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Kundenrezension

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen heiliger boden, 25. August 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Songs in the Key of Life (Audio CD)
das ist eines der großen, kanonischen alben der rockmusik, wie "sgt pepper" oder "pet sounds" oder "exile on mainstreet". eine kritische auseinandersetzung mit ihnen ist eigentlich nicht mehr möglich, denn sie sind heiliggesprochen, von der eigenen legende überwuchert. ich versuch's dennoch.

die ersten elf songs zählen für mich zu den aufregendsten strecken, die je aufgenommen wurden. da stimmt wirklich alles. jeder song funkelt und strahlt, gleichzeitig zittert er fast vor dringlichkeit. da hört man in jedem takt: diese musik musste gemacht werden, sonst hätte es den interpreten zerrissen, ja vielleicht sogat das uniiversum. danach lässt die dringlichkeit doch merkbar nach. immer noch erklingen die stücke makellos schön, aber sie wirken mit ausnahme von "as" weniger unmittelbar, weniger notwendig, weniger zwingend. teilweise sind sie fast ein bisschen niedlich (wie "joy inside my tears", "i am singing", "if it's magic" oder auch das enorm berühmte "another star"). ein bisschen hat der zweite teil dieser liederkollektion etwas von wohlklang, von nettigkeit, von designerhaftigkeit. die songs beißen und fauchen und kratzen nicht mehr. schön, dass es sie gibt. aber hätte es sie nie gegeben, hätten wir sie nicht vermisst (- ganz im unterschied zur ersten spielhälfte, DIESE tracks sind lebenswichtig). besonders deutlich wird dies bei den bonusstücken spürbar.

davon abgesehen. stevie wonder breitet hier ein ganzes musikuniversum vor uns aus. soul, funk, pop, calypso, latin, r & b, jazz, rock, blues - es ist beeindruckend und berührend. wobei er nicht nur das spektrum der black musik zeigt, er verarbeitet auch weiße einflüsse, etwa in den pastoralen stücken wie "village ghetto land", wo man die mittleren beatles und die kinks hören kann.

ein album, das bis heute bekannte stücke abwirft ("sir duke", "i wish" und "isn't she lovely" sind zurecht die größten hits. das niemand kalt lassen kann. das ohne ende gesamplet wird. und das nicht wege, sondern ganze autobahnen bereitete. ohne dieses album kein michael jackson, kein prince, aber auch kein lenny kravitz oder ben harper.

fünf sterne, auch wegen der historischen bedeutung, trotz leichter verschleißerscheinungen der magischen kraft im zweiten teil.
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1-10 von 26 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.08.2009 13:45:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.08.2009 13:45:45 GMT+02:00
V-Lee meint:
na da sind wir uns fast vollkommen einig. für mich nur nach wie vor unfassbar, dass das bei den 500 wichtigsten alben der rolling stone wahl erst auf platz 56 gereiht wird. im vergleich: marvin gaye's 'what's going on' ist auf platz 6, 'pet sounds' gar auf platz 2.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.08.2009 13:52:23 GMT+02:00
guitar meint:
aber diese wahlen sind doch reiner zeitvertreib, ohne jeden wert!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.08.2009 13:58:46 GMT+02:00
V-Lee meint:
grundsätzlich ja, aber mit den top ten wär' ich fast einverstanden. kennst du die liste? ich find' die größtenteils ok

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.08.2009 14:30:15 GMT+02:00
guitar meint:
ehrlich v-lee, mir ist das total wurscht. der rolling stone wählt alle 5 jahre neu die besten songs und alben aller zeiten....

