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Kundenrezension

560 von 603 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterhaft, ABER nicht für jeden., 7. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cloud Atlas (DVD)
Hab den Film bis jetzt nur im Kino gesehen. Über die Heimausgabe kann ich also (noch) nichts berichten.
Das Wichtigste zuerst: Dieser Film polarisiert und es ist kein Action Film trotz Wachowski Beteiligung. Als ich im Kino war sind die meisten Leute nach ungefähr der Hälfte gegangen - das hab ich auch noch nie erlebt.
Cloud Atlas erzählt verschiedene Geschichten diverser Personen in verschieden Epochen. Erstmal ist das ein wenig verwirrend, aber da die einzelnen Geschichten nur langsam in Fahrt kommen, hat man eigentlich keine Probleme damit den Überblick zu verlieren oder überfordert zu sein. Ausserdem scheinen die einzelnen Geschichten, trotz der zeitlichen Distanz, irgendwie zusammen zu hängen. Das ganze wird noch dadurch unterstrichen, dass die verschiedenen Charaktere der jeweiligen Epoche von den gleichen Schauspielern gespielt werden. Hautfarbe, Alter ,Wesen und sogar das Geschlecht spielen dabei keine Rolle, diese Faktoren wechseln von Epoche zu Epoche.
Auch die schauspielerische Leistung ist genial, Tom Hanks, Halle Berry, Hugo Weaving, Hugh Grant... und alle anderen Hauptdarsteller machen jeden Epoche zu ihrem eigenen Erlebnis, mit jeweils verschiedenem Unterton (manche Rollen sind nahezu Grenzgenial). Von humorvoll und locker, bis hin zu rasant und dramatisch oder auch rührend und einfühlsam - mMn eine Meisterleistung der Regisseure so viele Stimmungen in einem Film zu vereinen. Und gerade dieses Zusammenspiel aus Zeitebenen, Charakteren und der Geschichte machen diesen Film so spannend und einzigartig.
Klar, Cloud Atlas behandelt Themen die den philosophischen Horizont vieler Menschen überschreiten (Tod, Gleichberechtigung, Gewissen, Wiedergeburt, etc.). Und das soll nicht negativ gemeint sein, sondern ich meine damit nur, dass der Film Themen anspricht mit denen viele Leute sich noch nie auseinander gesetzt haben bzw. keine gar Relevanz für sie haben.
Hauptsächlich dürfte das Thema Reinkarnation den eher christlich geprägten Menschen (auch die nicht religiösen, sind nun mal mit dem Kulturgut groß geworden) fremd vorkommen. Doch in vielen anderen Religionen und Kulturen ist das Thema Alltag. Von daher will ich niemanden vorwerfen er wäre zu blöd für den Film, sondern glaube eher viele verstehen den Film anders, als jemand der zB buddhistisch geprägt aufgewachsen ist.
Auch ein Grund warum der Film so polarisiert ist, dass manche vielleicht mit falschen Erwartungen den Film anschaut. Anfangs habe ich ja geschrieben dass bei meinem Kinobesuch viele Leute die Vorstellung verlassen haben. Es waren zufällig einige alte Schulkollegen dabei, die einfach einen Actionfilm ala Matrix erwartet haben. Mir war schon im Voraus klar das die im falschen Saal sitzen. Cloud Atlas hat zwar ein paar fetzige und sogar echt heftige Szenen dabei, aber die Action ist in diesem Film wirklich nur Mittel zum Zweck. Die Gewalt steht nicht im Vordergrund, sonder ist nur eins: gewaltig. Ausserdem kommt diese Art von Action nur in einer Epoche vor, alle anderen sind eher ruhig.

Wer also nichts mit Themen wie Reinkarnation, Schicksal und vor allem Liebe in einem Film Anfangen kann sondern Matrix 4 erwartet, der sollte einen weiten Bogen um diesen Film machen.
Alle anderen sollten alle Vorurteile über Bord fallen lassen, die Augen aufmachen und sich drei Stunden lang in eine andere Welt entführen lassen, die einen sicher weit über den Abspann hinaus beschäftigen wird. Und seis nur um alle Handlungsfäden zusammen zu führen ^^
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1-10 von 31 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.04.2013 08:49:41 GMT+02:00
Hallo!

Ich find das zauberhaft! ;D Ich habe ihrer Rezension einen Daumen hoch gegeben, anfänglich und eigentlich nur wegen der Hälfte der Leute, die den Saal verlassen haben. Ich habe auch eine Rezension, eine ziemlich spontane, verfasst, und die Welle der Verachtung und des Hasses, die mir da entgegenschlägt, hat mich dazu veranlasst nochmal in die Rezensionssparte zu gucken.

