Kundenrezension

360 von 425 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Sache des Blickwinkels und der eigenen (Vor-)Eingenommenheit., 2. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Book of Eli (DVD)
Hallo liebe Leser und potentielle Käufer,

zu allererst: ich finde den Film gut. Tolle Optik, gute Hauptdarsteller, universelle Geschichte, überraschend angemessender Schluß.
Natürlich handelt es sich wieder um eine subjektiv objektive Meinung, nichts für ungut.

Erwartung:

Als ich vor Monaten den Trailer zu TBoE gesehen habe, dachte ich nur: "Den Film musst Du sehen, endlich mal wieder ein Kinofilm mit dem Thema Postapokalypse."
So weit, so gut, leider lief der Film nicht im Kino bei uns und so musste ich auf die Erscheinung der DVD warten. Zwischendurch hatte ich den Film ganz vergessen und - und jetzt kommt das eigentlich Wichtige an der Vorgeschichte - ich hat so GAR KEINE Erwartungen an den Film. Ich habe mir weder Making-ofs angeschaut noch irgendetwas zur Handlung durchgelesen. Ich wusste nur Gary Oldman und Denzel Washington spielen mit. Ich hatte keine Ahnung um welches Buch, welchen Helden, welche Geschichte es geht.

Optischer Eindruck:

Die DVD musste also nach dem Erscheinen her. Der große Tag kam und mit ihm die DVD: Kinoabend zu Hause auf dem Sofa.
Ja nun, was soll ich sagen. Der erste Eindruck - optischerweise - war: "Gut gemacht, Jungs." Endlich mal wieder ein schlüssiges Konzept, wo die Optik die Geschichte bedient und nicht nur Mittel zum Selbstzweck ist; passt, wie die Faust auf's Auge. Die Landschaft, die Kamerawinkel, die Art und Weise der Erzählung und die damit einhergehende Kohärenz von Optik, Sound und Geschichte, für mich ein wahrer Augenschmauß. Allein die Eingangsszene, die einen ganz, ganz absichtlich in eine andere Richtung führt. Fallout, blau-grau und düster, kaum Hintergrundgeräusche und dann der Revolver und... na ja, nicht zu viel, sonst würde ich ja vorweg greifen. Jedenfalls geht es danach ganz anders weiter, anders als erwartet (wenn man die Trailer nicht gesehen hat). Der Film bleibt dann auch bis zum Ende seiner Linie treu und mir sind keine Schwächen oder Makel an der so geschaffenen fiktiven Realität aufgefallen. Man spürt die Hitze, kneift automatisch die Augen ein bisschen zu, wenn unsere Protagonisten in das gleißende Sonnenlicht hinaustreten.

Die Extras behaupten zwar, das die Optik was ganz Tolles und Einzigartiges ist und so noch nie dagewesen sei, aber das kann man ruhig unter Hype verbuchen. Natürlich gab es schon andere Filme mit ähnlicher Optik, nehmen wir nur einmal Mad Max, oder die Juggers oder beispielsweise Slipstream (der Film mit Mark 'Luke Skywalker' Hamill). Trotzdem, nach wie vor, tolle visuelle Leistung!

Ballereien und andere Effekte:

Wunderbar gemacht. Ich mag es, wenn sich Effekte demütig der Geschichte unterordnen. Natürlich gibt es das eine oder andere Feuerwerk. Ich würde mir z.B. gut überlegen, mir ein einsam gelegenes Haus in der Wüste zuzulegen, jetzt, da ich den Film gesehen habe. Lieber zahle ich für etwas stabileres mehr, man weiß einfach nie, wer klingeln kommt. Aber, was soll's, Filme dürfen Spezialeffekte haben, und wenn sich diese so schlüssig in den Film einbetten lassen, dann profitiert der Film auch davon.

Schauspieler:

Mein lieber Scholli, das hätte ich nicht gedacht: Denzel Washington als einsamer, wettergegerbter und schweigsamer Suchender und Wanderer. Weniger ist hier eindeutig mehr und so ist sehr ertragreich gewesen, dass die Sprüche und Dialoge dieses Herren bei den Dreharbeiten zusammengestrichen worden sind, wohl von ihm selbst. Ich war ganz erschrocken, als er dann doch sprach. Da sieht man mal wieder bewiesen, was alles nicht unbedingt nötig ist, wenn man andere Mittel nutzen kann. Und das liefert uns eine sehr überzeugende Darstellung von Seiten Herrn D.W. Gestik und Mimik, beide harmonieren fast ausnahmslos mit dem Drumherum und dem, das erzählt werden soll. Ich habe ihm die Rolle abgekauft und mir persönlich hat Herr D.W. eine seiner bisher stärksten Leistungen abgegeben.

