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Kundenrezension

33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ein wenig enttäuschend, 27. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: QED: Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie (Taschenbuch)
Ich bin Physikstudent im 4. Semester und kann den kleinen Hype, um die popularwissenschaftlichen Werke von Richard P. Feynman nicht ganz nachvollziehen. Ich habe die beiden Bücher "QED" und "Vom Wesen physikalischer Gesetze" gelesen und bin der Meinung, nach dem Lesen im Prinzip ebensoviel zu wissen wie vor dem Lesen.
Feynman versucht zwar die Grundgedanken des mathematischen Formalismus in den ersten zwei Kapiteln schön zu umschreiben und zeichnet "viele kleine Pfeile" um auf Wörter wie Wellenfunktionen und Interferenz verzichten zu können, jedoch geht ihm dabei wie ich finde das schöne theoretische Gebäude der Physik verloren. Es ist unsinnig das Rechnen auf das Aneinanderhängen von Pfeilen zu beschränken und das "wieso?" dabei zu ignorieren. Auf diesem Weg entsteht kein Verständnis..
Lesenswerter waren für mich nur die beiden letzten der vier Kapitel, in welchen Feynman auf die Errungenschaften der modernen Physik durch die QED eingeht und diese z.T. auch sehr schön beschreibt.

Im Gegensatz zu diesem Werk würde ich vllt. die popularwissenschaftlichen Bücher von Werner Heisenberg (Der Teil und das Ganze), sowie von Robert B. Laughlin (Abschied von der Weltformel) empfehlen.
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Kommentare


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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.05.2010 22:07:02 GMT+02:00
Früd Braren meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 15.09.2010 19:46:20 GMT+02:00
Es ist sympathisch, dass Sie nicht damit hinter dem Berg halten, dass Sie im 4. Semester sind. Allerdings rezensieren Sie das Buch an einigen Stellen in einer Art und Weise, die einen großen Überblick voraussetzt, einschließlich diverser Lehrerfahrung. Vielleicht sollten Sie erst einmal Ihr Studium abschliessen und sich vielleicht danach auf das Abenteuer der Physikdidaktik einlassen. Dann kommen Sie vielleicht zu einem anderen Ergebnis, das Ihrer jetzigen Sichtweise auf das Krasseste widerspricht.

Sie lesen anscheinend einigermassen fluechtig. Das entnehme ich auch Ihrer Formulierung *Feynman versucht zwar die Grundgedanken des mathematischen Formalismus schoen zu umschreiben ...*. Haben Sie das mit dem *wie wir die Bohnen zaehlen* kapiert? Sie benennen das *schoene theoretische Gebaeude der Physik*, sind aber erst im vierten Semester. Wer kann in dieser Situation sagen, dass er schon einen Ueberblick ueber jenes *schoene Gebaeude* hat? Das kann ich Ihnen nicht abnehmen. Sie werden sehen, dass dieses Gebaeude sich nach dem Abschluss erst richtig entfaltet. Feynman macht genau das, was zur Zeit Newtons gang und gaebe war. Er vermeidet den analytischen Weg, wo es geht, und entdeckt sozusagen die geometrische Methode wieder neu. In Sachen didaktischer Reduzierung ist das eine grosse Leistung. Dass Sie das noch nicht schaetzen koennen, kritisiere ich keineswegs. Sehr wohl aber Ihre Art, von *kein Verstaendnis* zu sprechen, so als sei es allgemeingueltig; dabei scheint es Ihnen selbst zu fehlen.

Der Satz *es ist unsinnig, das Rechnen auf das Aneinanderhaengen von Pfeilen zu beschraenken und das >>wieso?<< dabei zu ignorieren; auf diesem Weg entsteht kein Verstaendnis* ist das Highlight Ihrer Rezension. Verstehen Sie ueberhaupt, wonach Sie hier fragen? Was meinen Sie mit >>wieso?<<- Feynman nimmt an entscheidender Stelle genau zu dieser Frage vehement Stellung. Und das wiederholt (was einige Rezensenten monieren). Und Ihnen fehlt noch immer das >>wieso<<. Was haetten Sie denn als >>Erklaerung<< anzubieten? Komplexe Zahlen etwa? Warum er davon nicht spricht, wird in einer Fussnote erklaert. Denn es vertieft das Verstaendnis keineswegs, sondern ist ein mathematischer Trick fuer Leute, die ueber das Bohnenzaehlen hinaus sind und ein anderes Ziel haben.

Die beiden letzten der vier Kapitel zeigen die Grenzen von Feynmans Methode auf. Aber es ist allemal den Versuch wert. Und Ihr letzter Satz: *Im Gegensatz*? Was heißt *im Gegensatz* in diesem Zusammenhang? Ist Bob Dylan ein *Gegensatz* zu Bach?

Ihre Rezension neigt zur Selbstueberschaetzung. Anstatt zu begruessen, dass ein Autor sich die Muehe macht, sein eigenes Forschen einem breiteren Publikum zu eroeffnen, gehen Sie ganz in der analytischen Methode auf, die eine mehrjaehrige Ausbildung voraussetzt.