Aber ich find ihre Rezension einfach nur genial. Ich hab dem Film 1 Stern gegeben und gehöre auch zu denjenigen, die aus dem Kino rausgegangen sind. Trotzdem allerdings passt der Rest der Beschreibung derer, die aus dem Kino gegangen sind, nicht auf mich. Nicht an einer Stelle. 'Gerade' ich bin ein Mensch, der sich sehr mit philosophischen Themen und Aspekte auseinandersetzt, weil ich es liebe / für notwendig erachte. Also, ich würde deswegen sagen, dass ich eigentlich einen 'weiten' philosophischen Horizont besitze. Auch Reinkarnation ist eine Sache, über die ich schon nachgedacht habe. Sie ist mir also nicht fremd.

Den Vorwurf, man sei zu blöd für den Film, hört man hier immer wieder, und das auch noch von Fans, die eigentlich ihre Liebe für den Film veranschaulichen sollten, anstatt sich in tief negativen Ausbrüchen zu ergehen, wenn jemand ihr Werk für schlecht hält. Naja, weiterhin bin ich auch nicht jemand, der mit falschen Erwartungen in den Film hineingegangen ist. Ich hatte schon im vorhinein verstanden, dass dieser Film eher über die Themen sprechen will, die einen nachdenklich stimmen. Also auch das trifft nicht auf mich zu.

Und trotzdem habe ich den Saal verlassen. Und das finde ich so genial an ihrer Rezension, dass die Beschreibung der Menschen, die den Film nicht gut finden völlig gegenteilig ist von der, die auf mich zutrifft. Find ich wirklich witzig, denn das zeigt ja schon was. Meiner Meinung nach, dass ich völlig richtig liege mit meiner Ansicht. Wenn man jetzt aber in meine Rezension reinguckt, findet man keine großartigen Erklärungen, die sich mit der tatsächlichen Substanz des Films beschäftigen, und warum diese nicht gut seien, oder ähnliches. Ich schwadroniere eigentlich nur darüber, dass dieser Film es nicht schafft, seine Botschaft zu vermitteln.

Meine Hypothese lautet, dass man völlig aus dem Fluss sein muss, um diesen Film zu verstehen (Wenn man noch nicht das Buch gelesen hat, oder sonstwie schon die Idee, die hinter diesem Film steckt, gehört hat). Und das regt die Fans dieses 'Meisterwerks' unheimlich auf, so sehr, dass man wirklich zu purer Verachtung übergeht (man siehe die zwei Kommentare, die ich mir schon eingefangen habe), wo ich doch eigentlich nur absolut ehrlich war und die Rezension eine spontane Aktion von mir war, ohne jegliche Vorbereitung oder langen Hintergedanken. Mein Empfinden und meine Botschaft war folgende: Ich muss die Leute vor diesem endlos schnarchmäßig-langweiligen Film warnen. Und nicht, ich möchte die Fans des Films beleidigen (meine Hypothese oben habe ich nicht ausgeschrieben in meiner Rezension. Man hat es aber offensichtlich so verstanden. Wie soll ich sonst den Unterschied klarmachen, zwischen den Leuten, die den Film gut finden werden, und denen, denen es so ergehen wird wie mir ? (Die das Buch gelesen haben, sind eine andere Sparte) ).

Und trotzdem schlägt mir eine Welle des Hasses entgegen, was ich unglaublich, aber bezeichnend finde für mein Urteil und die Qualität des Films. Ein Kunstwerk, dass solche 'Fans' generiert, ist definitiv fehlerhaft. Einmal das, und ich finds einfach nur schade, dass einem wegen einer Meinung ein solcher Hass entgegenschlägt. Find ich echt krass. Da muss man doch selbst auf den Gedanken kommen, dass mit einem selbst an der Stelle irgendwas nicht stimmt, oder?

Aufjedenfall, danke für diese Rezension. Das war aufjedenfall ein Wink des Schicksals ;) hehe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.04.2013 01:21:25 GMT+02:00
phonetest meint:
Macht doch nichts. Es gibt ja auch viele Filme, die für Filmfans wie Sie gemacht wurden, z. B. Transformers 3 oder G.I.Joe. So kann jeder das ansehen, was er am liebsten mag. :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.04.2013 02:50:22 GMT+02:00
Ich bin überhaupt gar kein Filmfan. Filme sind ne schöne Sache, wenn Sie denn gut sind, aber deswegen fanatisch zu werden... das überlasse ich dann gerne solchen wie Ihnen.

