Rezension bezieht sich auf: "Arschtritt": Mein Weg aus der Depression zurück ins Leben (Gebundene Ausgabe)
Für mich war dieses Buch wie ein Gespräch mit einem Freund. Ohne großes Gerede spricht man über das Eingemachte. Es mag sein, dass die in diesem Buch beschriebene Lebenskrise des Autors aus psychologisch-ärztlicher Sicht keine Deperession sein mag aber dennoch befindet sich hier jemand in einem Abschnitt seines Lebens das einen absoluten Tiefpunkt darstellt. Diesen Tiefpunkt, die Gedankengänge in den verschiedenen Abschnitten hat der Autor wie kein zweiter rübergebracht. Absolut direkt legt er alle Karten offen auf den Tisch und in vielen Textpassagen konnte ich mich selbst wieder finden, dass ist es was dieses Buch auszeichnet...die Nähe. Die Möglichkeit sich in den Erlebnissen eines anderen wieder zu erkennen und zu sehen wie er diese schwere Zeit gemeistert hat. Das Buch bietet Passagen in denen ich erschrocken war, in denen ich mitfühlen konnte und ebenso herzlichen lachen. Ich denke nicht das dieses Buch als ein Schritt für Schritt Buch verstanden werden kann, dass jemanden aus der Depression oder einer Lebenskrise führt sondern es ist die Möglichkeit zu beobachten, zu erfahren und zu überlegen ob diese oder jene Option mit den Problemen umzugehen auch für einen selbst in Frage käme. Dazu zähle ich auch die Kernaussage das Therapien keinen Sinn machen...machen sie auch nicht, zumindest für den Autor und er fuhr gut damit das bedeutet aber nicht das dies eine in Stein gemeißelte Weisheit ist sondern nur sein Weg. Dieses Buch ist kein Lehrbuch, kein Leitfaden und keine Garantie wieder auf die Beine zu kommen sondern ein Gespräch mit einem Freund und solche Gespräche bieten immer viele Möglichkeiten etwas für sich mitzunehmen.
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"Arschtritt": Mein Weg aus der Depression zurück ins Leben 3517086533
Holger Senzel
Südwest Verlag
"Arschtritt": Mein Weg aus der Depression zurück ins Leben
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Ein Gespräch unter Freunden
Für mich war dieses Buch wie ein Gespräch mit einem Freund. Ohne großes Gerede spricht man über das Eingemachte. Es mag sein, dass die in diesem Buch beschriebene Lebenskrise des Autors aus psychologisch-ärztlicher Sicht keine Deperession sein mag aber dennoch befindet sich hier jemand in einem Abschnitt seines Lebens das einen absoluten Tiefpunkt darstellt. Diesen Tiefpunkt, die Gedankengänge in den verschiedenen Abschnitten hat der Autor wie kein zweiter rübergebracht. Absolut direkt legt er alle Karten offen auf den Tisch und in vielen Textpassagen konnte ich mich selbst wieder finden, dass ist es was dieses Buch auszeichnet...die Nähe. Die Möglichkeit sich in den Erlebnissen eines anderen wieder zu erkennen und zu sehen wie er diese schwere Zeit gemeistert hat. Das Buch bietet Passagen in denen ich erschrocken war, in denen ich mitfühlen konnte und ebenso herzlichen lachen. Ich denke nicht das dieses Buch als ein Schritt für Schritt Buch verstanden werden kann, dass jemanden aus der Depression oder einer Lebenskrise führt sondern es ist die Möglichkeit zu beobachten, zu erfahren und zu überlegen ob diese oder jene Option mit den Problemen umzugehen auch für einen selbst in Frage käme. Dazu zähle ich auch die Kernaussage das Therapien keinen Sinn machen...machen sie auch nicht, zumindest für den Autor und er fuhr gut damit das bedeutet aber nicht das dies eine in Stein gemeißelte Weisheit ist sondern nur sein Weg. Dieses Buch ist kein Lehrbuch, kein Leitfaden und keine Garantie wieder auf die Beine zu kommen sondern ein Gespräch mit einem Freund und solche Gespräche bieten immer viele Möglichkeiten etwas für sich mitzunehmen.
J. Naujoks
16. Oktober 2011
Insgesamt: 5
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