Kundenrezension

62 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleinod, 26. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Olympus OM-D E-M10 Systemkamera (16 Megapixel, Live MOS Sensor, True Pic VII Prozessor, Fast-AF System, 3-Achsen VCM Bildstabilisator, Full-HD, HDR) nur Gehäuse schwarz (Camera)
Diese Rezension bezieht sich auf die Olympus OM-D E-M10 Systemkamera (16 Megapixel, Live MOS Sensor, True Pic VII Prozessor, Fast-AF System, 3-Achsen VCM Bildstabilisator, Sucher, Full-HD, HDR) Kit inkl. 14-42mm Objektiv silber.

Nachdem Amazon die Kamera nicht liefern konnte, habe ich sie vor ein paar Tagen bei einem lokalen Händler gekauft, als Kit zusammen mit dem neuen, eingefahren superflachen Objektiv 14-42mm f3,5-5,6 EZ.

Erster Eindruck: Ein Hammer. Oder besser: Ein Hämmerchen - weil sie so klein ist! Mit dem neuen Kit-Objektiv passt die Kamera problemlos in Jackentasche und ist dabei wegen ihres geringen Gewichts kaum noch zu bemerken.

Haptik und Optik sind perfekt. Die Kamera ist wunderschön gestaltet - ich sage voraus: ein Klassiker.
Sie gibt mit ihrem Magnesium-Gehäuse ein solides Gefühl in der Hand. Selbst für meine relativ großen Hände hat sie immer noch eine sehr angenehme Ergonomie. Alle Bedienelemente fühlen sich herrlich satt an.

Für alle Aufsteiger von Kompakt- oder billigeren Systemkameras werden die zwei Einstellräder (zusätzlich zum Moduswahlrad) ein echtes Aha-Erlebnis sein: So einfach und schnell kann es gehen, die Bildparameter einzustellen.

Wie einige andere neue (System-)Kameras auch, ist die E-M10 prallvoll mit Features. Aus meiner Sicht das Besondere: Diese Features sind mit der E-M10 sehr gereift. In gewisser Weise ist sie ein "Best-of" und ein "Must-have" aus ihren großen Schwestern E-M5 und E-M1.
Abgesehen von den für Neulinge oft zu Recht unübersichtlichen und äußerst umfangreichen Konfigurationsmenüs fühlen sich in der Praxis alle Funktionen nun gut durchdacht und nützlich an - hier hat Olympus über die Modellgeschichte beharrlich weiter optimiert, Gutes belassen und Schlechtes verbessert.

Beispiel WiFi-Funktion: Die von mir benutzte iOS-App funktioniert inzwischen sehr gut, der Bildertausch mit einem mobilen Endgerät und die Fernsteuerung sind praktisch und machen Spaß. Einzig die Bildübertragung im Hintergrund und zu einem PC fehlen (noch?).

Die Bildqualität ist gewohnt sehr gut bis hervorragend und kann problemlos mit mittelgroßen APS-C-Spiegelreflexkameras mithalten, insbesondere bei der Verwendung für die Betrachtung am Bildschirm oder für Abzüge bis A3.
Lediglich bei sehr hohen Empfindlichkeiten jenseits von ISO 3200 steigt das Rauschen für meinen Geschmack zu stark an und führt in hoher Vergrößerung ("Pixel-Peeping") zu vergrieselten Bildern.

Der elektronische Sucher funktioniert sehr gut, er ist groß, flimmerfrei und farbtreu. Sehr cool finde ich das automatische Umschalten zwischen dem sehr angenehmen, hochaufgelösten und kontrastreichen Bildschirm und dem Sucher, wenn man die Kamera ans Auge hebt: Das geht blitzschnell und zuverlässig.

Für mich "horizontal Herausgeforderten" besonders hilfreich ist auch die eingebaute elektronische Wasserwaage, die immer oder beim "Andrücken" des Auslösers eingeblendet werden kann. Endlich keine schiefen Horizonte oder Gebäude mehr!

