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Kundenrezension

160 von 200 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lovely Lena: Das Debütalbum der ESC-Siegerin 2010, 7. Mai 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: My Cassette Player (Deluxe Edition mit Bonus DVD) (Audio CD)
Nachtrag 30. Mai 2010: And 12 points go to "lovely Lena" and Germany. So hieß es 9 mal an diesem denkwürdigen Finaltag des Eurovision Song Contest. Und das quer durch Europa. Das sagt noch nichts über die Qualität dieses am Tag des Erscheinens von mir rezensierten Albums aus. Aber sehr wohl etwas über die Künstlerin und ihre Gabe, ihr Publikum zu begeistern. In diesem Licht mag man auch diese Rezension lesen, die ich ansonsten unverändert gelassen habe (bis auf die neue Überschrift, die ich ja erst nach dem 29. Mai einsetzen durfte:-). Ach ja, und meinen herzlichsten Glückwunsch und Dank, Lena, dass Du allen Kritiken zum Trotz ("die wird eh' Letzte", nur ein Hype, "chancenlos", "schlechtes Englisch" etc.) den Sieg für Deutschland geholt hast. Wäre mal interessant, ob jemand von den Kritikern die Größe hat, sich zu korrigieren:-)

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Jetzt ist es erschienen - das von vielen Fans (bereits über 100.000 in Facebook) sehnlichst erwartete erste Album von Lena (Meyer-Landrut). Rechtzeitig vor Ihrem Auftritt am 29. Mai beim Eurovision Song Contest in Oslo, um damit auch so manchem Kritiker den Wind aus den Segeln zu nehmen. Um es vorweg zu nehmen: Es ist ihr gelungen. Aber der Reihe nach:

1." Äußerlichkeiten"

Die Deluxe Edition kommt mit der Musik-CD und einer Bonus-DVD, auf der sich ein 23-minütiger Film "Unser Star für Oslo-Lena" sowie das von youtube bekannte Musikvideo von Satellite befinden. Das Booklet enthält neben den üblichen Hintergrundinformationen (Komponisten, Produzenten etc.) 13 Bilder von Lena, die sehr hübsch gemacht sind und Lena so zeigen, wie sie sich wahrscheinlich auch selbst sieht: sehr lustig, aber auch verträumt, nachdenklich oder einfach nur süß. Schon das Booklet wird für den Fan ein Grund sein, nicht nur die digitale Version zu erwerben. Die CD-Hülle selbst macht einen stabilen Eindruck (wenngleich sie in Zeiten des sofortigen Imports auf den MP3-Player wohl weniger Verschleiß ausgesetzt sein dürfte).

2. Musiktitel

Das Album enthält 13 Titel, die sich in 3 Gruppen einteilen lassen:

a) Den meisten Interessenten dieses Albums dürften wohl bekannt sein: Satellite (USFO-Sieger-Song und deutscher Beitrag für Oslo), Bee und Love me (die anderen Titel des USFO-Finales), alle bereits auf der Maxi-CD im März 2010 erschienen. Diese Titel haben Musikgeschichte geschrieben, weil Lena mit ihnen auf Anhieb und zeitgleich in den Top 4 der Musik-Charts vertreten war (außerdem: Download-Rekord all time), was keinem anderen Künstler bislang gelungen ist. Außerdem die Cover-Versionen von "My Same" (Original: Adele) und "Mr. Curiosity (Original Jason Mraz), die zwar schon durch die Live-Videos auf der USFO-Seite bekannt sind, hier aber neu eingespielt wurden. Mir persönlich gefallen die Live-Versionen besser, aber das ist sicher Geschmacksache. Allemal zeigen gerade diese beiden Titel, dass Lena eine außergewöhnliche Interpretin ist, die es schafft, einem tollen Originalsong noch einmal eine besondere, persönliche Note zu geben.

