Kundenrezension

42 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Herr der Ringe, 2. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ring des Nibelungen (Audio CD)
Im November 2011 ließ sich Meister Thielemann herab, eine Wiederaufnahme des Rings an der Wiener Staatsoper zu dirigieren (ob seine Kühltruhe wohl leer war?). Laut bestens informierten Wiener Kreisen waren die Aufführungen 10fach überbucht, also mehr gefragt als Bayreuther Karten. Aufgenommen wurde das ganze auch mal gleich, dann wurde das ganze Projekt aber auf Eis gelegt, Eric Halvarsson verlor wohl nach dem 2.Akt der Götterdämmerung die Stimme, wurde durch Attila Jun ersetzt, dann hieß es, Franz Welser-Möst würde der Veröffentlichung nicht zustimmen, weil er selber einen veröffentlichen möchte. In einem Interview bezeichnete dann Thielemann das Projekt gestorben.
Wie Phoenix aus der Asche tauchte dann der Mitschnitt mitten hinein in den Hype des Wagnerjahres zu einem günstigen Preis wieder auf. Ergänzt durch die im Frühjahr im Fernsehen gesendeten einstündigen Werkeinführungen, die wirklich toll gemacht sind, für Anfänger und Fortgeschrittene hilfreich, lehrreich, witzig sind. Allein Stefan Mikischs Ausführungen und Klavierbearbeitung sind ja fast den Kauf wert. So habe ich der schmalen Box ("der wievielte Ring ist das nun?" frotzelte die beste Gattin von allen) garnicht widerstehen können, noch dazu als bekennender "Thielemann-Fan". "Sehen wir es doch als Hörkarte für Wien, die Inszenierung ist nach den Ausschnitten der DVD-Einführungen eh vernachlässigbar. Im Fernsehen gibt es doch auch nichts gescheites, machen wir uns ein wenig chic und auf gehts in die Wiener Staatsoper!" lud ich meine Frau ein.

Es erwartet den Hörer dann ein wirkliches Live-Erlebnis, da wurde wohl nichts mehr korrigiert, nachproduziert, das ist für Perfektionisten also gleich garnichts. Die Aufnahmetechnik ist für 2011 dann auch nicht wirklich sprektakulär, der Atem oder die Lüfter des Wiener Hauses wehen einen hörbar an, eine aktive Rolle spielt der Souffleur, manchmal konnte er aber auch nicht mehr helfen, man kanns ja fast verstehen bei diesem Ungetüm von einem Text. Das also als Warnung voraus. Uns hat es dann trotzdem gepackt, so wie die anwesenden 2000 Staatsopernbesucher. Und das liegt eindeutig an Thielemann und seinem wirklich suggestiven Dirigat, er ist halt der Peter Jackson des Wagnerrings, wenn dieser despektierliche Vergleich erlaubt ist. Oder vielleicht besser ein Vergleich a la Joachim Kaiser, con Grandezza: "Er vereinigt Karajans Klangsensibilität mit Soltis dramatisch-brutaler Wucht und Karl Böhms Bühneninstinkt!" Und dabei bleibt er halt Thielemann, er ist ja einer der ganz wenigen in den letzten Jahren, die einen eigenen Stil entwickelt haben, die wiedererkennbar sind. Und das mag man halt - oder nicht. Ich mags wie er Spannung aufbaut, hält, wie er vorwärts treibt und innehält, seine inzwischen berüchtigten Pausen, wie er Dynamik erstmal unten hält (Karajan da ähnlich und doch wieder ganz anders) und dann garnichts mehr drauf setzen muss, weil sich die Wiener wie von selbst entladen, im offenen Graben dazu eine ganz andere Ästhetik als in Bayreuth, mit oft gewaltiger Attacke im tiefen Blech und den Pauken. Für mich immer ein besonderer Zug Thielemanns, bei Höhepunkten nicht schneller zu werden, ja manchmal gelegentlich sogar den Moment anhaltend. so kommt halt jeder Effekt der effektvollen Partitur oft wie gemeißelt heraus.
Im Vergleich zum Bayreuther Mitschnitts von 2008 hat er sich schon weiter entwickelt, ist generell zügiger geworden (1. Akt Walküre in 58 Minuten!), die große Linie, die Eigenheiten sind aber geblieben. Das Orchester der Wiener Staatsoper gibt alles, musiziert hörbar auf der Kante sitzend und erzeugt eine nie zu laute, aber manchmal schon körperliche Intensität. Unter der Prämisse, das nichts nachgebessert wurde, eine phantastische Leistung, kein Wunder, dass das Orchester angeblich maßgeblich die Veröffentlichung wollte.