Schön: Endlich gibt es neben diversen Möglichkeiten, Belichtungsreihen für HDR-Aufbereitung und andere Zwecke zu erstellen, "In-Kamera-HDR" in zwei brauchbaren Varianten.
Weniger schön: Immer noch gibt es keine In-Kamera-Panorama-Funktion. Es ist okay, dass man mit der vorhandenen Panorama-Funktion Bilder für ein externes Zusammensetzen aufnehmen kann, dass es in der Kamera aber gar nicht geht, finde ich verbesserungswürdig.

Fast vergessen, weil bei Olympus inzwischen Standard: der integrierte Bildstabilisator. Praxiseindruck: sehr hilfreich.
Es ist erstaunlich, was für Belichtungszeiten damit noch aus der Hand verwacklungsfrei möglich sind. Manchmal werde ich schon fast zu sorglos und wundere mich, warum ein Bild verwackelt ist, wo ich doch bloß bei 200mm KB-Brennweite im Rückwärtsgehen bei schlechtem Licht fotografiert habe. Ich habe mich einfach so schnell daran gewöhnt, dass fast alle Bilder scharf sind!

Und etwas, das ich unterschätzt habe, bevor ich die Kamera das erste Mal in der Hand gehalten habe: Man kann den Bildstabilisator beim Andrücken des Auslösers auch das Sucherbild stabilisieren lassen. Dadurch wirkt es wie "festgenagelt", was besonders beim manuellen Fokussieren mit oder ohne Fokus-Peeking umd zum Abschätzen des richtigen Auslösemoments extrem hilfreich ist, gerade bei großen Brennweiten.

Auch ganz nützlich, wenn auch mit engen Leistungsgrenzen, ist der eingebaute Blitz. Leider lässt er sich nicht in andere Positionen bringen als "geradeaus". Um damit über die Decke oder zur Seite zu blitzen, muss man einen kleinen Reflektor/Diffusor selbst dranbasteln. Zum Aufhellen zum Beispiel bei Gegenlicht eignet er sich aber allemal.
Die Steuerung anderer (größerer!) Blitze, die über den kleinen Aufklappblitz möglich ist, konnte ich mangels entsprechender Ausstattung (noch) nicht testen.

Das Full-HD-Video habe ich nur ganz kurz ausprobiert, für meine kurzen Clips ist das perfekt und mehr als ausreichend.

Die Kamera ist für meine Zwecke als neugieriger und lernender Hobbyfotograf, der sowohl in der Natur und auf Reisen unterwegs ist, als auch auf Festen oft den "Hoffotografen" spielt, ein wirklich toller Allrounder. Die OM-D E-M10 erscheint mir nach langen Recherchen und den ersten Praxiseindrücken als die für mich aktuell perfekte Kombination aus Bildqualität, Größe, Ergonomie, Ausstattung und... Preis.

Bezüglich des bei mir mitgelieferten Kit-Objektivs bin ich noch nicht ganz so sicher. Es ist winzig, fokussiert rasend schnell, hat sowohl einen Fokus- als auch einen Zoom-Ring und passt optisch super zur E-M10. Über die Abbildungsleistung mag ich aber noch keine abschließende Aussage machen. Vorläufig: Haut mich - anders als die Kamera - nicht vom Hocker. Weitere systematische Tests stehen aus, ggf. ergänze ich hier.

Fazit: Zusammen mit der Panasonic GX7 vermutlich die Systemkamera mit dem derzeit besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

UPDATE 28.4.2014:
1. Zusatzgriff: Ist eine super Sache, wenn auch mal wieder ein Olympus-typisch krass überteuertes Zubehörteil. Okay, er ist solide und clever gemacht, aber für die 80+ Euretten bekommt man woanders schon fast eine ganze (Schrott-)Kamera...

2. Kit-Objektiv: Ich habe inzwischen eine ganze Reihe Fotos damit gemacht, aber ich glaube, ich bin von meinen Olympus-Festbrennweiten versaut. So richtig knackscharf will mit der Kit-Linse bei kleinen Blenden nichts werden. Es reicht aus als Ultrakompakt-Objektiv für die Bildschirmbetrachtung der Bilder oder kleine Drucke; wenn das Licht schwindet oder man größer ausdruckt oder in das Bild zoomt, zeigen sich doch erhebliche Defizite in der Schärfe.

