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Kundenrezension

66 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finale Höchstform, 8. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Spartacus - War of the Damned - Series 3 [UK Import] (DVD)
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wer hören kann, auch. Von "Spartacus. Blood and Sand" angefixt, schob ich sehr bald "Gods of the Arena" nach und kam nach "Vengeance" zum Schluss, dass ich nicht warten kann, bis das Spektakel irgendwann in den nächsten 10 Jahren mal im Free-TV laufen würde, also musste der UK-Import ran. Natürlich gibt es hier keine deutsche Tonspur, nicht mal englische Untertitel, was angesichts der großen Riege von australischen Schauspielern und ihrem gewöhnungsbedürftigen Englisch nicht so einfach ist.

Trotzdem. Ich habe es nicht bereut und wenn man auch nicht alle Feinheiten versteht, so versteht man doch den Rest. "War of the damned" schließt sich nahtlos an, wo wir die meuternde Sklaventruppe in "Vengeance" verlassen haben. Der römische Tribun Glaber ist tot und auf den Bildschirm tritt Senator Marcus Crassus mit eigener Privatarmee - endlich ein Mann, der Spartacus Paroli bieten kann. Er ist kein eitler Pfau und Fatzke wie Tribun Glaber es gewesen ist. Nein, er ist mehr. Er ist Vater eines eifrig-ehrgeizigen Sohnes, der in die übergroßen Fußstapfen seines Vaters treten möchte. Crassus ist kalt und intelligent, und er schätzt den Intellekt Spartacus'. Für Crassus hat die inzwischen gut organisierte Sklavenarmee mehrere begabte Köpfe und er hütet sich, sie zu unterschätzen.

Als der verwahrloste Gaius Julius Caesar aus Gallien nach Rom kommt, sieht Crassus seine Chance gekommen, das ehemalige Sklavenheer zu infiltrieren. Caesar, mit der animalischen Dynamik eines Brad Pitt als Achilles in "Troja" gesegnet, macht gute Miene zum bösen Spiel und stiftet Unfrieden unter den Rebellen. In der Zwischenzeit haben sich die ehemaligen Sklaven aus der Gladiatorenschule des Batiatus - Crixus, Gannicus und Agron - zu Spartacus' Generälen zusammengeschweißt und könnten doch unterschiedlicher nicht sein, was den weiteren Handlungsverlauf bestimmt.

Crixus ist immer noch der wilde Gallier, dem es nicht behagt, abzuwarten und zu taktieren. Gannicus ist der Fatalist schlechthin, der seinen Frieden nur auf dem blutgetränkten, heiligen Sand der Arena findet, und Agron ist Spartacus inzwischen auf Leben und Tod ergeben und kristallisiert sich als der Mann heraus, auf den man hundertprozentig zählen kann.

Die Serie läuft in seiner finalen Staffel noch einmal zur Höchstform auf. Fein herausgearbeitete Frauen-Charakterstudien in Naevia, Laeta und Kore beherrschen die Episoden ebenso wie die wohltuende Normalität und Anerkennung von homosexuellen Beziehungen. Die Porträtierung Caesars ist höchst diskutier- bis fragwürdig, aber es hat mich nicht gestört, solange ich dem hervorragenden Schauspiel zusehen durfte.

Ein Wort zu Liam McIntyre: Er hatte nach Andy Whitfield keine Chance und hat sie redlich genutzt. In "War oft he damned" hat er sich endgültig in seine Rolle hineingefunden und ihr seinen persönlichen Stempel der Entschlossenheit und Glaubwürdigkeit aufgedrückt. Ihm gilt mein tiefster Respekt.

Abschließend möchte ich sagen, dass "Spartacus" nichts für empfindliche Gemüter ist, denn die physische als auch die moralische Brutalität ist enorm hoch. Spartacus entstammt einer archaischen Welt, die uns heute, im zivilisierten Mitteleuropa, fremd ist. Man werfe aber nur einen Blick über den Tellerrand in Länder, in denen es heute noch ebenso wie in den römischen Arenen und Schlachtfeldern zugeht, mit allen Widerwärtigkeiten und moralischen Fehlleistungen. Die Schicht der Zivilisation ist hauchdünn. In diesem Sinne mag "Spartacus" nur ein Spiegelbild unserer Welt sein. Leider.
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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.12.2013 22:08:03 GMT+01:00
Filmfan95 meint:
Hallo vielen dank für deine Rezension :)
Ich hätte aber mal eine frage ich bin ja sehr begeistert von "Blood and Sand" allein schon wegem dem Klasse Schauspieler Andy Whitfield, der leider danach verstorben ist...schade eigentlich.
So zur Frage:
Sind dort auch noch leute die man kennt wie Crixus? Weil ich mich ungern von so tolle Charaktere trenne. Nur ich weiß nicht ob wenn ich mir die Staffeln alle kaufe, mich mit den neuen anfreunden kann...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.12.2013 08:51:36 GMT+01:00
Shutterfly meint:
Hallo!

Meinst du den Schauspieler oder den Charakter? In allen nachfolgenden Staffeln bleiben die Schauspieler gleich, Crixus wird also immer von Manu Bennett gespielt, dasselbe gilt auch für alle anderen Schauspieler. Im letzten Teil "War of the damned" sind alle dabei, Gannicus, Agron, Crixus, nur die Schauspielerin der Rolle der Naevia wurde ausgetauscht. Lohnt sich also wirklich.
Viel Spaß beim Ansehen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2014 22:49:46 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 19.03.2014 22:20:21 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 12.05.2014 14:21:56 GMT+02:00
Markus Gburek meint:
Caesar hat zu diesem zeitpunkt noch keinen gallienfeldzug geführt, sondern sich erste Sporen unter dem Byzantinischen könig in Kleinasien verdient!