Der Gute ist nur so gut, wie der Böse. Hand drauf. Mr. Gary Oldman hat es mal wieder geschafft, mich zu verblüffen. Ich gebe zu, er war auch einer der Gründe, mir diesen Film anzuschauen. Allerdings spielt er den Bösen ' und das ist nur ein Cliché in diesem Film, denn wirklich gut oder böse gibt es nicht, sondern "nur" menschlich ' bravourös. Klug, gebildet, skrupellos, menschlich und seiner eigenen Hybris verfallen. Was will man mehr. Es gab Momente wo ich gehofft habe, dass sich Protagonist und Antagonist am Ende zusammenraufen. Dass das nicht machbar war, war mir zwar klar, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Einfach köstlich: in seiner ersten Szene liest er ein Buch über Mussolini, damit war (mir) alles klar.

Überhaupt ist die Ambivalenz der beiden oben Genannten ein zentrales, wenn auch unterschwelliges Thema der gesamten Geschichte und hat mich die ganze Zeit in ihrem Bann gehabt. Jede Figur in diesem Film hat diese mindestens zwei Facetten. Das hat sehr zur Glaubwürdigkeit beigetragen. Vielen Dank dafür.

Jennifer Beals und Mila Kunis waren in Ordnung. Jennifer Beals kenne ich eigentlich nur aus Flashdance und es war mir ein angenehmes Wiedersehen, sie hat ihre Sache gut gemacht, ich hätte gern etwas mehr von ihr gesehen und von ihrem Charakter erfahren. Dasselbe gilt für Mila Kunis, die sicherlich die meisten von 'Die wilden Siebziger' kennen werden. Sie war stellenweise etwas blass (es geht hier nicht um die Hautfarbe!) neben Herrn D.W., aber sie hat sich redlich bemüht, Schritt zu halten und das ist ihr stellenweise gelungen.

Plot: (Achtung: SPOILER!!!)

Die Grundzüge des Plots sind an sich nichts Neues. Ich sehe Parallelen zu manchem Italo-Western oder manchem Sience-Fiction-Film, gerade den etwas älteren. Was hier jedoch zu sagen ist, ist dass die Geschichte sehr gut umgesetzt wurde. Wir haben hier eine einfach gestrickte Erzählung welche die eine oder andere Tiefgründigkeit durchblicken lässt. Ich behaupte hier sogar, dass uns einiges an Geschichte bzw. Plot vorenthalten worden ist, dass hin und wieder die Akteure unverhofft und teilweise zwar erahnbar aber doch nicht genau nachvollziehbar reagieren, ist ein Indiz dafür, dass hier etwas rausgeschnitten worden ist.

Symbolik: (Achtung: wieder SPOILER)#

Ja, es ist die Bibel, und wisst Ihr was? Es ist mir Wurscht. Ich hätte es zwar besser gefunden, die Leute im unklaren darüber zu lassen, welches religiöse Buch es ist, aber da hätte man so universelle Stellen nehmen müssen, dass es viele nicht verstanden hätten. Egal welches Buch es nun sonst gewesen wäre, immer wären Leute auf die Barrikaden gesprungen und hätten gewettert. Dieser Film ist beileibe keine Predigt. Dass ein Mensch anderen nicht hilft, die in Bedrängnis sind und Gef
ahr laufen, getötet und vergewaltigt zu werden, und das nur um auf seinem Weg zu bleiben, wie er meint, ist keine gute Werbung für eine Religion.
Dass das Buch am Ende erst einmal seinen Platz neben anderen religiösen Büchern findet, finde ich angemessen und ich will mich gar nicht erst darauf einlassen herum zu diskutieren, warum das eine Buch dicker als das andere oder edler gebunden ist. Das können gerne die 'Kirchengelehrten' und Kirchengelehrten übernehmen. Die Aussage des Filmes bleibt dieselbe: Religion hat Macht und man braucht Menschen, um sie zu nutzen.

Was ich wirklich schade finde ist, dass die Bibel in dem DVD-Menü durch das Kreuz klar als solche erkennbar ist. Da hätte ich mir lieber ein blankes Cover gewünscht. Das ist ein unnötiger Vorweggriff. Im Film wurde das Buch ja lange Zeit aus entsprechend günstigen Kamerawinkeln gezeigt, welche kaschierten, dass das Buch die Bibel ist und was wie darin geschrieben steht. Und diese Doppeldeutigkeit der Brailleschrift war einfach fantastisch. Eine wirklich elegante Lösung, welche mich sehr überrascht hat.

Fazit:

Ich kann diesen Film gerne weiterempfehlen. Er hat seine Wahrheiten, er hat seine Clichés, er hat seine Qualitäten und er hat mich die ganze Zeit an die Mattscheibe gefesselt. Ich habe nicht zwangsläufig an das Christentum oder an die Bibel gedacht, sondern war einfach nur erstaunt, wie ähnlich die Prozesse nach dem Niedergang einer Gesellschaft sein müssen und mich gefragt, ob nicht auch der Glaube an die menschliche Vernunft und deren Möglichkeiten, in das Reich der Religionen gehören. Starker Tobak, huiuiui. (*schmunzel*)
Es ist ein guter Film mit einer stark erzählten Geschichte, die zu unterhalten weiß. Die Schauspieler sind gut gecastet, die technichen Möglichkeiten und Effekte bedienen den Film in einer angenehmen und sehr dienlichen Weise, die dem ganzen Filmerlebnis hier allemal zugute kommt.