ich find das affig.
man kann "das beste" nicht wählen. qualität ist undemokratisch und entzieht sich jedem abstimmungsvorgang.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.08.2009 14:59:18 GMT+02:00
V-Lee meint:
ja hast eh recht. mir bedeutet ja bspw. 'coldblooded' von den bar-kays ums hundertfache mehr als pet sounds, und das wird's nie auf eine bestenliste - ausser auf meine persönliche - schaffen, genausowenig wie 'escape artist' von garland jeffreys oder 'you're never alone...' von ian hunter. nur hatten alle genannten platten eben nicht mal annähernd die reichweite von pet sounds. und ich glaube unter miteinbeziehung dieses kriteriums ist diese liste grundsätzlich nicht so schlecht, bzw. die anschaffung dieser alben für leute die z. bsp. bis dato nur klassik oder volksmusik hörten - als grundstock sozusagen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.08.2009 17:38:45 GMT+02:00
Andreas S. meint:
Sehr richtig das mit der Qualität!
Asfa Wossen Asserate schreibt: Über Geschmack lässt sich nicht streiten, denn es gibt nur einen (guten) Geschmack. - zitiere normalerweise nicht gerne, aber das trifft hundertprozentig meine Beobachtung.

Übrigens, meine Lieblingsliste verändert sich zwar nicht, außer dass sie länger wird, aber sie wird vor allem dichter nach oben hin ... also irgendwie nutze ich die Zeit lieber zum genüsslichen Hören, als zum Vergleichen (wenn letzteres auch hin und wieder sein muss).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2009 12:40:16 GMT+02:00
Stephan Urban meint:
bin völlig deiner meinung, was dieses album betrifft. habe ein völlig zerfleddertes und niedergespieltes aus meiner jugendzeit.
werde mir das vinyl-remaster krallen, das hochgelobte.

und: richtig, bestenlisten sind affig. alles was nicht messbar ist ist subjektiv, eine auch nur annähernd gültige liste kann es niemals geben, nichtmal wenn sie nur zwei dinge enthält...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2009 15:30:45 GMT+02:00
guitar meint:
meine liste tät sich ständig verändern. und außerdem: liste nach welchen kriterien? gestern habe ich versucht, meiner tochter den unterschied zwischen "best" und "liebst" zu erklären. die beatles sind für mich die besten, aber nicht immer die liebsten.

a propos beatles: im neuen rolling stone wählen sie die 100 besten songs der beatles. angesichts von weniger als 200 regulär veröffentlichten beatles-eigenkompositionen ein gewagtes unterfangen - da hätten sie ja gleich ALLE songs reihen können. besonders deprimierend find ich, dass man die nummer 1 natürlich wetten hätte können: wie immer "a day in the life", das ich mittlerweile echt überbewertet finde. aber es gilt als außer jeder diskussion, dass es die größte beatles-kompositionen ever ist. vermutlich wegen des schlussakkords und des integrierten klassik-orchesters. sowas hat der nach höheren weihen strebende popfan gern: geigen, tröten und anderes konzertsaalzeugs gibt ihm das gefühl, es endlich geschafft zu haben. anders kann ich mir die irrationale sehnsucht des rock nach der klassik nicht erklären. man will endlich anerkannt werden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2009 19:06:33 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.08.2009 19:11:24 GMT+02:00
Stephan Urban meint:
ich denke, hier sind wir uns einig - im sport gibt es höher, schneller, weiter, messbares also.
listen sind rein subjektiv und klar - wenn man sich selbst verändert, verändern sich wohl auch zwangsläufig solche unnötigen listen. ich interessiere mich nicht mal dafür, das ist doch schade um die zeit (v-lee sieht das wohl anders, wenn ich seine listen hier so vor meinem geistigen auge revue passieren lasse)....
messbar sind hier bestenfalls verkaufszahlen - was hieße, dass zb britney spears voll super ist.
die "beste" beatlesnummer ist vielleicht die, die man gerade hört.
derartige zusätze haben aber in der kunst nichts verloren, gute kunst berührt, dreht was in einem um, schlechte tut das nicht oder löst ratlosigkeit aus...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.09.2009 10:08:10 GMT+02:00
guitar meint:
eines möcht ich fairerweise dazusagen: listen, charts haben in der popkultur eine lange tradition, als spielerisches, nicht ganz ernst gemeintes ding. vergleiche dazu etwa nick hornbys "high fidelity" oder andere popliteratur.

listen find ich an sich lustig. so ca "die top 5 der kinofilme, bei denen mir am schnellsten die füße einschlafen".

was ich nicht mag, sind so bierernste "die endgültig endgültige top 2000 der heiligsten dylan-songs"-sachen ...
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