Veröffentlicht am 28.05.2014 22:11:35 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.05.2014 22:12:44 GMT+02:00
EMPEQ meint:
Zur Info: Hättest du noch etwas gewartet und dir die "Catalanische-Version" bei amazon.es bestellt, wärst du vor rund 2 Monaten auch in den Genuss der Deutschen Sprachausgabe gekommen.

Veröffentlicht am 09.06.2014 12:43:33 GMT+02:00
SEHR GUTE REZENSION , ich habe mir die box aus spanien gekauft für 50 euro mit deutscher tonspur , sehr schöne box . ich war und bin immer noch im rausch , als ich die letzte staffel zu ende geschaut habe . die staffel ist mir persönlich sehr nachgegangen , also schon grenzwertig so mit dickem klos im hals .
aber es ist mal nicht zu leugnen das es immer schon ungerechtigkeiten gegeben hat , und es sie immer noch gibt , heute ist alles nur in moderner form verpackt .
ich persönlich fand das die schauspieler alle sehr gut abgestimmt waren , besonders der neuere spartacus darsteller .

http://de.wikipedia.org/wiki/Spartacus

hier mal ein link von wikipedia , da mag sich die serie so ein bisschen dran orientiert haben , obwohl die macher einen ganze menge spielraum hatten .

ich persönlich werde die serie noch öfter schauen , weil ich mich persönlich mit spartacus sehr gut identifizieren kann , und einen sehr guten gerichtigkeistssinn habe , und ich habe mich auch vor keinem gebeugt in meinem leben . leute mit herz , ehre und arsch in der hose gibt es heute selten .

ein grosses lob an die macher der staffeln , und hut ab , danke dir für die super rezension , sehr schön .

grüsse JOE

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.07.2014 21:07:34 GMT+02:00
S. Glas meint:
Ganz toll geschrieben, ich kann dem nur zustimmen!! Ich bin etwas spät auch erst auf die Serie gestoßen und hatte Anfangs nur *Blood and Sand* gesehen und habe dann nicht mehr weiter geguckt da mir der *neue* Spartacus in Person von Liam McIntyre nicht so zusagte anfangs bzw. ich dachte er packt mich nicht so. Was für ein Fehler...bin durch Zufall wieder bei der Serie hängen geblieben die momentan wiederholt wird (nachts) bei Pro 7 Maxx und bin begeistert. Staffel 2 *Vengeance* ist absolut klasse auch und ich bin von Liam absolut begeistert und überzeugt obwohl das echt schwere Fussstapfen sind die Andy Whitfield hinterlassen hat. Und die Staffel 3 *War of the Damned* ging mir auch sehr zu Herzen und in die Seele...und ja auch ich saß da am Ende bei Spartacus Tod und musste schlucken...auch ich habe mir nun die DVD Boxen gekauft und werde bestimmt immer wieder mal gucken...und ja stimme zu eine tolle Sache für die Spartacus gekämpft hat denn für Gerechtigkeit und Freiheit zu kämpfen lohnt sich immer. (y)

Veröffentlicht am 27.07.2014 21:18:23 GMT+02:00
S. Glas meint:
Was für eine tolle Rezension...lieben Dank dafür! Ich stimme sowas von zu, ich bin leider etwas später bei der Serie *hängen geblieben* bzw.habe damals *Blood and Sand* bei Pro 7 geguckt, blieb aber nicht dabei weil es so spät nachts kam (was aber völlig verständlich ist bei der Altersfreigabe). Nun habe ich bei der Wiederholung von Pro 7 die komplette Staffel 1 gesehen und war sofort wieder *angefixt* auch...hatte aber große Bedenken das mir nach dem tragischen Tod von Andy Whitfield der neue Spartacus (Liam McIntyre) nicht gefallen würde...aber weit gefehlt. Ich war total gefesselt auch von *Vengeance* und danach natürlich von *War of the Damned*...eine tolle 3. Staffel die mir sehr zu Herzen ging und ich saß auch am Ende mit einem dicken Kloß im Hals da...Crixus und Nevia und auch Gannicus..oh man heftige Kost...einziger Lichtblick das nicht auch noch Agron und Nasir gefallen sind. Überhaupt stimme ich zu der unverkrampfte Umgang der Beziehung der beiden ist richtig wohltuend in der Serie...das dies nicht zum Thema gemacht wird...grade in dieser Schlachten und Kämpferdomäne...sehr erfrischend. Stimme auch zu das Spartacus nichts für jedes Gemüt ist denn die expliziten Gewalt und Sexszenen schaut sich vielleicht nicht jeder an...aber es gehört zu dieser Zeit und ist gut umgesetzt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.03.2016 01:14:12 GMT+01:00
Andi M meint:
Die Rezension ist super, bin der gleichen Meinung.
@Markus Gburek, wer weiß das schon so genau. Nur im Hof von König Nikomedes war Caesar 19 Jahre alt, also 81 v. Chr und der Spartacus Aufstand war 73-71 v. Chr zur der Zeit, als Julius ins Priesterkollegium gewählt wurde. Der Crassus hatte auch keinen Sohn namens Tiberius. Mir ist das egal, man nahm halt einige auf Wahrheit basierten Ereignisse und Namen und formte daraus eine gewaltige Serie.
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