Kundenrezension

237 von 260 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dovahkiin! Dovahkiin!, 11. November 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim (X360, Standard-Edition) (Videospiel)
Die Rezension wurde am 22.11.2011, am 1.12.2011 und am 7.12.2011 jeweils noch um ein Update ergänzt.

Wow'
Wer ein Fazit zu diesem Spiel braucht, der hat es. Für alle, die ein paar weitere Details erfahren möchten, gehe ich aber mal etwas ins Detail.
Mittlerweile befinde ich mich seit drei Tagen in Skyrim, bin auf Stufe 30 aufgestiegen und habe trotzdem noch nicht einmal annähernd alles in der Welt gesehen. Im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, dass ich erst an der Oberfläche gekratzt habe. Es ist einfach unglaublich, was die Entwickler mit Skyrim vollbracht haben.

Die Welt:
Ein großes, frei begehbares RPG wie Skyrim steht und fällt mit der Welt, die es dem Spieler bietet. Wer Morrowind und Oblivion gespielt hat, der wird sich in Skyrim direkt heimisch fühlen. Die idyllische Natur des nördlichen Teils Tamriels ist atemberaubend. Nebelverhangene Berggipfel, Schneewehen, Nadelbäume, Serpentinen, von Flüssen durchzogene Ebenen und verschiedenste Städte und Dörfer. Skyrim dürfte für jeden Freund von mittelalterlicher Fantasy etwas zu bieten haben. Die Welt wirkt hierbei extrem stimmig. Vorwiegend sind die Kaiserlichen und die Nordmänner in Skyrim vertreten. Exotische Rassen wie die Khajit, Argonier oder auch Rothwardone (da alle von anderen Kontinenten stammen) sind in Skyrim auch eher selten anzutreffen, was die Welt glaubwürdiger macht.
So ist bei einem Drachenangriff etwa eine Dorfbewohnerin umgekommen (kein Spoiler, sondern ein Random Kill) und als ich mit ihrem Mann gesprochen habe, ließ der sich entschuldigen und zog sich zurück. Erst 24 Stunden später stand er wieder als Schmied zur Verfügung. An anderer Stelle ziehe ich mit jemandem durch die Familiengruft, um einen Totenbeschwörer zur Strecke zu bringen. Ich knacke eine Truhe und nehme den Inhalt an mich, was der Begleiter mit 'Hey, das ist Familienbesitz. Aber gut' Ihr helft mir XXX zur Strecke zu bringen und dürft euch dafür bedienen.' kommentiert.
Kurzum: Die Welt reagiert auf alles was man tut. Schade finde ich, dass die Sprecher der deutschen Sprachausgabe zwar einen super Job machen, aber zu wenige ausgewählt wurden. Wenn der zehnte Charakter jemanden mit derselben Stimme anspricht, dann fragt man sich, ob da nicht mehr drin gewesen wäre.

Grafik:
Die Grafik ist überraschend gut. Auf der sechs Jahre alten Xbox360 hatte ich eigentlich nicht mehr viel erwartet, aber sie ist wunderschön. Vor allem wenn man in Bewegung bleibt, ist alles extrem schön. Hält man dagegen an und schaut sich die Texturen im Detail an, dann sieht man wie matschig das ganze eigentlich ist. Hierzu gibt es jedoch eine Diskussion, da dies wohl (noch) hervorgerufen wird, wenn man das Spiel auf der Festplatte installiert. Ansonsten sollen die Texturen eine ganze Ecke schärfer sein. Doch auch so sieht es fantastisch aus.
Ich spiele Skyrim allerdings nicht wegen der Grafik, sondern wegen des Spielgefühls. Darum sehe ich über die teils matschigen Texturen hinweg. Ein großes Kompliment muss man auch für die Designer der weiblichen Figuren machen. In Oblivion fand ich, dass auch die weiblichen Figuren sehr maskulin und robust wirkten. In Skyrim sehen die Frauen dagegen wirklich weiblich und hübsch aus. Da macht das Heiraten doch gleich viel mehr Spaß. Die Figurenmodelle sind übrigens auch geschlechterübergreifend sehr gut gelungen.

