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Kundenrezension

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider einseitig mit Bezug auf fragwürdige China Studie, 16. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt - Bio (Gebundene Ausgabe)
Aussagen eines Prof. Dr. Colin Campbell wie als Beispiel diese, dass "Milch das verbreitetste und damit gefährlichste Kanzerogen auf diesem Planeten" sei, sind aus einer umfassenden Betrachtungsweise der Wissenschaftlichkeit vollkommen unhaltbar. In der von Campbell angelegten "China Studie", in welcher die Ernährungsgewohnheiten der Chinesen aus den 70er und 80er Jahren untersucht wurden, wurde argumentiert, dass Milchprodukte kanzerogen wirken. Dies trifft durchaus und logischerweise auf denaturierte Milchprodukte wie ultrahocherhitze H-Milch oder auf aus Milchpulver rückgewonnene Milchanalogprodukte zu, da die innere Struktur bei einem solchen Verarbeitungsprodukt der Milch vollkommen zerfallen ist und damit auch im Körper nicht mehr strukturell aufbauend wirksam werden kann.

Nicht jedoch wurden Fakten und Umstände berücksichtigt, wie z.B. der, dass in China erst seit knapp 100 Jahren, mancherorts erst seit 20-40 Jahren überhaupt Milchprodukte und dann vorallendingen denaturierte Milchprodukte konsumiert werden, während demgegenüber in Europa seit mehr als 8.000 Jahren vorzugsweise Reinmilchprodukte, Produkte aus Frischmilch etc. konsumiert werden. In China wird zu über 80% behandelte und ultrahocherhitzte Milch verabreicht, keine Frischmilch, wie es in Europa noch oft üblich ist. In den ersten Jahren, seit den 20ern oder 30ern des vorigen Jahrhunderts, gab es in China nahezu ausschließlich aus Milchpulver rückgewonnene Milch. Denn in China wird kaum Milch aus eigener Produktion konsumiert, da sie den Qualitätskriterien der Europäer und selbst der Chinesen nicht entsprechen und die chinesische Regierung daher lieber auf die verarbeitete, aber im Ausgangspunkte bessere europäische Milch zurückgreift. Der Gedanke, dass dieses Verarbeitungsprodukt einer Milch für die Bevölkerung in irgendeiner Weise nützlich sei, ist selbstverständlich absurd! Ultrahocherhitze Milch und auch das Milchpulver sind keine naturbelassene Milch und daher bestenfalls komplett zu meiden oder nur in sehr geringen Mengne zu verzehren!

Dennoch lässt sich durch diese, wie auch durch sämtliche Studien in Bezug auf Milch nicht pauschalisieren, dass Milch ungesund oder gar kanzerogen wirksam sei. Ich denke hier gibt es ganz andere, verarbeitete Analogprodukte, auf deren Schädlichkeit das Augenmerk gelegt werden sollte (wie z.B. Sojadrinks, die unltrahocherhitzt werden und denen künstlich Stoffe entzogen und gleichsam andere zugeführt werden müssen). Es existieren unzählige klein- wie auch großangelegte Studien, die dieses Problem beleuchten. Einige kommen zu dem Ergebnis, wie es in der "China Studie" postuliert wird, andere wiederum können, aufgrund der Differenzen bei der Qualität der von den Probanden konsumierten Milch, diese Ergebnisse nicht bestätigen.

Das Problem der Einseitigkeit der Studien sticht dem Betrachter hier direkt ins Auge und ist auch einem Herrn Dr. Henrich (siehe google) nicht unbekannt. Leider verzichtet er jedoch, wie die meisten Vertreter der veganen Philosophie, auf stichhaltige Gegenargumente. Es gibt immer diese und jene Studienergebnisse, dass sollte jedermann bewusst sein. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Herangehensweisen und Voraussetzungen, kann ein Studienobjekt, wie die Milch es ist, nicht einheitlich bewertet werden. Hier spielt neben den quantitativen Aspekten, eben der wichtige qualitative Aspekt genauso eine tragende Rolle, wie der geographische, der genetische, der menschlich-individuelle, sowie ungenannte andere, wie eben der seelische und geistige Gesichtspunkt.

Studien sind als umfangreichere Statistiken zu verstehen und Statistiken haben immer einen sehr engmaschigen, begrenzten Aussagewert, da sie immer aus einem bestimmten Betrachtungsansatz heraus entstehen und nie die Ganzheit eines komplexen Sachverhaltes beleuchten können. Bei der Untersuchung von Milch handelt es sich um ein solch ganzheitliches Thema, um ein empfindliches Lebensmittel, welches ausdauernden natürlichen Schwankungen unterworfen ist. Nicht handelt es sich hierbei also um tote und starre, nur aus dem Chemismus heraus zu betrachtende Stoffverbindungen. Hierzu ist es also unabdingbar, zu differenzieren und nicht einer einseitigen Pro- oder Contraargumentation zu verfallen.