Noch mehr als Thielemanns inzwischen ja schon fast anerkanntes Dirigat spalten die Sänger die kritischen, ja meist überkritischen Zuhörer. Der Bayreuther Mitschnitt wurde meines Erachtens über Gebühr ja schon fast diffamiert, man fragt sich da auch: Wer hat in Ruhe die die 15 Stunden vielleicht gar zweimal angehört, mal einer anderen sängerischen Leistung und Interpretation als der halt schon ewig gewohnten eine Chance gegeben? Da schreibt sich schnell ein Verriß und kompetent gilt man sowieso, denn früher war ja alles besser.
So versuche ich einfach Hinweise zu den Stimmen zu geben, erstmal im Sinne einer Kaufentscheidungshilfe, Objektivität ist ja eh kaum möglich: Wotan, Siegfried und Brünnhilde sind mit den bewährten Thielemann-Recken aus Bayreuth besetzt, für meine Ohren haben sich alle weiterentwickelt: Stephen Gould war und ist für mich ein Siegfried ohne Fehl und Tadel, mühelos bewältigt er mit seiner baritonalen Stimme die Riesenpartie, im Gegesatz z.B. zu Lance Ryan kann er Legatobögen singen, noch dazu mit schier endlosem Atem, dazu ist die Stimme kraftvoller als Windgassen. Und an Helge Brillioth, Manfred Jung wollen wir auch nicht denken, dazu Siegfried Jerusalems nasales Timbre und das Siegfriedchen von Reiner Goldberg, oder Rene Kollo. Ja natürlich Max Lorenz, das wäre es gewesen. Ein "Hoihohoihe" rutscht Gould in die Kehle im dritten Götterdämmerungsakt, ich will es gleich erwähnen, just der, den Wolfgang Schmitt (nun der Mime) unter Levine vor Jahren ewig durchhielt. Albert Dohmen gibt auch nach vielen Dienstjahren einen stimmgewaltigen Wotan, differenziert unter Thielemanns Anleitung auch in der Lautstärke nach unten und hat die Power auch noch für einen großartigen Wanderer, um den sich inzwischen ja viele Wotane drücken - Rene Pape z.B. Sicher ist Dohmen kein Belcanto-Sänger wie Pape, den ich auch sehr schätze, dessen Wotan dann aber auch ein wenig blass bleibt. Dohmen verkörpert diese grandiose Figur, in der doch soviel von uns allen (Männern) steckt, glaubhaft, bis an die Grenzen gehend. Dabei schmettert er den Beginn von Wotans Abschied mit einer offensiven fast möchte man sagen Italianita und Leidenschaft hinaus, die ich im garnicht zugetraut hätte. Und seinen Schlusston hält er bis zum Posaunen-Einstz des Siegfriedthemas durch.
Linda Watson ist nur in Siegfried und Götterdämmerung engagiert, sie war auch für mich im Bayreuther Mitschnitt ein Schwachpunkt. Aber auch sie hat wohl gearbeitet, hat ihr Vibrato nicht ganz, aber viel besser im Griff. Sie ist halt eine dieser Riesenstimmen a la Marton oder Schnaut, die live viel Eindruck machen. Und doch, neben manchen Textschwächen in den dramatischen Teilen der Götterdämmerung ist auch viel schönes zu hören, gerade im Siegfried und der Schlussgesang gelingt ihr souverän und das will bei den unangenhmen Spitzentönen doch was heißen. In der Walküre wurde Katharina Dalayman eingesetzt (und dann ersetzt?), sie überzeugt mich nicht völlig, erst in den leisen Stellen des 3.Aktes blüht die recht dunkle Stimme wirklich auf, da wäre Frau Watson wohl besser gewesen.

