Kundenrezension

6 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen So ziemlich das einzige gute Manowar Album, 4. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Sign of the Hammer (Audio CD)
Ich hoffe nur, dass morgen keine Lederträger vor meiner Haustür auf mich warten, aber ich vertrete ja die Meinung, dass Manowar erstens kein Metal ist und zweitens nichtmal eine besonders gute Rockgruppe ist. Klar haben sie einige Klassiker in ihrem Reportoire, aber der Hype, der um sie gemacht wird, ist unberechtigt. Jemand, der andere als Poser abstempelt, aber selber eigentlich dann im Endeffekt der Poser ist, kommt bei mir doch relativ arm rüber.

Nichts desto trotz ist dieses Album eine willkommene Ausnahme, denn man findet doch einiges an brauchbarem Material auf dieser CD!

Die beiden ersten Songs kann man meiner Meinung nach zwar getrost vergessen, aber der dritte Song "Thor" ist natürlich schon klasse. Getragen von der hervorragenden Stimme von Eric Adams ist dies einer der oben angesprochenen Klassiker.

"Mountains" ist eine eigentlich stinklangweilige Nummer. Das eigentlich kann man auch eigentlich wegstreichen, wäre da nicht der hammergeile Refrain. Wenn man diesen Song hört, sollte man die Vorspultaste drücken und genau drei mal anhalten, weil der Rest der 7min absolut in die Tonne gehören.

"Sign of the Hammer" ist wieder das genaue Gegenteil, ein Song, der von vorne bis hinten überzeugt. Wenn Manowar mehrere solcher Songs schreiben würde, könnte man den Hype um sie FAST verstehen.

"The Oath" ist ein guter Song, ohne aber wirklich zu überzeugen.

"Thunderpick" ist wohl der größte Haufen "lecker Schokolade", der jemals auf eine CD verpackt wurde, selbst wenn man Songs von Britney Spears miteinberechnet. Ein Basssolo, dass die Welt nicht braucht. Wer geniales Bassspiel hören möchte, hört sich "Kill em All" von Metallica an. Abgesehen davon ist in den übrigen Songs doch eigentlich schon genug Basssolo eingebaut, wieso also nochmals ein eigenes draufpacken, was dann auch noch so schlecht klingt.

Die Halbballade "Guyana" ist hingegen wieder ein sehr guter Song. Eric Adams wiederum überzeugt, wie eigentlich auf dem gesamten Album durch eine klasse Stimme. Aber diesmal stimmt auch das Songwriting dazu.

Insgesamt ein gutes Hardrock-Album! Ich sage bewusst Hardrock-Album, weil die Musik von Manowar nicht viel mit Metal zu tun hat. Abgsehen von hohem Tempo und virtuosen Gitarrenparts hat die Musik nicht viel mit Heavy Metal zu tun, zumindest, wenn man Heavy Metal als "Iron Maiden", "Judas Priest", "Metallica", "Megadeth" und ähnliches ansieht. In sofern ist der Anspruch der Band, TRUE Metal zu spielen, ja schonmal totaler Blödsinn. Über die Texte braucht wohl kein Mensch zu reden, nicht dass so manche "Hackstück-fieser-Dämon-Mörder" Texte von den heutigen Death Metal Bands besser wären.

Insgesamt eines der wenigen lohnenswerten Manowar Alben. Ein Kauf lohnt sich, allerdings sollte man keinen wirklich Metal erwarten.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.09.2008 20:28:12 GMT+02:00
EOS 40D meint:
wieso ist bitte Maiden und Priest metal und Manowar nicht?
für mich ist Maiden viel eher hardrock als Manowar und auch die meisten stücke von Priest sind eher hardrock.

*kopfschüttel*

Veröffentlicht am 22.10.2008 08:49:01 GMT+02:00
Ich teile die Meinung von Metalla.
Maiden steht zu Metal wie ungefähr ACDC.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.01.2010 15:51:16 GMT+01:00
Was ist denn dann bitte "Metal"? Ich finde, Maiden klingen großteils sehr metallisch; sogar Manowar tun das, wenn auch eher in ihrer mittleren Phase. Ihre Anfänge waren sehr rockig, und heute... Na, darüber reden wir besser gar nicht erst.

Veröffentlicht am 04.07.2011 17:24:39 GMT+02:00
Zitat: "[...] zumindest, wenn man Heavy Metal als "Iron Maiden"". Das ich nicht lache, vor allem nach the Final Frontier :-D Guter Witz.

Manowar rules!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.10.2011 16:48:21 GMT+02:00
Jonas meint:
Man sollte Maiden nicht nur nach Final Frontier beurteilen, ihre großen und einflussreichen Werke wurden in den 80ern geschrieben und haben den Heavy Metal sowohl definiert als auch geprägt.

Veröffentlicht am 21.07.2012 16:44:08 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.07.2012 16:45:01 GMT+02:00
Christoph Z. meint:
Maiden, Priest und Manowar sind METAL Punkt aus. Vor 30 Jahren war der Metal halt noch nicht so extrem wie heute, deshalb sind die erstgenannten Bands noch lange kein Hard Rock. Es muss ja nicht immer alles so klingen wie eine Atombombenexplosion.

Metal Forever

Veröffentlicht am 31.01.2013 21:18:15 GMT+01:00
Megadeth ist Thrash/Speed Metal. und Metalica.. naja Thrash und joa^^

Und wieso sollten Manowar keinen Heavy Metal spielen?

Dann würde Maiden bei ihrem Debutalbum auch kein Metal spielen !
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