Das Buch schafft es, bei allen von Dr. Dahlke genannten sicherlich richtigen Gesichtspunkten, wie den moralischen Aspekten leider nicht, eine ganzheitliche Betrachtung zum Thema Ernährung zu bringen. Wesentliche Blickwinkel werden, wie ich aus persönlichem Mailkontakt mit Dr. Dahlke erfahren habe, wohlwissend außer Acht gelassen.

2 Sterne vergebe ich für die Rezepte im Buch und für die durchaus nachvollziehbaren, moralischen Aspekte, welche, obgleich allgemein bekannt, eben auch richtig sind. Für jemanden, der sich jedoch ganzheitlich mit Ernährung befassen möchte, würde ich Bücher empfehlen wie "Dynamische Ernährungslehre" von Dr. med. Gerhard Schmidt, dessen Werke zwar viele Jahre älter sind, aber alle Aussagen, die im Buch Dr. Dahlkes getätigt werden, schon vorwegnehmen und viel umfassender beleuchten.
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.04.2014 17:10:18 GMT+02:00
ritter meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.05.2014 22:01:13 GMT+02:00
Im Buch wird einfach nicht differenziert. Es geht Herrn Dahlke darin um einiges, aber nicht um ganzheitliche Betrachtung eines solch komplexen Themas. Das gibt er in Teilen sogar im persönlichen Mailkontakt zu. Aber wenn du meine Ansichten für gequirlte Kacke hältst, sagt das schon viel über deine Fähigkeit des unbefangenen Betrachtens einer anderen Ansicht und einer Charakterisierung eines solchen Buches.

Veröffentlicht am 05.06.2014 07:52:59 GMT+02:00
Pazifal meint:
Die "Dynamische Ernährungslehre" von Dr. med. Gerhard Schmidt zusammen mit den Kupferchloridkristallisatonsbildern aus " Zur Qualitätsfrage in der Ernährung. Darstellung und experimentelle Ergebnisse", ebenfalls von Gerhard Schmidt sind seit über 20 Jahren mein Vademekum (zahllose Bilder sagen mehr als 1000 Worte) !
Gleichwohl lässt sich aber bilanzieren, dass denaturierte Milchprodukte weltweit "State of the Art" sind!
Die Behauptung "während demgegenüber in Europa seit mehr als 8.000 Jahren vorzugsweise Reinmilchprodukte, Produkte aus Frischmilch etc. konsumiert werden" dürfte wohl der Anti-(CMA) Dahlke sein, stammt bestenfalls aus nächtlichen Visionen?
Wo steht denn aktuell weltweit nicht denaturierte Rohmilch zur Verfügung?
(Die Qualitätsfrage bei der Fütterung und Haltung der Kuh lassen wir mal besser VÖLLIG außer Acht!?)
Vom Konsum von Tieren/Tierprodukten wird übrigens in der Anthroposophischen Krebstherapie ABGERATEN und das Jahrzehnte VOR der China Study!
DA sollte Alfhari Gutend mal phänomenolgisch weiter forschen, statt verklärte Milcherinnerungen vergangener Jahrhunderte fälschlicherweise als Ist-Zustand der Gegenwart zu behaupten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.06.2014 23:11:16 GMT+02:00
Hallo Pazifal, vielen Dank für deine Schilderung. Die von dir genannten Werke studiere ich auch seit einiger Zeit. Du hast recht, ich habe mich ein wenig missverständlich ausgedrückt. In Europa wurden vor der industriellen Revolution, also bis vor ca. 150 Jahren, Reinmilchprodukte konsumiert. Zum Wörtchen "werden" statt "wurden" bin ich gekommen, weil ich ein wenig zu sehr von mir selbst ausging, da ich nur Demeterfrischmilch konsumiere und auch einige Leute kenne, die Wert darauf legen. Weiterhin trinke ich wenig Milch, aber gerne.

Naturbelassene Rohmilch steht auf vielen Demeterhöfen zur Verfügung, wo man sie zwar nicht abholen darf, aber kann. ;) Wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. In Anbetracht der Tatsache, dass der Demeterlandbau leider verschwindend gering ist, sowohl in Deutschland als auch im Rest der Welt, und demnach die meisten Menschen absolut denaturierte Milchprodukte konsumieren, kann ich deine Empörung ein wenig nachvollziehen. Allerdings hätte ich von jemandem, der die Werke Schmidts kennt erwartet, dass er sich zumindest fragend an mich wendet oder davon ausgeht, dass ich von ganzheitlichem Standpunkt aus diese Argumentation verfasst habe, auch wenn ich mich zu kurz gefasst haben mag.

Vielleicht sollte Pazifal mal einige Übungen machen, die ihn etwas ruhiger und verständnisvoller werden lassen, und nicht direkt ähnlich gesinnte Menschen verbal angreifen. Herzliche Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.06.2014 21:41:45 GMT+02:00
Petra Canan meint:
Hallo, ich kapier den 2. Absatz dieser Rezension jetzt nicht ganz... ich hab das Buch The China Study... da gehts aber nicht um die Ernaehrung der Chinesen... die Studie wurde lediglich in China durchgeführt. Weiss ja jeder, dass es in China noch nicht lange Kuhmilch gibt... Beispiele im Buch sind meistens auf Amerikaner bezogen....
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