Ansonsten aber sind - für meine nicht fachkundigen Ohren - rollendeckende bis grandiose Stimmen zu hören: Der Alberich von Tomasz Koniecny ist auf der Höhe eines Gustav Neidlinger, eine Überraschung die Besetzung des Mime mit Wolfgang Schmitt. Lange Jahre Siegfried von Dienst mit seiner etwas blechernen, aber die Orchesterwogen mühelos durchschneidenden Stimme, als Mime immer noch toll bei Stimme und passend eingesetzt. Überraschend ebenso Adrian Eröd, Thielemanns Beckmesser auf der DVD, eine eigentümliche Stimme, Bariton und Tenor vermischend, chamäleonhaft und damit rollendeckend. Markus Eiche - nomen est omen - als kraftvoler Donner und Gunther, Anna Larssons dunkel schöne Erda, Janina Baechle als Fricka und Waltraude mit rundem Mezzo. Lars Woldt lässt als Fasolt aufhorchen, Ain Anger poltert im Rheingold wie weiland Kurt Böhme, muss als Siegfried-Fafner leider wieder - ohne Sprechtüte - ins akustische Abseits. Eric Halfvarsson kann mit seiner grauen Granitstimme (uihh, fast ein Stabreim) wohl nur noch Hagen, Hunding und Großinquisitor singen, macht aber nix, sein Mannenruf donnert durch das Haus, fahl und bleich die da ja passende Tongebung. Dass er im dritten Akt durch den auch vorzüglichen Attila Jun ersetzt werden musste, hört man im 2.Akt nicht. Und der Wechsel zu Jun fällt auch nicht auf.
Die Wurzen, wie es in Wien so schön heißt, sind hauseigen besetzt, das erwartet man. Da gibt es schöne Stimmen wie die Woglinde, aber auch durchschnittliches, da waren beim Bayreuther Mitschnitt - zumindest da - festspielwürdigere Nornen.
Und dann noch eine kleine Sensation: Der heldische, hell und stimmschön auftrumpfende Siegmund von Christopher Ventris und die jugendlich-frische, leidenschaftlich-nervöse Sieglinde der - Waltraud Meier, chapeau. Ein natürliches, strömendes Singen, das der Versuchung widersteht, einen auf Lotte Lehmann zu machen, deren Erzählung einziartig, aber auch nicht konkurrenzlos ist - meine Frau meint da immer ganz herzlos, das klingt, als wenn die Marlene Dietrich sänge. Überhaupt der 1. Akt der Walküre reisst unmittelbar mit.

Wenn Worte schweigen, beginnt die Musik - so oder ähnlich wird Victor Hugo zitiert. Wenn die orchestrale Coda nach Hagens "Zurück vom Ring" einsetzt, erleben wir wirklich einen magischen Moment, Thielemann und die Wiener zelebrieren den Schluss mit Gänsehautgarantie, wieviel Ringe habe ich im Schrank - hier ist wieder eine Steigerung zu erleben und das Publikum hält wenigstens ein paar Sekunden den Atem an.
Ja, wir wären gerne live in Wien dabei gewesen und sind froh, dass es nun davon einen tönenden Pfannkuchen gibt. Jetzt schaun wir mal, wie Kollege Marek Janowski seinen Ring weiter schmiedet, mit seinem ganz anderen Ansatz. "Kinder schafft neues" soll Wagner gesagt haben. Ich freue mich auf Neues, freue mich, dass ich neben neuen Regiekonzepten auch musikalisch Neues höre. Nicht mehr, nicht weniger.
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Kommentare


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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.07.2013 18:44:50 GMT+02:00
Michael Geyer meint:
Ich gestehe -als alter Wagnerianer-, ich kenne den Thielemann Ring nicht. Wenn er aber nur ansatzweise die Qualität dieser Rezension hat kaufe ich blind. Danke!