Veröffentlicht am 11.04.2013 22:23:18 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.04.2013 22:24:05 GMT+02:00
J. Aschaber meint:
hier verstehen anscheinend viele meine Rezension als negativ (?!)
aber um es nochmal zu verdeutlichen, das Gegenteil ist der Fall.
1. Hinweis: 5/5 Sterne, die anderen Hinweise sind eher subtiler Natur, aber naja - egal.
Ich habe die Rezension hauptsächlich wegen den 1 Stern Kommentaren geschrieben, da ich finde dass sie dem Film nicht gerecht werden, ABER ich habe Verständnis für sie.
Es wird im Film eine sehr eigenwillige Philosophie vermittelt, die zwar nicht negativ ist, aber Themen wie zB Selbstmord in einen recht fragwürdigen Licht erscheinen lassen.
Auch die beschriebene Action und ein paar andere Szenen könnten für viele religiöse oder einfach nur friedliche Menschen abstoßend erscheinen.
Aber mir ist das egal - es ist ja nur ein Film.
Und dazu noch ein sehr guter :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2013 01:57:38 GMT+02:00
Ich find ihre Rezension gut, nichtsdestotrotz. Ich bin jetzt aber neugierig. Was ist denn eigentlich diese eigenwillige Philosophie, die der Film vertritt? Und Selbstmord haben Sie angesprochen. Können Sie einfach mal konkret werden?

Veröffentlicht am 12.04.2013 17:04:49 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.04.2013 17:15:09 GMT+02:00
J. Aschaber meint:
!!![ACHTUNG-SPOILER]!!! ich gehe auf viele Sachen nicht ein da das mMn zu viel spoilern würde, aber ich habe ja alle gewarnt:
Eine Geschichte folgt einem jungen homosexuellen Musiker, der seinen Geliebten verlässt um einem berühmten Komponisten als Assistent zu dienen, um in der Welt der klassischen Musik Anerkennung zu bekommen und vor allem um von ihm zu lernen. Während dieser Zeit und durch die Inspiration seines Meisters, schreibt der junge Mann die Wolkenatlas Symphonie (ich glaube es war eine Symphonie, bin mir aber nicht sicher).
Er verliebt sich auch noch in seinen Lehrer und glaubt fälschlicherweise seine Liebe beruht auf Gegenseitigkeit. Als der Musiker dem Komponisten sein Werk vorspielt und ihm dabei auch noch seine Liebe gesteht, wendet sich das Blatt. Der Komponist ist nicht schwul und will die Symphonie seines Schülers unter seinem Namen veröffentlichen. Falls der junge Mann sich weigert, verrät er der Öffentlichkeit das Geheimnis seiner Homosexualität (die Episode spielt noch in einer Zeit in der Schwule es nicht leicht hatten) und würde so nicht nur seine noch junge Karriere, sondern sein ganzes restliches Leben ruinieren.
Es kommt zu einigen Turbulenzen, auf die ich nicht weiter eingehen werde, aber der Musiker endet in einer scheinbar ausweglosen Situation und entscheidet sich für den Freitod.
Da er aber die Unsterblichkeit der Seele erkannt hat - schreibt er in seinem Abschiedsbrief an seinen Geliebten - sei der Tod gar nicht das Schlimmste, da sie sich eines Tages, in einem anderen Leben wiederfinden werden.
---
Für mich ist Selbstmord moralisch und ethisch nicht vertretbar. Auch alle Religionen in denen die Wiedergeburt vorkommt, verabscheuen den Selbstmord, da das Leben von einer höheren Macht gegeben wurde und es dem Menschen nicht zusteht, dieses Leben zu zerstören.
Abgesehen davon wird eine Zukunft in dem Film dargestellt in dem die Menschheit scheinbar jegliche Moral und Ethik vergessen hat (im speziellen die Story in Neo Seoul, wo die Hauptdarstellerin die Wahrheit über sich und ihre Kolleginnen erfährt ist heftig...), jedoch wird dieser Umstand als eindeutig negativ dargestellt, von daher bin ich mit dieser Darstellungsweise nicht unzufrieden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.04.2013 04:14:43 GMT+02:00
Okay, und was war jetzt die Philosophie? Dass der Film Selbstmord als vertretbar darstellt? Das ist doch keine Philosophie, das ist ein Statement. Wenn Sie jetzt begründen würden, 'weshalb' der Film Selbstmord als Vertretbar darstellt, dann könnte man 'das' vielleicht als Philosophie bezeichnen. Aber die Aussage "Selbstmord is okay" ist keine Philosophie. Da haben Sie den falschen Begriff verwendet.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.04.2013 15:40:02 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.04.2013 15:50:30 GMT+02:00
Marko meint:
@Korte: Der Grund dafür, daß Sie einfach nicht die Zielgruppe des Filmes sind, findet sich in ihrer eigenen Rezension:

"Wenn der Film bei mir nicht Neugier auslöst, darüber nachzudenken, mitzufiebern, etc., dann werde ich auch bestimmt keine Denkleistung unternehmen, die ich als anstrengend empfinde, bzw. die ich einfach nicht unternehmen will. Und das liegt nicht daran, dass ich das nicht könnte, sondern einfach nur daran, dass ich es nicht will"