b) Von den verbleibenden 8 Titeln stammen 7 aus der Feder von Stefan Raab, wobei Lena an den Texten mitgewirkt hat. Natürlich war man hier sehr gespannt, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Natürlich kann man kein Werk erwarten, das einen Künstler nach 2 Jahren Entstehungs-, Reife- und Produktionszeit in den musikalischen Olymp hebt. Und vielleicht vermisst man hier und da auch den Stil, der Lena bei ihren Cover-Versionen der Kate Nash-Titel (Foundations, Mouthwash) ausgezeichnet hat. Aber dennoch: Durchweg schöne Melodien, guter Groove, gut abgestimmt auf Lenas Stimme. Beschwingt-freche Musik für laue Sommerabende: da kommt gute Laune auf, man swingt automatisch mit. Um diesen (nur teilweise berechtigten) Vergleich mit Max Mutzke zu bemühen: Wem Max gefällt, wird sicher auch Gefallen an Lena finden. Anspieltipps sind aus meiner Sicht: My Cassette Player (flott), I like to bang my head (fetzig) und Caterpillar in the rain (schöne Ballade). Schon hier sieht (hört) man auch die Vielseitigkeit dieser jungen Künstlerin.

c) Bleibt die dritte "Gruppe", bestehend aus einem Titel: Der einzige Titel, der weder aus USFO bekannt ist noch von Stefan Raab stammt: Not following you (von Elena Jane Goulding und Jonny Lattimer): Klasse!! Absolutes Hit-Potential, flott, Ohrwurm-Qualität, perfekt passend zu Lenas Stimme. Unbedingt reinhören, wenn man bislang noch skeptisch war. Ob aber ausgerechnet der nicht von Raab geschriebene (freilich von ihm produzierte) Titel die erste Auskoppelung wird?

3. Bonus-DVD

Das Musikvideo von Satellite wurde mittlerweile über 7 Millionen Mal (in verschiedenen Versionen) auf youtube angesehen und bedarf keiner weiteren Erklärung. Der-23 Minuten-Film ist ein nettes Bonus-Material für Fans: Viele "O-Töne" von Lena, kleine Interviews, Backgroundszenen aus USFO, Statements von Künstlern wie Marius Müller Westernhagen oder Cassandra Steen. Schön auch Einblicke hinter die Kulissen der Aufnahme des Satellite-Video. Einziger Wermutstropfen für jene Fans, die am 7. Mai um 0.30 Uhr auf Pro7 das Special über Lena gesehen und/oder aufgezeichnet haben und dann am Vormittag mit Vorfreude das Amazon-Päckchen öffneten: DVD-Film und Pro7 Special sind identisch. Nun ja, eingefleischte Fans bekommen im Mai ja noch viel "Lena pur".

4. Fazit

Der Hype um Lena war und ist enorm. Selten ist über einen Newcomer soviel berichtet, geschrieben und diskutiert worden wie über Lena Meyer-Landrut. Die Vergleiche mit DSDS, die diese Diskussion befeuert haben, hinken freilich dermaßen, dass ich darauf nicht näher eingehen möchte. Betonen möchte ich aber, dass der Vorwurf, Lena könne nicht singen, schon von falschen Grundannahmen ausgeht: Erstens sollte man das einer Sängerin nicht schon deswegen vorwerfen, nur weil man ihre Musik bzw. Stimme nicht mag. Zweitens ist Musikalität keine Frage von physikalischen Messungen (hat Sie den Ton "getroffen", und wenn ja, ist der jetzt tot:-), sondern von Gefühl, kommt also vom Herzen bzw. Bauch und geht auch wieder dort hin. In diesem Sinne schafft Lena das, was anderen vielfach versagt ist: Sie erreicht die Menschen in einer Weise, die mit Authentizität nur unvollkommen beschrieben ist: sie berührt. Was will man mehr erwarten? Am ehesten ein zweites Album, ganz in Ruhe produziert und Lena "auf den Leib geschnitten". Und dabei ist es überhaupt nicht entscheidend, wie sie in Oslo abschneidet. Ich persönlich wünsche ihr freilich das Allerbeste. Sie hat mir mit ihrer Musik in den letzten Wochen viel Freude gemacht.
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1-10 von 18 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.05.2010 14:27:16 GMT+02:00
CAB meint:
Danke. So stell ich mir eine vernünftige Rezension vor, nicht dieses 1 Satz geschreibe. Das sollten andere mal als Vorlage sehen! Auch wenn sie extrem negativ ausgefallen wäre mit 1 Stern wäre dies in dieser Art zu respektieren, nicht wie die teilweise vorhandenen Hasstiraden VOR Veröffentlichung. Nochmals Danke!