Veröffentlicht am 07.07.2013 01:06:29 GMT+02:00
gemihaus meint:
... Wenn Worte schweigen, beginnt die Musik - so oder ähnlich wird Victor Hugo zitiert. Wenn die orchestrale Coda nach Hagens "Zurück vom Ring" einsetzt, erleben wir wirklich einen magischen Moment, Thielemann und die Wiener zelebrieren den Schluss mit Gänsehautgarantie, wieviel Ringe habe ich im Schrank - hier ist wieder eine Steigerung zu erleben und das Publikum hält wenigstens ein paar Sekunden den Atem an.
Ja, wir wären gerne live in Wien dabei gewesen und sind froh, dass es nun davon einen tönenden Pfannkuchen gibt. Jetzt schaun wir mal, wie Kollege Marek Janowski seinen Ring weiter schmiedet, mit seinem ganz anderen Ansatz. "Kinder schafft neues" soll Wagner gesagt haben. Ich freue mich auf Neues, freue mich, dass ich neben neuen Regiekonzepten auch musikalisch Neues höre. Nicht mehr, nicht weniger.
... zuviel der worte, na, dann schaunmermal.

Veröffentlicht am 24.08.2013 19:08:25 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.08.2013 19:27:54 GMT+02:00
Hubert Kraill meint:
"… dazu Siegfried Jerusalems nasales Timbre…": Damit ist wohl die Aufnahme des "Jahrhundert-Rings" 1976, resp. 1980, gemeint.

Zur Ehrenrettung von Jerusalem eine kleine persönliche Anmerkung: Ich hörte Siegfried Jerusalem mehrmals live im Dresen/Kapplmüller-Ring ab etwa 1992/93 (in der Wr. Staatsoper, Premierendirigat: Dohnányi). Damals war die ursprüngliche Besetzung mit Jerusalem als Loge, sowie als die beiden Siegfrieds, indessen Domingo mit Siegmund besetzt war. Als Domingo bei zwei Aufführungen absagte, sprang Jerusalem in die Rolle des Siegmund ein und hat aus diesem Grund auch zweimal - zusätzlich - den Siegmund dieser Ring-Inszenierung gesungen. - Eine davon hörte ich.

Das Faktum läßt sich leicht schreiben und lesen. Aber man muß sich vorstellen, daß innerhalb einer Woche (!!!) einmal ein Loge, einmal ein Siegmund, einmal ein Siegfried in "Siegfried" und einmal ein Siegfried in "Götterdämmerung" gesungen wird - von einem einzigen Sänger! Das muß man sich erst einmal als Sänger zutrauen und dazu zusätzlich noch trauen. Und das auch noch in Wien, wo ich öffentliche Bühnen-Hinrichtungen aufgrund audio-esoterischer Sänger-Kickser miterleben mußte…

Die gesangliche Darbietung war jedoch tadellos, auch war Jerusalems Stimme Anfang der 90er wesentlich ausgereifter und wohl auch leistungsfähiger als 1976 (resp. 1980). Bestenfalls beim Hochleistungsakt am Ende des "Siegfried" war damals (nach meiner Erinnerung) eine leichte Überlastung hörbar. Aber das war lächerlich, angesichts der herkulischen Leistung diese 4 Abende mit diesen Rollen in dieser Zeit (und das auch noch in einer kaum zu bemängelnden Weise - als Einspringer!) zu bewältigen. Mir ist kein vergleichbarer Fall bekannt.

Ich bin alles andere als ein Jerusalem-Fan, ich hatte mit seiner Stimme als Hörer in der Wr. Staatsoper genug Krisen in anderen seiner Rollen während der 80er Jahre. Aber seit diesen für mich unvergeßlichen vier Abenden, mit dieser seiner herausragenden Leistung, sehe ich mich als Zeuge gezwungen, für den Angeklagten Zeugnis abzulegen…

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.03.2014 16:20:32 GMT+01:00
Greenhill meint:
Hallo Hubert Kraill,

Jerusalem hat den Siegfried u.a. beim Kupfer-Ring unter Barenboim gesungen. Der Boulez-Siegfried war der angesprochene Manfred Jung, ähnlich Peter Hofmann als Siegmund ein besserer Darsteller als Sänger.
Es ist der Tat Hochleistungssport, den manche Ring-Tenöre betreiben. Dieselbe Bravourleistung gelang übrigens Alfons Eberz im Bonner Ring unter Marc Soustrot um die Jahrtausendwende.

Viele Grüße

Greenhill
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Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent

Thomas Barisch
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   

Ort: Euerbach, Bayern

Top-Rezensenten Rang: 971