UPDATE 19.5.2014:
1. Automatischer Objektivdeckel: Super Sache, wenn auch mal wieder ein Olympus-typisch krass überteuertes Zubehörteil.

2. Die WLAN-Kopplung mit einem mobilen Endgerät ist wirklich clever und nützlich (bei jeder anderen Kamera mit vergleichbaren Fähigkeiten auch): Letztes Wochenende habe ich bei einem Freund Produktfotos von einem Möbelstück gemacht. Das Foto auf einem iPad einrichten, auslösen und das Ergebnis direkt begutachten zu können, war super! Die iOS-App funktioniert wirklich gut, wenn auch die Auflösung des Live-Bildes ein bisschen gering ist.
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 33 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.03.2014 16:35:34 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.03.2014 16:38:53 GMT+01:00
KW meint:
Hallo. Schöne Bewertung, mit der ich sicher viel anfangen kann. Dennoch eine Frage: Bewertung erfolgte offensichtlich mit dem mitgelieferten kleinen Kit-Objektiv. Sie schreiben "sehr gute bis hervorragende Bildqualität" in der Bewertung. Später dann aber "Haut mich - anders als die Kamera - nicht vom Hocker". Wie sind die Fotos nun mit der mitgelieferten Optik? Wäre schön, wenn Sie etwas dazu sagen könnten. Gruß KW.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2014 21:00:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.03.2014 21:52:00 GMT+01:00
poetography meint:
Die Kamera ist ja nun seit 2 Monaten hier gelistet und überall breit beworben, aber zumindest als Kit in silber nicht verfügbar. Ich kann mir vorstellen, dass man als stolzer Besitzer nach dem man eine Quelle auftun konnte, beim ersten Anblick euphorische Gefühle bekommt bei dieser wirklich optisch schön gestalteten Kamera. Und auch, dass man dieses den wartenden Amazon Jüngern kundtun möchte. Ob es ein Klassiker wird, darüber sollte man spekulieren wenn sie erst mal auf dem Markt ist. Ob es der ganz große Wurf ist, oder das wie hier bereits 2 mal gelobte Preis-Leistungsverhältnis möchte ich im Moment zumindest mal anzweifeln. Spätestens wenn man mehrere Objektive mitführen möchte, wird die Jackentaschen Ideologie hinfällig. Sie vereint in meinen Augen nicht das Beste von der E-M5 und der E-M1 sondern behebt Mankos der E-M5 (eingebauter Ausklappblitz) um aus Kostengründen wieder neue zu schaffen. Fehlender Zubehör Port der z.B. Anschluss von Mikrophonen oder PenPal BlueTooth Adapter unmöglich macht. Von daher ist der Systemkamera Gedanke etwas adAbsurdum geführt und Olympus hat lediglich eine etwas abgespeckt aber nur scheinbar kostengünstige und nochmals miniaturisierte Version der E-M5 geschaffen, die aber mit eingeschränkter Erweiterbarkeit (Kein Batteriegriff) wieder bezahlt werden muss. Der 5 Achsen Bildstabilisator der eigentlich das Alleinstellungsmerkmal der Olympus OM D und Pen Kameras ist wurde hier angeblich aus Platzgründen nur als 3 Achsen Stabi verbaut, dabei ist er selbst in der Pen 5 und in der Stylus 1 und in manchem reinem Pocket Gerät der Systemmitbewerber. Einblendbare Wasserwaage ist Feature selbst bei 300 Euro