2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Künstlerische Unordnung, 23. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Für 'ne Moment: Autobiographie (Gebundene Ausgabe)
Deutschrock kann mitunter grenzwertig sein, bewegt sich stets auf dünnem Eis. Eine beachtliche Ausnahme bildet da BAP- die kölschen Jungs haben, trotz häufiger Fluktuation, Musikgeschichte geschrieben. Der Kopf der Band, Wolfgang Niedecken, schwingt gekonnt den Griffel um authentisch-ausagekräftige Texte, aber auch seinen eigenen Lebensweg zu Papier zu bringen. Für mich eine charismatische Persönlichkeit sondersgleichen, welche troz des Ruhms nie vergessen hat wo er her kommt und hin gehört. Daher sah ich es als meine Pflicht an, diese Biografie zu lesen. Trotz den interessanten und teils auch sehr privaten Einblicken in sein Leben, hatte ich so meine Schwierigkeite mit dem dicken Buch. Mir scheinen die Ausführungen zu sehr durcheinander, seine Gedanken und Rückblenden sind nicht sehr gekonnt aufgebaut. Da sind zum einen die schlimmen Internatsjahre voller Pein und katholischer Doppelmoral, zum anderen just im Anschluss Begegnungen mit Dylan & Co. An und für sich kein schlechter Aufbau, doch mir hat so manches Mal die eindeutige Kernaussage bzw. Botschaft gefehlt. Daher ließ es sich nicht vermeiden, einige Seiten im Schweinsgalopp zu überfliegen um wieder an einer spannenden Ausführung anzuknüpfen.
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Für 'ne Moment: Autobiographie 345550177X
Wolfgang Niedecken
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Künstlerische Unordnung
Deutschrock kann mitunter grenzwertig sein, bewegt sich stets auf dünnem Eis. Eine beachtliche Ausnahme bildet da BAP- die kölschen Jungs haben, trotz häufiger Fluktuation, Musikgeschichte geschrieben. Der Kopf der Band, Wolfgang Niedecken, schwingt gekonnt den Griffel um authentisch-ausagekräftige Texte, aber auch seinen eigenen Lebensweg zu Papier zu bringen. Für mich eine charismatische Persönlichkeit sondersgleichen, welche troz des Ruhms nie vergessen hat wo er her kommt und hin gehört. Daher sah ich es als meine Pflicht an, diese Biografie zu lesen. Trotz den interessanten und teils auch sehr privaten Einblicken in sein Leben, hatte ich so meine Schwierigkeite mit dem dicken Buch. Mir scheinen die Ausführungen zu sehr durcheinander, seine Gedanken und Rückblenden sind nicht sehr gekonnt aufgebaut. Da sind zum einen die schlimmen Internatsjahre voller Pein und katholischer Doppelmoral, zum anderen just im Anschluss Begegnungen mit Dylan & Co. An und für sich kein schlechter Aufbau, doch mir hat so manches Mal die eindeutige Kernaussage bzw. Botschaft gefehlt. Daher ließ es sich nicht vermeiden, einige Seiten im Schweinsgalopp zu überfliegen um wieder an einer spannenden Ausführung anzuknüpfen.
Bücherwurm
23. Januar 2012
- Insgesamt:
5

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