Dieser Film verlangt geradezu eine konzentrierte Anstrengung. Die Erzähstruktur ist anstrengend, die Thematik ist anstrengend und kaum schnelle oder gar kurzweilige Szenen. Der Film verlangt, daß man sich nicht nur in die Charaktere und deren moralischen Situation hineinversetzt, er verlangt sogar, daß diese Situationen auf verschiedene Geschichten gelegt werden und man darüber hinaus auch noch erkennt, daß das eine eine Reaktion auf das andere ist - ohne, daß es dem Zusachauer direkt gesagt wird. Der Film hat eine spezielle Zielgruppe und verlangt ein aktives sehen, ohne dabei selbst wirklich aktiv zu sein und dem Zuschauer das Denken abzunehmen. Das ist nun einmal nicht jedermanns Sache und Sie sagen ja selbst, daß eine Geschichte sie fesseln muss, bevor sie bereit sind, sich damit intensiver auseinanderzusetzen. So funktioniert dieser Film aber leider nicht. Er bietet zwar in seinem Kernpunkt recht interessante Geschichten, diese entwickeln sich aber so langsam, daß man am Anfang noch gar nicht wissen KANN, wie das alles zusammenhängt und inwiefern die einzelnben Storys zusammenhängen.

Das ist dann auch die Philosophie (und Tagline) des Filmes: Alles hängt zusammen und zwar nicht nur innerhalb einer Epoche, sondern auch über mehrere Lebensspannen hinweg. Jede Aktion hat eine Reaktion und nichts steht für sich alleine. Jedes Leben, jeder Tod und jede Handlung beeinflusst das Universum im Ganzen und es ist uns nur nicht möglich, die Zusammenhänge zu erkennen, da wir ja eben nur eine eher kurze Lebensspanne (mal abgesehen vom Überblick) haben. Der Film versucht dies, sowohl durch die einzelnen Geschichten selbst als auch durch das Stilmittel, daß die gleichen Schauspieler völlig unterschiedliche Rollen (Leben) spielen, darzustellen. Das mag nicht jeder gleich erkennen und vermutlich ist das bei der Erstsichtung aufgrund der Fülle an Informationen auch schwer sofort erkennbar - aber wenn man sich mit diesem Hintergrund auf den Film einlässt, funktioniert er auch - sofern einem diese Philosophie/Thematik/Annahme überhaupt interessiert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.04.2013 16:58:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.04.2013 17:06:58 GMT+02:00
J. Aschaber meint:
Der Selbstmord wird nicht nur als vertretbar dargestellt, sondern als folgenlos. Das negiert die Existenz einer höheren Gerechtigkeit - irgendwie...
---
Jetzt freu ich mich erstmal auf den 16. dann kommt die DVD nämlich endlich an und dann kann ich mir den Film noch einmal reinziehen.
Mich an soooo viele Details drei, vier Monate nach dem Kinobesuch zu erinnern ist mir zu nervig XD

@Marko: Dass der Film mehr von einem selbst verlangt, kann ich nur unterstreichen. Aber das ist ja gerade das besondere. Es gibt Filme die springen immer zwischen verschiedenen Episoden hin und her und sind konfus erzählt, aber auch wenn man gut mitdenkt und sich den Film vielleicht sogar mehrmals anschaut, bringt es nichts. Der Film ist spannend ergibt aber keinen Sinn. Und es gibt Filme die sind zwar astrein strukturiert, vermitteln viel zwischen den Zeilen und greifen kontroverse Themen raffiniert auf, aber das ist auch egal - der Film ist laaaaangweilig.
Cloud Atlas ist non-linear erzählt, versteckt viel Information vor nichgt aufmerksamen Zuschauern und interpretiert, selten aufgegriffene Themen auf seine eigen Art und Weise. Trotzdem hatte ich einen riesen Spass den Film zu sehen.
Das gibt es selten...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.04.2013 17:17:25 GMT+02:00
Also, erstmal danke für das längere Statement. Bisher sind mir die meisten hier, wie soll ich sagen..... mit einem negativen Verhalten begegnet, als sie meine Meinung zum Film durchgelesen haben.

Ansonsten kann ihc eigentlich nur sagen, dass ich die Idee des Films gut finde, wie Sie sie hier aufgezeichnet haben, so wie ichs mir auch schon gedacht habe. Aber, warum sollte man den Film so drehen? Das macht keinen Sinn für mich. Vielleicht hat das im Buch funktioniert, aber der Film wird dadurch völlig unbrauchbar. Wer hat schon Lust im Kino .... naja, okay. Ich kann mit der Machart nichts anfangen. Meiner Meinung nach zeichnet das keinen guten Film aus. Aber wie auch immer.

@ Aschaber

Na dann viel Spaß ;)
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Ort: Mittersill

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