zur Rezension bietet Amazon gewissen Personen hierzu - leider - ein Forum.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2014 06:31:09 GMT+02:00
Warum nur meinen einige Leute immer, sie müssten gerade das schlecht reden, was von vielen (Publikum, Kritik+Fans)( als besonders gut empfunden wird. Was hier geschrieben ist, wurde von dem Vorsatz geprägt, die Sängerin zu desavouieren. Wer sich die Aufnahme anhört und erst recht, wer Anna im Trovatore auf der Bühne des Schillertheaters gesehen hat, wird wissen, was wirklich gilt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.06.2014 23:27:44 GMT+02:00
Henning meint:
Zu M.
Was für Ihre Anna gilt, hat niemand besser formuliert als Jürgen Kersting, der sie eine Sängerin für Leute nannte, die mt den Augen hören. Und selbst da halte ich N. für äusserst geschmaksabhängig. Danke indes für die gute Rezension von Esclarmonde.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.08.2014 21:33:12 GMT+02:00
Das ist kein Schlechtgerede, das ist die bittere Wahrheit - ihre Auftritte im Schillertheater waren zugegebenermaßen viel besser als die stimmliche Verfassung auf der CD, wo man sich fragt ob das ein schlechter Scherz sein soll.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.02.2015 00:21:30 GMT+01:00
Henning meint:
Wer diese Platte für ärgerlich hält, sollte in Frau N.s Versuch zu Strauss 4 letzten Liedern hereinhören. Es sei denn, man hat just wenig Zeit für anhaltende Fassungslosigkeit. Was hier unter Barenboim, der ja neuerdings auch Brahms mit David Garrett verkaufen möchte, geboten wird, ist schlicht ohne Worte. Das Ärgerliche an Frau N. ist für mich, dass sie nach soliden Ansätzen im russischen Fach rasch mit einer absurde Vermarktungsstrategie als it-Girl mit rührseeliger Hintergrundsgeschichte vermarktet wurde. Der folgende Erfolg explizit beim breiten Publikum war zunehmend weniger der Qualität und zunehmend mehr der Marke geschuldet. Natürlich ist Kerstings Kategorisierung als Cindy Crawford der Oper überspitzt, aber sie spiegelt genau diesen Zustand des Ärgerniss, dass hier einfach nur die grösstmögliche Oberfläche verkauft werden soll. Und wer von einer Sängerin mehr erwartet als eine im Gundton warme, quasi gut konsensfähige Stimme, muss enttäuscht sein. Interpretation als Stellungnahme, als nicht anders können ist bei N. inexistent. Die Netrebko sells, da war es schon egal, dass sie bereits in der Traviata im Dauerforte schrillte und die Koloraturen, mit Verlaub, rasch herunterschlampte, um sich dem nächsten Projekt zuzuwenden. Und am Ende ist her ein Markenname, der noch ärgerlicher ist als ein leidlich Geige spielendes Projektionsobjekt für anderweitig unbeschäftigtes Östrogen. Es ist der Anspruch von Ernsthaftigkeit, der N.s Publikationen so unangenehm macht. Die kalkulierte Lüge.
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