Der Sound:
Toller Soundtrack (obwohl er stark an Oblivion erinnert), gute Vertonung (trotz der wenigen Sprecher) und gute Soundeffekte. Es gibt tausende kleiner Geräusche, die sich zu einer lebensnahen Kulisse zusammensetzen. Leider kommen (gerade bei einem Surround Sound System) ein paar Töne seltsam rüber. Etwa klingt ein Hase beim laufen fast genauso schwerfällig wie ein Hirsch oder eine Ziege, was regelmäßig zu panischem Umschauen veranlasst. Insgesamt ist der Sound trotzdem sehr rund. Vor allem die epischen Stücke des Soundtracks können sich hören lassen.

Der Charakter:
Der eigene Charakter kann (wie man es von den Vorgängern kennt) aus einer Rasse ausgewählt und dann über Talente individuell spezialisiert werden. Der Krieger setzt verstärkt auf Nahkampfwaffen und schwere Rüstungen. Der Magier kann verschiedene Magieschulen erlernen (Zerstörung, Wiederherstellung, Veränderung usw.) und über Alchemie stärkende Zaubertränke brauen. Der Dieb meuchelt aus dem Hinterhalt, setzt auf leichte Rüstungen, Bögen und Dolche. Prinzipiell kann natürlich jede Klasse auch alle anderen Talente hochleveln und spezialisieren. Vorgefertigte Klassen gibt es nicht. Nur die Rasse gibt einen Bonus auf bestimmte Fertigkeiten. Aber es macht Sinn, sich auf einen Weg zu spezialisieren, da über sogenannte 'Wächtersteine' die entsprechenden Fertigkeiten schneller aufgelevelt werden können.

Die Schwierigkeitsgrade:
Man kann jederzeit den Schwierigkeitsgrad wählen. Zur Auswahl stehen von Novize über Adept bis Meister insgesamt fünf Abstufungen. Ich spiele auf Meister und sehe mittlerweile, da ich auf Stufe 30 bin, langsam etwas Land beim Kämpfen. Oder anders ausgedrückt: In Skyrim kämpft man permanent ums Überleben. Die Gegner leveln nicht mit dem Charakter gemeinsam, sondern sind entweder zu leicht, zu schwer oder genau richtig. So kann es auch schon einmal vorkommen, dass man mit Stufe 5 plötzlich einem Bären gegenübersteht, das Schild hebt, sich auf einen harten Kampf einstellt und nach dem ersten geblockten Angriff tot ist. Das führt dazu, dass man Gegner locken muss, die Deckung nicht vernachlässigen darf und manchmal auch die Beine in die Hand nehmen muss. Im Nahkampf gibt es dabei nicht mehr die taktischen Angriffsvariationen aus Oblivion, sondern nur noch Blocken, Angriff, Gegenangriff (und entsprechende Verstärkungen). Dabei fühlen sich die Kämpfe aber auch realistischer an, weil der kleinste Fehler bestraft werden kann.
Ein Beispiel hierzu: Ich streife bei Nacht durch die Natur, als ich plötzlich Schritte höre. Ich drehe mich um und sehe eine Rothwardonin mit langem Zweihandschwert auf mich zurasen. Ich gehe in den Nahkampf und blocke einige Schläge, setze ein paar Konter. Nach einer halben Minute mache ich einen fatalen Fehler. Sie manövriert mich aus und sticht mir in den Rücken. Beim zweiten Mal mache ich es ähnlich. Nach einer Minute liege ich erneut im Gras. Erst beim dritten Anlauf überstehe ich den zweiminütigen Kampf knapp und stehe triumphierend über der besiegten Gegnerin.