Kameras und Augen Sensor hat jede Einsteiger SLR. Hier nachteilig soll sich der View Finder abstellen sobald der Monitor geneigt ist. Ein meiner kann ich am schwenkbaren ! Monitor per Touchgeste den Fokuspunkt manuell setzen und hab noch Sucherlupe dazu. Und die kostet 300 Euro weniger. Außerdem bring die "In Box" Panorama horizontal vertikal bis 360 Grad. Immerhin hat Olympus ja jetzt Fokuspeaking. WiFi aber keine Bildübertragung im Hintergrund bzw. überhaupt an stationäre Devices ist ein ganz großes Manko. Gerade darin besteht doch der Nutzwert. Natürlich ist hervorzuheben die guten Bracketing Funktionen, die Autofokusfelder, und noch ein paar "Kreativ Filter" und "Photostory" Effekte mehr. Ob es in der Praxis so von Nutzen ist? Der Sucher ist wegen der großen Austrittspupille sicher ein Kaufargument für viele Brillenträger. Gemäß dem Anspruch der Kamera als universelle "Immerdabei" aber nicht konsequent genug als Klappbare Version adaptiert, die bei Street Fotografie echte Vorteile bringt. Von daher für mich eher 1 Schritt nach vorne und 2 zurück wie es im Moment aussieht. Ich hätte mir eine etwas größere Pen gewünscht mit gescheitem Handling sprich Griff und kleinem edlen Klappsucher. Das wärs gewesen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2014 22:46:55 GMT+01:00
Kirlbeck meint:
@poetography,
gute Gründe genannt. Warum jemand dann Ihren Kommentar ablehnt, erschliesst sich mir nicht. Es sind wohl immer zu viele Gefühle dabei.
Ich finde auch, dass der Preis (momentan) noch sehr hoch ist. Imhof Preis-Leistung somit grenzwertig. Aber eine Kamera, die alles kann und hat, wo gibt es die schon? Aber neben aller Kritik hat die olympus OM-D 10 ja auch viele gute Seiten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.03.2014 07:04:23 GMT+01:00
poetography meint:
Klar, hat sie auch viele gute Seiten. Sieht toll aus, hat viele Funktionen und High End Ausstattung in einem chicen zeitlosen Gehäuse. Gut finde ich Live Bulb. Das haben die anderen nicht. Ob man Live Composite wirklich braucht ist eine andere Frage. Mit dem Prozessor der E-M1 und der verbesserten WiFI Steuerung zur E-M5 hinterfragt sie nur Modelle im eigenen Lager und macht ihren Schwestermodellen Konkurrenz. Also den Griff (der jetzt kurz bevor die ersten Modelle eintreffen) der auch noch mal teurer geworden ist und den man ja wohl zwingend braucht und der Objektivkappe liegt man bei 900 Euro und es gibt Modelle im Markt die 400 weniger kosten und FAST einen gleichen Ausstattungsumfang haben. Mir persönlich ist ein auch voll schwenkbarer Monitor wichtig für bodennahe Aufnahmen auch im Hochformat usw. und ich kann nicht verstehen warum der nicht von Herstellern verbaut wird. Laut Marktuntersuchungen gehen wohl Kameras mit D-SLR Optik (Pseudohöcker) besser, dem Grundgedanken der Jackentaschenkamera entspricht aber ein Klappsucher eher. Letztendlich stelle ich dann Handling und gute Alltagstauglichkeit (Menüs) vor Design Ansprüche und bin froh und betrübt gleichzeitig sie nicht gekauft (bzw. vorbestellt) zu haben.