Veröffentlicht am 07.05.2010 14:48:31 GMT+02:00
Spaddl meint:
Eigentlich wollte ich auch noch eine Kritik zur CD schreiben, aber ich glaube, das brauche ich gar nicht mehr ;-)

Veröffentlicht am 07.05.2010 14:56:56 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 17.10.2012 10:51:32 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 07.05.2010 15:06:36 GMT+02:00
Patrick meint:
Besser kann man es nicht sagen, sehe es fast in allen Punkten genauso.
Freue mich endlich mal wieder eine Sinnvolle Rezension zu sehen die auch länger ist als 2-3 Sätze.

Veröffentlicht am 07.05.2010 18:36:56 GMT+02:00
Nero meint:
Danke an alle 4 Kommentatoren. Das tut gut, wenn die Mühe gewürdigt wird, die man in einen solchen Artikel steckt. Ich selbst habe schon sehr oft davon profitiert, dass andere eine gute Rezension geschrieben haben. Das hat mir manch tollen Gegenstand unerwartet beschert und mich wahrscheinlich auch vor manchem Fehlkauf bewahrt. Das Wichtigste ist wohl, dass man - neben der eigenen "Meinung" - Fakten darüber liefert, was für die Kaufentscheidung wichtig sein kann (denn der Rezensent hat ja ein Sonderwissen durch das Ausprobieren der Ware). Ich gebe allerdings zu, dass dieser Umstand je nach Ware unterschiedlich wichtig sein kann. Nochmals herzlichen Dank!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.05.2010 19:46:27 GMT+02:00
Auch von mir eine 1 mit Stern für die Rezension. Ausführlich, ohne langatmig zu sein, mit interessantem und nützlichem Hintergrundwissen, gut ausbalanciert zwischen objektiver Beschreibung und persönlichem Eindruck.

Veröffentlicht am 08.05.2010 00:02:54 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.05.2010 00:06:13 GMT+02:00
Uwe Hofmann meint:
Schöne Rezension!

Und noch viel besser, dass endlich einmal die Kommasetzung zu großen Teilen beherrscht wird. ;)

Nix schlimmer als: "Finde die Cd auch toll obwohl viele sagen das Lena gar nicht singen kann und das Stefan Raab das alles nur macht um Gedl zu verdienen und außerdem mit dem Titel wir eh keine Chance haben in Oslo da wo der GrandPrix stattfinden tun wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.05.2010 02:00:16 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 17.10.2012 10:51:33 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 09.05.2010 04:04:46 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.05.2010 04:06:23 GMT+02:00
Sehr schade, dass "Foundations" (Kate Nash) nicht drauf ist - sei es neu eingespielt oder der Liveauftritt von Lena als Video. Denn das ist DIE Performance, mit der sie mich "gewonnen" hatte. ;-)
Mit diesem Track hätte ich mir das Album gekauft, ohne muss ich's mir noch überlegen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.05.2010 09:25:00 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.05.2010 09:25:56 GMT+02:00
Nero meint:
@Siegfried Das kann ich verstehen (wenngleich ich auch sagen kann, dass das Album nach mehrmaligem Hören immer mehr Charme bekommt; es läuft auf meinem ipod derzeit auf "Dauerbetrieb":-). Foundations war von Lena so gut interpretiert worden bei USFO, dass es mir sogar noch besser gefällt als das Original von Kate Nash (und das ist schon sehr gut). Und genau das könnte das Problem gewesen sein. Vielleicht bekam Lena (Raab, Brainpool) nicht die Rechte für die Cover-Version als Bestandteil eines Albums. Denn schließlich wäre das ja eine gewisse "Konkurrenz". Wobei das wiederum zu kurz gedacht wäre, denn schließlich profitiert Kate Nash auch von Lena: Ich habe mir erst seit USFO die Alben von Kate Nash gekauft (übrigens kannte ich auch "The Bird and the Bee" vorher nicht). Das ist halt der Lena-Faktor:-)
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