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Rezension bezieht sich auf: Colter: The True Story of the Best Dog I Ever Had (Taschenbuch)
Das Buch entsprach überhaupt nicht meinen Erwartungen und scheint mir wirklich nur für solche Leser geeignet, die sich für Hunde, und zwar im Besonderen für Jagdhunde, wie auch für die Jagd interessieren. Bei dem Objekt der Begierde, Colter, handelt es sich um einen Pointer, einen sogenannten Vorstehhund. Das Abrichten eines solchen Hundes für die Jagd und die Jagderlebnisse mit ihm werden ausführlich beschrieben. Der Autor beschreibt die Regeln des Vorstehens und Apportierens und die Abläufe einer Jagd sowie das damit verbundene Eintauchen in die Natur. Dabei gelingen ihm zweifellos schöne Beschreibungen.Für Leser, die diesbezüglich allerdings nicht mit einem ausgeprägten Interesse gesegnet sind, könnte sich alsbald Langeweile einstellen. Denn das Buch ist ausgesprochen subjektiv gefärbt, und für meine Begriffe mangelt es ihm an einer einigermaßen straff und stringent erzählten Fabel. Als störend empfand ich aber auch die geradezu pathetische Ausmaße annehmende, in einer nicht besonders literarischen Form zum Ausdruck gebrachte, Schwärmerei des Autors für seinen Hund. Bei aller Hundeliebe hätte ich mir da doch etwas mehr von der prosaischen Nüchternheit eines Jack London (wie etwa bei Der Ruf der Wildnis: Roman oder Wolfsblut) gewünscht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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