Bestes Zitat:

'Es hat schon einmal funktioniert!'

Lieben werden ihn:
Leute, die dystopischer Geschichten mögen
Leute, die Italo-Western lieben
Leute, die auch mal einer Geschichte mit stellenweise wenigen Worten folgen mögen
Leute, die kritischen Betrachtungen zum Thema Religion nicht aus dem Weg gehen

Und nun bedanke ich mich für Eure/Ihre Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen und verbleibe mit den Worten von Herrn Robert E. Howard (Autor von 'Conan'): 'Auf Zivilisation folgt stets die Barbarei, welche die natürliche Lebenform des Menschen ist.'*

*Bitte nagelt mich nicht auf den genauen Wortlaut fest.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 39 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.08.2010 15:45:13 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 30.06.2013 08:17:24 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.08.2010 16:58:59 GMT+02:00
Vielen Dank für diese Meinung, liebe Monsterratte.
Warum Sie lang so schreiben mussten, ist mir persönlich nicht ganz klar; sehr lang, zu lang oder riesig hätten es auch getan. Scheinbar wollten Sie die ganz besondere Länge auch ganz besonders hervorheben? Sei es wie es sei, danke für die tiefenpsychologische Analyse Ihrerseits und Ihren scheinbar scharfsinnigen Kommentar über die Fachrichtung meines bereits lange vergangen Studiums. Tatsächlich liegen Sie falsch, ich bin nicht einmal Mitglied einer weströmischen Kirche. Aber, Sie haben sich offensichtlich recht innig bemüht, mich zu durchschauen.
Fazit: Machen Sie sich um Ihre "Pfeife" keine Sorgen: solange überhaupt noch etwas rauskommt, erfüllt sie sicherlich noch ihren Zweck.

Guten Tag.

Veröffentlicht am 12.08.2010 22:23:49 GMT+02:00
Amazonier meint:
Sehr gute Rezension.
Sehr guter Film, vorallem der Sound ist erstklassisch.
Das mit dem geheimhalten des Buches hätt ich allerdings auch besser gefunden.
Aber es ist nun mal ein amerikanischer Film, da musste sowas kommen ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2010 22:36:23 GMT+02:00
Danke für Ihr Lob. Ja, wahrscheinlich hatten die Regisseure bei der Erstellung der DVD die Hand nicht mit drauf. Anders kann ich es mir nicht erklären, da sie ja im Film penibel darauf geachtet haben, die Identität des Buches nicht frühzeitig preiszugeben.

Beste Grüße :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.08.2010 10:11:29 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 01.01.2014 15:29:59 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 16.08.2010 00:25:12 GMT+02:00
C. Kahrer meint:
Eine sehr gute, auf den Film eingehende Rezension. Ich kann mich nur Ihrem Urteil nicht anschließen, für mich wurde stellenweise etwas zu dick aufgetragen, wobei ich auch anmerken muss, dass der Trailer (wohl absichtlich) ein falsches Bild liefern sollte, immerhin bot er reichlich Action. Trotzdem, Ihre Rezension hat mir an sich gut gefallen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.08.2010 17:48:49 GMT+02:00
Hallo C. Kahrer,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es freut micht, dass Ihnen meine Rezension gut gefallen hat. Das mit dem "etwas zu dick aufgetragen" kann ich nachvollziehen, manchmal schieße ich über das Ziel hinaus, allerdings immer mit dem Bestreben, die Rezension wirklich ausführlich zu verfassen. Immerhin sollen die Rezensionen ja bei der Kaufentscheidung helfen. Dass Sie sich meinem Urteil nicht anschließen können, ist Ihr gutes Recht. Es wäre schlimm, wenn dem nicht so wäre. Was den Trailer anbelangt, gebe ich Ihnen zu 100% recht.

Mit besten Grüßen
Dimitar Stoykow

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.08.2010 11:22:11 GMT+02:00
C. Kahrer meint:
Mit dem "dick aufgetragen" meinte ich den Film und ausschließlich den Film, war meinerseits etwas undeutlich formuliert, wie ich gestehen muss.

Veröffentlicht am 25.08.2010 03:53:40 GMT+02:00
Mars 1 meint:
sehr schön! ich seh es genauso.

Veröffentlicht am 26.08.2010 23:54:12 GMT+02:00
Pete I meint:
Es gibt immer Leute, die lieber gute Rezessionen runtermachen, als mal eine eigene zu schreiben....
n paar Freunde von mir waren im Kino und waren natürlich entäuscht, weil nicht dauernd etwas explodiert...oder was sie auch immer erwartet haben (ok, wer will das nicht, wenn man ins Kino geht)
aber aufgrund ihrer Rezession hab ich mir diesen Film bestellt, da ich gerne "apokalyptisches" sehe, auch wenn es nicht nur kracht und bummst :)
solange eine gewisse Hamornie in der Story gegeben ist, die spannend durch den Film führt, muss nicht alles explodieren.
und Mila Kunis ist sowieso nie zu verachten ^^
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