Kundenrezension

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Still disturbin' tha Peace?, 22. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Theater of the Mind (Audio CD)
Christopher Bridges aka Ludacris hat seit seinem Debüt im Jahre 2008 eine beachtliche Karriere hingelegt: Dreimaliger Grammy-Gewinner, Co-Gründer von Disturbing tha Peace und mit über 15 Millionen weltweit verkauften CDs erfolgreichster Südenstaaten-MC aller Zeiten. Genau wie sein langjähriger Feind T.I. released er diesen Herbst sein mittlerweile 6. Majoralbum. Konzeptionell ist "Theater of the Mind" wie eine Art Kinofilm angelegt, jeder Song als eine Art Szene. Mal sehen ob seine Vorstellung oscarreif ist...
Los geht es mit einer völlig abgedrehten Stimme die einen in Ludacris' Welt einlädt. The Runners zeigen sich für den passenden Beat verantwortlich. Dieser macht aus dem Intro zusammen mit Luda's Reimen ein passenden Anfang für ein gutes Album!
Weiter geht's mit "Undisputed" mit Producer Don Cannon und Co-Star Floyd Mayweather, der ihm hier im Box-Ring beratend zur Seite steht sobald der Gong ertönt! Herrlicher Blues-Beat, erinnert ein wenig an vergangene Tage von Cannons Produktionsleistungen. Runde 1 geht klar an den Ludameister.
Dann beehrt uns DJ Toomp mit einem Burnerbeat vom Derbsten. Mit dieser 2. Single beendeten die langjährigen Kontrahenten T.I. & Ludacris ihren Beef. Gut so! Auch dieser Song weiß zu gefallen. Luda sticht T.I. hier aus, genau wie bei "On Top of the World" von Tip's Paper Trail, bei dem das Trio T.I., Luda & Toomp ebenfalls am Start ist.
Dann schlagen Mr. Bridges & T-Pain etwas seichtere Töne an. T-Pain gehört sonst gar nicht zu meinen Favoriten, doch sein Talent für solche Kuschelnummern ist unbestritten. Dazu legen die Trackmasters (Poke & Tone) einen schönen Clapbeat drunter, was die Sache noch mal steigert.
Danach kommt mit "Call up the Homies" wieder ordentlich "Hood-Mentality" durch, The Game, Luda & Willy Northpole lassen den Hörer direkt nach ATL & Compton entgleiten...
Die nächste "Szene" ist dann "Southern Gangsta", der erste richtig fette South-Banger auf dem Album. Angekündigt durch einen Sprecher zeigen sich noch Playaz Circle & Ricky Ross aka The Boss auf dem dunklen StreetRunners-Beat von ihrer besten Seite. Vor allem Rick Ross' raue Stimme passt perfekt zur Stimmung des Songs. Eine wiedermal gelungene ATL-MIA Kombination! Und das auch noch ohne Refrain.
"Everybody Hates Chris" mit Blödelbarde Chris Rock wieder sehr groovig daher, wahrscheinlich da genau wie bei "Undisputed" wieder Don Cannon für den Beat verantwortlich ist. Eher durchschnittlicher Song.
"What Them Girls Like" ist dann der Clubbanger für zwischendurch, Chris Brown und Sean Garrett sind auch mit von der Partie. Alle drei wissen was die Mädels mögen, und der Darkchild-Beat wird den ein oder anderen DJ im Club die Platte ganz oben hinlegen lassen, durchaus gelungen!
Wieder ein Florida-Feature auf "Nasty Girl": Plies' nervtötende Stimme, ein ebenso wenig überzeugender Ludameister und Synthie-Gedudel von Swizz Beatz (!) machen den Track jedoch zu einem Lowlight. Swizz sollte lieber bei dem bleiben was er kann.
Dass Scott Storch mittlerweile weniger auf Clubbanger, sondern auf eher seichtere Nummern eingeht zeigt er wieder auf "Contagious" mit Jamie Foxx. Allerdings machen alle Beteiligten ihre Sache gut, herrlich chillig macht vor allem Jamie den Song hörenswert.
Mit "Last of a dying Breed" kommt ein richtiger Megabrecher daher, der pompös-imposante Beat passt perfekt zu Luda's krassen Reimen und Lil' Waynes Stimme, der zur Abwechslung mal wieder ordentlich rappt. Der Refrain verrät zu was der Track gut ist: "MC means move the crowd"!
WOW! DJ Premier mit einem richtig dicken New York Beat auf "MVP"! Ungewohnt für Mr. Bridges, aber er macht seine Sache auf diesem Juwel von Premier richtig gut! Der gescratchte Refrain passt hier wie die Faust aufs Auge, sehr geiler Solo-Track von Luda.
"I do it for Hiphop" ist ähnlich gelungen, denn mit Ludacris, Nas & Jay-Z auf einem Track kann man nicht allzu viel falsch machen! Smoother Song.
"Do the right Thing" mit Common & Spike Lee ist abermals ein Highlight, der mit Trompeten & Flöten daherkommende Beat von 9th Wonder überzeugt völlig! Beide Gäste tun ihr Übriges! Use your brain homie, do the right thing!
Luda gelingt hier ein wirklich gelungenes Album. Sicherlich kein Klassiker der in die Annalen der Down South Historie eingehen wird, aber ein gutes Album allemal. Als Anspieltips eignen sich "Southern Gangsta", "Last of a dying breed", "MVP" und "Do the right thing"!
Fans von Luda werden hier sowieso zugreifen, doch auch allen anderen sei dieses Album durchaus empfohlen. 4 Sterne.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.01.2009 21:43:15 GMT+01:00
JazzMatazz meint:
"hat seit seinem Debüt im Jahre 2008"

Häh?^^

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.02.2009 14:38:20 GMT+01:00
Flowbama meint:
da hat sich wohl der fehlerteufel eingeschlichen, gemeint war natürlich 2000.
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