Viele Gruesse
Heiko Schroeder

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.05.2011 21:07:11 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.05.2011 21:09:02 GMT+02:00
Hallo Heiko Schroeder,

ich bedaure, dass Ihnen meine Rezension missfällt. Ich möchte nicht behaupten, dass die von mir genannte Kritik von jedem Leser geteilt werden wird (was den anderen Rezensionen zufolge auch nicht sonderlich der Fall zu sein scheint), dennoch möchte ich sie auch nicht entschärfen.

Ob ich erst im höheren Alter und nach 15 Studiensemestern in der Lage sein sollte, die Didaktik eines popularwissenschaftlichen Physikbuches besser oder schlechter einschätzen zu können und deswegen ein Urteilen bis dahin unterlassen sollte, sei dahingestellt; Weiterhin bin ich der Meinung, dass man kurz vor dem Bachelorabschluss sehr wohl eine - sicherlich nicht vollständige (wer behauptet schon, diese zu haben und was soll das überhaupt heißen?!) - Vorstellung von dem "Gebäude der theoretischen Physik" bekommt.
Zur benutzten Didaktik, bzw. des Stilmittels der vielen kleinen Pfeile: Das ist meine Meinung und hat natürlich auch keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Dennoch finde ich, dass es in modernen Physikbüchern zur Optik elegantere Arten der anschaulichen Beschreibung des Themas gibt.
In Bezug zu meiner (zugegebener Weise wohl etwas zu provokanten) Frage nach dem "wieso?":
Ich finde es unsinnig die Pfeile statt einem Wellenvektor oder einer Frequenz und einer Phase als Mittel zum Zweck zu benutzen. Die Tiefe der Abstraktionsebenen dieser beiden Vorstellungen ist meiner Meinung nach auf einem ähnlichen Level, weswegen ersteres für einen interessierten Laien sicherlich genauso genießbar und dazu noch etwas Mathematik-näher sein sollte, wie das Pfeilchen-Spiel.

Was ich mit "im Gegensatz dazu" meine, bezieht sich selbstverständlich auf "empfehle ich" - und "empfehle ich nicht". Ich hoffe, das war für den Großteil der Leser meiner Rezension auch so zu verstehen.

Beste Grüße,

Jannis Lehmann

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.05.2011 22:06:21 GMT+02:00
moonracer meint:
Hallo Herr Lehmann,
ich kenne das Buch -noch- nicht, fand Ihre Kritik aber interessant. Ebenso Ihre Antwort auf den Kommentar-). immer auf der Suche nach guten Büchern über Quantenphysik die diese komplexe Thematik Nichtphysikern wie mir anschaulich näher bringt finde ich Ihre Hinweise auf lesenswerte populärwissenschaftliche Bücher wirklich hilfreich. Danke dafür.

Veröffentlicht am 30.12.2011 16:24:17 GMT+01:00
cto meint:
Eine sehr gute, dem angegebenen Kenntnisniveau des Rezensenten vollkommen angemessene und für fachkundiges Publikum gut zu gebrauchende Rezension (mag mancher arrogante Pinsel sich hier auch aufspielen). Solche Empfehlungen, die wirklich sachgerecht für oder - wie in diesem Fall - gegen Kaufentscheidungen empfehlen, bräuchten wir mehr!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2013 10:41:34 GMT+01:00
supernovae meint:
Feynman vermeidet den Begriff "Wellenfunktion" zu Recht. Zum einen, weil der Begriff für einen Laien mitnichten intuitiver ist als die von Feynman gezeichneten Pfeile. Zum anderen, und das ist der entscheidende Grund, weil es Feynman darum geht die Pfadintegralmethode zu erläutern, die eben eine Alternative zur Wellenfunktion darstellt.
Vielleicht war Ihnen dieser Sachverhalt im 4. Semester noch nicht klar. Da Sie nun aber (so hoffe ich) kurz vor ihrem Studienabschluss stehen dürften, kann ich Sie, angesichts der Tatsache, dass es nichts vergleichbares zu Feynmans "QED" gibt, nur dazu ermutigen, doch selbst ein populärwissenschaftliches Buch zu diesen Thema zu schreiben. Mich würde brennend interessieren ob sie es schaffen werden den Laien die QED mit "Wellenvektoren" besser und auf einer intuitieveren Weise näher zu bringen als mit "unsinnigen Pfeilen". Und vergessen Sie dabei nicht auch das "wieso" dahinter zu erläutern, das wird sicher auch gestandene Quantenphysiker brennend interessieren.
Aber vermeiden Sie es bitte im Stile eines Robert B. Laughlin zu schreiben, ich hatte Mühe mich durch das selbstgefällig-arrogante Gefasel (ja, ich kann es nicht anders benennen) mit viel belanglosem Füllstoff und wenig Inhalt durchzukämpfen (zwar sehr interessantem Inhalt, aber sehr redundant, im Grunde hätte man alles auf ein paar Seiten zusammenfassen können ... wenn Laughlin zumindest gut erzählen könnte hätte ich auch mit dem Füllstoff kein Problem gehabt).
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