Veröffentlicht am 27.03.2014 11:54:14 GMT+01:00
Gute Gründe? Die sehe ich nicht, nur Gemecker über eine Kamera, zu deren Kauf doch keiner gezwungen ist, wenn ihm daran etwas nicht gefällt.

> Zitat: "Fehlender Zubehör Port der z.B. Anschluss von Mikrophonen oder PenPal BlueTooth Adapter unmöglich macht. Von daher ist der Systemkamera Gedanke etwas adAbsurdum geführt"

a) weiß man das vorher
b) muss man Dinge weglassen, wenn man eine Kamera verkleinern will. Beides geht nicht, und wenn doch, wird auch da wieder gemeckert, weil alles so klein ist...
c) was willst du mit dem völlig gefloppten BlueTooth-Adapter - die Kamera hat WLAN!?
d) war der Zubehör-Port nie etwas, was zur "Systemkamera" beigetragen hat. Der war schon immer proprietär, d.h. der hat nix mit Micro Four Thirds zu tun, ist ja auch inkompatibel mit Panasonic, und die erste PEN z.B. hatte auch keinen.

> Zitat: "Der 5 Achsen Bildstabilisator der eigentlich das Alleinstellungsmerkmal der Olympus OM D und Pen Kameras ist wurde hier angeblich aus Platzgründen nur als 3 Achsen Stabi verbaut, dabei ist er selbst in der Pen 5 und in der Stylus 1 und in manchem reinem Pocket Gerät der Systemmitbewerber."

Platzgründe ist sicher falsch, da geb ich dir recht. Warum du als Argument aber gerade auch die Stylus 1 anführst, kann ich nicht nachvollziehen (ps: die E-P5 ist *größer* als die E-M10!!). Denn die Stylus 1 wäre eher ein Argument für die Richtigkeit, denn viel kleinerer Sensor bedeutet mehr Platz, und der Stabi selbst würde durch den kleineren Sensor auch generell weniger Platz benötigen...

Die Wahrheit, die Olympus natürlich nicht erzählt, ist, dass der 5-Achsen-Stabi nicht korrekt arbeitet. Alle Kameras mit dem 5-Achsen-Stabi sind vom Shutter Shock betroffen, der Aufnahmen zw. 1/60 bis 1/250s nahezu unmöglich macht, wobei die E-P5 hier den Vogel abschießt und fast unbrauchbar ist. Der Grund ist der Schlag des Verschlusses, der den frei schwebenden Sensor ruckartig verschiebt. Schaut man sich nun an, WELCHE Achsen Olympus beim neuen 3-Achsen-Stabi weggelassen hat, dann sind das genau die problematischen, nämlich die für horizontale/vertikale Verschiebung. In diesen Ebenen ist der Sensor jetzt fest und damit kein Shutter Shock mehr möglich. Das sollte man begrüßen, denn in der Praxis ist Zuverlässigkeit wichtiger und der 3-Achsen-Stabi ist in Sachen Effektivität höchstens in Labor-Tests geringfügig schlechter.

> Zitat: "Einblendbare Wasserwaage ist Feature selbst bei 300 Euro Kameras und Augen Sensor hat jede Einsteiger SLR."

Deshalb darf Olympus nicht erwähnen, dass die E-M10 diese Features hat, oder was soll uns dieser unsinnige Satz sagen???

> Zitat: "Gemäß dem Anspruch der Kamera als universelle "Immerdabei" aber nicht konsequent genug als Klappbare Version adaptiert, die bei Street Fotografie echte Vorteile bringt."

Ach so, klappbar muss der Sucher jetzt auch noch sein. Reicht es denn nicht, dass es schon andere Kameras mit klappbarem Sucher gibt, wie z.B. die GX7? Oder auch, dass man jeder PEN einen klappbaren Sucher verpassen kann? Oder hab ich was verpasst und die OM-D ist neuerdings für klappbare Sucher bekannt..?

Es gibt heutzutage eine rießige Auswahl an guten Kameras. Macht doch einfach einen Bogen um Kameras, die euren Vorstellungen nicht entsprechen, anstatt diese schlecht zu reden. Wer eine Kamera mit Zubehör-Port und klappbarem Sucher will, soll sich eben nach einer solchen umsehen und nicht über Kameras meckern, die das nicht haben.

