Kundenrezension

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gebt dem Album eine Chance..., 14. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Come Taste the Band (Audio CD)
...denn es und Purple haben es verdient. Mir gefällt "Come Taste..." wieder deutlich besser als "Stormbringer", obwohl zwischenzeitlich Blackmore ausgeschieden war um Rainbow zu gründen. Sein Nachfolger Tommy Bolin reißt sich auf der Platte fast den A... auf, dass heißt, er gibt alles. Immer wieder super tolle Soli sind von Tommy zu hören. Ein gelangweilter Blackmore war auf "Stormbringer" deutlich schwächer.

Jedoch darf man nicht die Purple erwarten, wie sie zwischen `69 und `73 klangen. Die vorliegende Platte bietet einen Mix an aus Blues, Funk, Soul und Hard Rock. Das liest sich jetzt zwar irgendwie komisch, herausgekommen ist aber eine wirklich interessante Mischung aus verschiedenen Stilen. Neben Bolin geben auch Hughes und Coverdale alles. Man merkt, dass die Jungs richtig motiviert waren und Purple wieder auf Kurs bringen wollten. Auch Lord und Paice waren (wie immer) sehr gut. Der kommerzielle Erfolg allerdings blieb aber dann doch aus. Ausserdem waren die Liveauftritte in den folgenden Monaten (die Platte erschien im Herbst `75) wohl sehr durchwachsen. Ein immer größeres Problem stellten die Drogeneskapaden der Herren Hughes und Bolin dar. Somit sah sich Jon Lord `76 dann gezwungen, die Band aufzulösen. Wieder zurück zur Platte.

Comin` home: Fetzt ordentlich, guter Opener.
Lady Luck: Ein typisches Coverdale-Stück, auch vom Text her.
Gettin` tighter: Ein gutes Hughes-Stück, welches er heute noch häufig spielt.
Dealer, I need love und Drifter: Gute Songs, sehr von Bolin beeinflußt.
Love child: Toller Song, irgendwie geheimnisvoll.
This time around und Owed to "G": Toller Gesang von Glenn und geniale Gitarrenarbeit von Tommy, Gänsehaut garantiert.
You keep on moving: Nochmal Gänsehaut pur. Coverdale und Hughes teilen sich den Gesang. Eines der besten Purple-Stücke überhaupt.

Wenn man diese Platte nicht mit "...In Rock" oder "Machine Head" vergleicht, dann ist sie richtig gut. Gebt der Band eine Chance. Ich gebe gute 4 Sterne.
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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.04.2009 12:16:01 GMT+02:00
V-Lee meint:
ich seh' das ähnlich, nur: m.M. nach ist das songwriting hier besser als auf 'in rock' (abgesehen jetzt von 'child in time' auf 'in rock' natürlich).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.04.2009 15:40:25 GMT+02:00
Child in time meint:
Man kann meiner Meinung nach die beiden Platten wirklich kaum vergleichen. Eine vollkommen andere Band (nur noch Lord und Paice waren dabei). Wie geschrieben, mir gefällt "Come Taste" und ich hätte gerne eine 2. Platte mit Bolin gehört, schade.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.04.2009 13:25:04 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.04.2009 13:25:33 GMT+02:00
V-Lee meint:
also mit 'burn' ist so schon vergleichbar' find' ich - und so groß ist - zumindest soundmäßig - der unterschied zwischen blackmore und bolin auch nicht; der bolin spielt halt sehr gern und oft funky licks rein, was blackmore nicht getan hat - beim solieren aber wiederum ähneln sie sich durchaus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.04.2009 07:39:22 GMT+02:00
Child in time meint:
Ich meinte "Come Taste" und "In Rock", welche nicht vergleichbar sind.
Mit funky hat es Blackmore ja nun gar nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.04.2009 10:52:25 GMT+02:00
V-Lee meint:
nein mit 'in rock' sicher nicht vergleichbar, aber das liegt auch an der zeit - da liegen 5 sehr wichtige und für die allg. musikalische entwicklung äußerst heftige jahre dazwischen - wenn man da mit der zeit ging, dann mußte man 1975 anders klingen als 1970; in den 10 jahren danach (also bis 1985) war das nicht mehr so - da hatte sich der hardrock etabliert und wurde eigentlich wertkonservativ. erst mit dem glam und hair metal tat sich dann wieder was, und danach erst wieder mit crossover und grunge etc.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.04.2009 19:26:21 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.04.2009 20:13:26 GMT+02:00
Child in time meint:
Ja, sehe ich auch so.
Vielleicht bin ich auch nach wie vor Purple Fan, weil die Gruppe so unterschiedlich war und ist. Jede Mk hat andere Musik gemacht, als die vorherige. Klar, ich bin großer Fan der Mk II (Gillan & Glover), höre aber eben auch gerne Mk I, Mk III und IV und natürlich auch die Platten seit "Perfect strangers".

Veröffentlicht am 05.10.2010 16:45:39 GMT+02:00
doctorcrippen meint:
Mh, warum gerade diesmal zu zurückhaltend mit den Sternen? Dieses Album (auch wenn es von vielen Fans warum auch immer nicht wahr genommen wird/wurde) kann man getrost mit 5 Sternen bewerten. Vom Songwriting und Sound her ist es einfach mehr Deep Purple als so ziemlich alles was danach gekommen ist. Wie gut gerade Coverdale sein Handwerk versteht sieht man auch daran dass er mit Whitesnake danach Alben gemacht hat die sämtliche Deep Purple Alben nach Come Taste The Band (ausser vielleicht Perfect Strangers und Slaves and Masters - ich weiss gleich rasten die "Fans" wieder aus aber die LP war vom Songwriting her einfach auf einem hohen Level) locker in den Schatten stellen. Man kann es Ritchie gar nicht oft genug danken dass er diesen vor "Burn" noch ziemlich unbekannten Coverdale zu Tage gefördert hat. Damit hat er der Rock Welt einen größeren Dienst erwiesen als Deep Purple mit sämtlichen ihrer letzten Outputs.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2012 19:06:34 GMT+02:00
Drägen meint:
Klar man kann auch 5 Sterne geben,aber 4 Sterne sind auch in Ordnung.Ich persönlich finde Come Taste...sehr gelungen.

Veröffentlicht am 11.05.2012 14:25:21 GMT+02:00
muffy666 meint:
Gute Rezi und gute Platte. Ich persönlich kann mit 70s Funk durchaus was anfangen und finde die "fremdartigen" Elemente wurden gut integriert und v.a. songdienlich eingesetzt. In vieler Hinsicht finde ich da z.B. Houses of The Holy wesentlich prätentiöser und v.a. schlechter.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.05.2012 16:12:37 GMT+02:00
Child in time meint:
"Houses Of The Holy" von Led Zep? Die ist aber nicht wirklich Funk Rock.
Aber wie geschrieben, ich mag "Come Taste...". Eine 2. Platte der Besetzung hätte mich interessiert, aber es kam ja anders.
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