Ach ja, von welcher Kamera sprichst du da eigentlich, die so viel kann und 300¤ weniger kostet?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.03.2014 12:47:39 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.03.2014 12:51:33 GMT+01:00
poetography meint:
Nun jeder hat natürlich eigene Bedürfnisse und Erwartungen an eine Kamera. Wie zum Beispiel der erste Rezensent schrieb wäre ihm eine Ladefunktion per USB wichtig, was ich (auf Reisen) mittlerweile nachvollziehen kann. Ich finde die riesigen Netzteile auch immer recht unhandlich. Ich hab mich lange und intensiv mit dem Markt beschäftigt und hätte letzten Sommer beinahe die Pen 5 samt EVF 4 gekauft als "First Adopter" für fast 1500 Euro. Ich bin ambitionierter Anfänger und suchte für mich eine Kamera die ich "Immer Dabei" haben kann, die nicht allzu viel wiegt, unkompliziert zu bedienen ist, aber trotzdem im Vergleich brauchbare Bilder macht und mit der ich mich auch entwickeln kann, sprich Wechselobjektive und Zubehör usw. vielleicht sogar in Richtung Video obwohl im Moment nicht relevant. Ich bin auf Olympus aufmerksam geworden, weil ich in großen Foto Coms Makroaufnahmen gesehen habe, die beeindruckend waren und mir die Vorzüge des MFT Systems (Geringes Gewicht, Crop Faktor 2 usw.) mehr wogen als Sensorgröße Vergleich APS-C usw. Da ich Gleitsichtbrillenträger bin aber viel über Sucher und manuell fokussiere ist mir der Sucher, ergänzend die intuitive Bedienung mit einer Hand ohne die Augen vom Sucher nehmen zu müssen enorm wichtig. Da gibt es verschiedene Ansätze wie Pen 5 mit den zwei Rädern und Wippe oder das mit dem Multifunktionsblendenring bei der XZ 2 oder Panasonic TZ 61 usw. womit man am besten klar kommt würden wohl nur Tests beim Händler zeigen, aber das Panasonic Design in Verbindung mit der Griffwulst und den etwas größeren Menüschriften scheint mir für meine Bedürfnisse her das logischere Konzept zu sein. Nicht genau aus der Produktbeschreibung geht hervor, ob die Kamera (so wie noch bei der E-M5) nicht in der Lage ist per W-Lan an stationäre PCs zu senden, was ich wirklich als Manko empfinden würde. Von daher dachte ich sei der PenPal der ja auch als Datenspeicher dient und an andere Devices überträgt ganz sinnvoll. Aber es gibt ja über den Port auch Leuchten oder Mikrofone für Videos und diese Erweiterungen rechtfertigen ja auch die Anschaffung. Die Samsung NX 30 zum Beispiel überträgt Videos in Echtzeit im Hintergrund. Zum Sucher: der von der Lumix GX 7 wurde kritisiert von Testmagazinen wegen der kürzeren Austrittspupille. Ich konnte zur O-M5 der ja mit der O-M10 identisch ist glaube ich kaum einen Unterschied ausmachen. Der Olympus Sucher scheint mir etwas größer und präsenter aber der Lumix GX 7 reicht auch zumal man da ja dann Touch Auslösung, Sucher Lupe nebst Bild im Bild Funktion hat. Aufstecksucher und Klappsucher haben sicher beides Vor und Nachteile, allerdings kann der Aufstecksucher verloren gehen oder vergessen werden und nüchtern betrachtet sieht er zu dem extra kleinen Pen Gehäuse einfach unförmig und wie ein Fremdkörper aus. So denke ich in den nächsten Jahren werden anderer Hersteller diese innovative Neukonstruktion auch übernehmen und ich dachte Olympus tut es bereits jetzt ähnlich. Die erwähnte Samsung hat einen integrierten in der Gehäusemitte wo sonst Pentaprismen Sucher sind und der lässt sich auch nach hinten aufklappen. Ein sehr guter Ansatz wie ich finde, weil ich auch mit der Atemluft nicht so nah am Monitor bin.

Augenkontakt Detektor und Wasserwaage darf natürlich jeder Hersteller als "Feature" erwähnen, allerdings für ein besonders gute Einschätzung des Preis-Leistungsverhältnis finde ich nicht von Bedeutung, da wie gesagt selbst Einsteiger Bridge Kameras das schon haben. Ein Plus finde ich das kleine "Pancake" Objektiv was ja dann wirklich eine Größeneinsparung bringt. Wie sich das Handling mit Tele macht vermag ich nicht zu beurteilen. Das mit dem Shutter Shock hatte ich schon mal gelesen, dass es aber so weit verbreitet ist wusste ich nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2014 18:10:38 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.04.2014 11:37:20 GMT+02:00
Babelsguy meint:
Ich werde dieses Wochenende einen Haufen Fotos mit dem Kit-Objektiv, dem 45/1.8 und dem 9-18/4-5.6 machen und dann zu einer Meinung bezüglich des Kit-Objektivs kommen.
Ich stelle dann vielleicht auch Beispielbilder hier und im DSLR-Forum ein.

Wie komme ich zu meiner Qualitätswertung für den Body? Ich habe bereits eine Veranstaltung unter schwierigen Lichtverhältnissen mit der E-M10 und dem 45/1.8 dokumentiert und fantastische Bilder mit sehr geringem technischen Ausschuss bekommen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2014 18:16:32 GMT+01:00
Babelsguy meint:
Danke.

Die Aussage über den Shutter-Shock scheint allerdings massiv übertrieben zu sein.

Das Phänomen wurde intensiv untersucht. Es existiert. Aber es ist auch weitgehend vom Fotografen abhängig, sehr viele auch teure Kameras scheinen das zu haben und dass es fast unmöglich wäre, damit im fraglichen Belichtungsbereich scharfe Fotos zu machen habe ich sonst noch nirgendwo gelesen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.03.2014 10:32:10 GMT+02:00
Diese Aussage liest man oft von Leuten, die viel in Foren lesen, und diese fremde, unüberprüfte Meinung dann weitertragen.
Es scheint eine Kamera/Objektiv/Mensch Kombination zu sein. Aber wie es immer schon war und ist: jedes technische Werkzeug hat irgendwelche Nachteile, so ist es die Aufgabe des Fotografen, sich die Kamera auszusuchen, die sich am besten für die eigenen Aufgaben eignet und die Schwachstellen kennt und zu umgehen weiß!
Zur elektronischen Wasserwaage:
Da gibt's ne Anekdote aus dem Büro des Chefs, wo zwei Azubis ein Bild mit einer Wasserwaage aufgehängt haben, dass dann ganz schief war. "Wie haben doch gar keine Wasserwaage?" [Schreibtischtäter] "Doch, wir haben die Wasserwaagenapp auf dem Iphone!" Das Büro musste an einer Seite renoviert werden.
Will sagen, dass das ganz nett wäre, aber wirklich kein Kriterium, sich für eine Kamera zu entscheiden. Oder andersherum: Samsung hat so viele "tolle" Features, weil das Kamerasystem so unreif ist...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.03.2014 11:45:38 GMT+02:00
poetography meint:
Der Gedankensprung von dem Azubi Wasserwaagen Gag, dessen eigentliche Pointe ich immer noch suche, zum "unausgereiften" Kamera System von Samsung war jetzt etwas sprunghaft. Ich kann mich damit zwar nicht fachtheoretisch besonders aus, aber das es "unausgereift" ist würde ich so erst mal nicht stehen lassen wollen. Olympus ist ein Hersteller für Optische Instrumente und hat schon analoge Fotoapparate gebaut, als es Samsung vermutlich noch nicht gab. Samsung ist ein Produzent von Elektronik. So hat Olympus nicht zuletzt auch im Image und Bewusstsein die größere Erfahrung, das ist richtig. Es hindert Samsung aber nicht daran, erfolgreiche innovative Kameras zu bauen. Apple hatte bis 2007 auch keine Telefone im Sortiment und ist heute Marktführer, und Firmen deren eigentliche Domäne das ist wie Nokia oder Motorolla sind sogar fast vom Markt verschwunden oder aufgekauft worden. Samsung Kameras werden sehr oft gut getestet und von Zeitschriften besonders im Preis-Leistungs Verhältnis als Alternative empfohlen. Nur ich selbst kann damit weniger anfangen, da zumindest die mit Web Applikation auf Android laufen und ich eben Mac Anwender bin.

Selbst habe ich mich aber für ein Modell des Systempartners Panasonic entschieden, was auch lieferbar war und mit dem ich bis jetzt hoch zufrieden bin. Ich warte auf Nennung von Eigenschaften die die Olympus OM D 10 hat, die die 300 Euro günstigere Lumix G 6 nicht hat, vom miniaturisiertem Gehäuse Design mal abgesehen. Und ich suche sogar selber danach. Bis jetzt hab ich kaum was gefunden. Sehr wohl aber Dinge die bei dem angekündigten Oly Modell fehlen. Und ich brauche mich nicht über Lieferverzögerungen und zwischenzeitliche Preiserhöhungen rumärgern.
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