Und sonst':
Die Geschichte des Spiels sollte zumindest allen in Ansätzen klar sein, die das Spiel kaufen. Man ist ein Drachenblut, ein sogenannter 'Dovahkiin' . Als solcher kann man es mit Drachen aufnehmen, über ihre Sprache mächtige Schreie erlernen und so zur Rettung der Welt beitragen. Weiter möchte ich auf die Geschichte nicht eingehen, da ich ungern spoilern möchte. Nur dies sei verraten: Die Kämpfe gegen die Drachen sind ansprechend inszeniert und werden per Zufall getriggert, wenn ich mich nicht irre. Es kann also vorkommen, dass man gerade in einem Dorf steht und vom Drachen angegriffen wird. In dem Fall kämpft man mit allen Bewohnern gemeinsam. Oder aber ein Drache greift auf weiter Ebene an. Dann heißt es Auge um Auge, Zahn um Zahn. Naja, wer da den Vorteil hat, sollte klar sein. Trotz des heftigen Schwierigkeitsgrades habe ich mittlerweile fünf Drachen erlegt. Einen davon sogar 'fast' ohne fremde Hilfe.
Schwerwiegende Bugs sind mir bislang noch nicht untergekommen (außer dem Texturbug). Ich muss allerdings zugeben, dass ich nicht danach gesucht habe. Doch solange alle Questtrigger funktionieren, bin ich eigentlich zufrieden. Da ist es auch zu verkraften, dass bei manchen Händlern die Ware ohne Sanktionen mitgenommen werden kann (ohne, dass sie mit 'stehlen' markiert sind). Das verwundert doch etwas, wenn man den Händlern die Ware vom Tisch nehmen kann und sie ihnen direkt wieder verkauft.
Das Skillsystem ist vielseitig, aber ich vermisse neben den ganzen Talenten die Attribute. Diese wurden auf das elementarste heruntergebrochen. Es stehen bei Stufenaufstieg nur noch Magicka, Gesundheit und Ausdauer zur Verfügung. Fabei wird nicht wirklich erklärt was ein Aufstieg jeweils bewirkt. Ausdauer steigert zum Beispiel nicht nur die Ausdauer beim Sprinten, Kämpfen und Blocken, sondern steigert auch die maximale Traglast. Hier wäre eine genauere Erklärung im Handbuch oder in der eigens integrierten "Hilfe"-Sektion im Spielmenü sinnvoll gewesen.
Das Menü ist übrigens sehr übersichtlich. Ein echtes Kunststück, wenn ein Spiel so viele Facetten hat.
Ich hatte bislang durchschnittlich 1 Freeze pro 10 Stunden in der gesamten Spielzeit, was durchaus ein guter Schnitt ist, wie ich finde.
Es gibt übrigens einige humorvolle und subtile Verbeugungen vor den Vorgängern. Eine Neuauflage des 'alten Orks', der einen ehrenvollen Tod sucht und einfach nicht totzukriegen ist, inklusive. Außerdem trifft man auch Sheogorat mal wieder, der im Geiste eines Mannes herumspukt. Dass es auch immer wieder Infos aus den anderen Regionen gibt, die man in den Vorgängern bereisen konnte, versteht sich von selbst.

UPDATE vom 22.11.2011 / 7.12.2011:

Mittlerweile habe ich:
-die Main-Quest-Reihe
-die Gefährten-Quest-Reihe
-die Magierakademie-Quest-Reihe
-die Dunkle Buruderschaft-Quest-Reihe
-die Diebesgilde-Quest-Reihe
-die Bürgerkriegs-Quest-Reihe
-alle Daedra-Quests
-zig Nebenquests, die nicht einer bestimmten Fraktion zugeordnet sind.
Ich muss sagen, dass das Spiel den Spielspaß auch über 100 Stunden konstant hochhalten kann und die einzelnen Fraktionen sogar im Gameplay verschiedene Herangehensweisen fordern. Das bringt ein wenig Abwechselung rein. Hut ab Bethesda, das Spiel ist wirklich einmalig.
ABER
Dank einem mittlerweile ausführlichen Testen dieses Spiels, habe ich auch einige Probleme gefunden, die zu Beginn nicht stören/auffallen, später aber nervig werden können. Das wichtigste zuerst:
1. Die deutsche Version (sowie alle nicht-englischsprachigen Versionen) haben keine eigene Aufschlüsselung über die Kopfgelder, die in den einzelnen Regionen über den Charakter verhangen wurden. Das Resultat? Das "Master Criminal" (30G) Achievement ist bislang noch nicht freischaltbar. Nun mag man zurecht sagen, dass man Skyrim nicht wegen des Gamerscores spielt, sondern wegen des grandiosen Spielspaßes. Aber einen bitteren Beigeschmack hat es trotzdem.
2. Die Daedra-Quest um Sinding und Hircine war bei mir verbuggt, sodass ich sie nicht beenden konnte und einen vorigen Spielstand laden musste. Auch dies ist ärgerlich, wenn man längere Zeit nicht gespeichert hat.
3. Hier ein paar Kleinigkeiten, die ärgerlich sind.
Oftmals kreisen Drachen nur herum und landen nicht oder nehmen gar nicht erst den Kampf auf. Dann greifen sie Schneebären oder ähnliche Kreaturen an, die in den Kampf verwickelt werden. Wenn der Drache dann abhebt, greift der Bär/ die Spinne/ der Bandit den Charakter an. Das kann frustrieren, wenn man schon mit dem Drachen allein Probleme hat.
Die Tötungsanimationen sind meiner Meinung nach überflüssig. Zudem sehen sie nicht immer schick aus, weil auch die Animationen für das Schwert und die Axt vorkommen, wenn man einen Streitkolben nutzt. Das ist einfach unsauber.
Die Bewegungsanimationen der Figuren sind schön gelungen. Manche Animationen dagegen gar nicht. Bestes Beispiel das Blutritual der Gefährten. Erst schneidet er neben der Hand entlang und plötzlich ist die ganze Schale mit Blut voll. Das wirkt alles andere als zeitgemäß.
Ich vermisse eine Lock-Funktion. Manchmal erwische ich im Kampf ausversehen einen Verbündeten. Manchmal macht es sie sogar feindlich (bei Wachen). Da wünsche ich mir etwas mehr Präzision im Kampfgetümel.
Das Balancing ist (auf Meister) sehr schlecht. Zu Beginn kämpft man bei jedem Popelgegner ums Überleben und nachdem man Stufe 50 erreicht hat, schwere Rüstung schmieden und verzaubern kann, wird jeder Gegner ein Klacks.
Zudem stimmt die Aussage Bethesdas nicht ganz, dass die Gegner immer auf demselben Schwierigkeitsgrad bleiben. Als ich mit Level 50 durch Dungeons zog, die ich auch mit Level 10 hätte erkunden können, wimmelte es dort von Todesdraugrfürsten. Teilweise zwei oder drei auf einmal. Ich tippe mal, dass die Mobs doch in Anzahl und Typ ein wenig angebessert werden.
Manche Questgegenstände wird man nicht wieder los. So sammeln sich mittlerweile knapp 20 Kilo an Tand in meinen Taschen, die ich gerne ablegen würde. Dies geht jedoch nicht, weil es sich um Questgegenstände handelt. Dass ich die Quest schon lange abgeschlossen habe (wie ich glaube), interessiert das Spiel wohl nicht. Schade.
Sooo, mit dem Update kam nun doch nochmal einiges an Kritik nach. Schadet das dem Spiel großartig? Nein. Aber es sollte erwähnt werden. Dadurch wird auch die Aussage meinerseits, Skyrim kratze an der Perfektion, wieder etwas revidiert. Kaufempfehlung und "Spiel des Jahres"-Prädikat verleihe ich aber trotzdem ohne zögern.

UPDATE vom 1.12.2011:
Der Patch, der seit dem 28. November zur Verfügung steht, hat bei mir den Textur-Bug behoben und mir wird erst jetzt richtig deutlich, auf was man zuvor verzichtet hat. Das Spiel sieht einfach super aus. Leider ist der Achievement-Glitch noch nicht behoben.

UPDATE ENDE

Fazit:
Ich könnte hier noch stundenlang weiterschreiben und trotzdem nur einen flüchtigen Einblick in dieses Spiel geben. Es ist riesig, es spielt sich gut und es macht unglaublich viel Spaß. Nach meinem persönlichen Empfinden kratzt Skyrim an der Perfektionsmarke. Ich hatte hohe Erwartungen und bin sehr froh, dass sie sogar übertroffen wurden. Alle, die spielerische Freiheiten lieben und viel für Liebe zum Detail übrig haben, dürfen beherzt zugreifen. Fans der Vorgänger bekommen ein vertrautes, in Punkten verbessertes Produkt, das nicht nur ein Addon, sondern ein vollwertiger Nachfolger ist (leider ist das ja längst nicht mehr bei allen Spielen der Fall). Rollenspielfans greifen ohnehin zu. Für mich ist klar: Skyrim besteigt den Genrethron. Doch auch darüber hinaus ist Skyrim meiner Meinung nach das bislang mit Abstand beste Spiel des Jahres.
In diesem Sinne: 'Dovahkiin! Dovahkiin!'
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
31-40 von 49 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.01.2012 06:44:14 GMT+01:00
H. Sven meint:
Questgegenstände wiegen leider sehr wohl etwas. Ich hab seit Ewigkeiten 9 Riesenzehen im Gepäck die ich nicht loswerde. Testweise hab ich mal alle Ausrüstung abgelegt und meine Gewichtsanzeige gecheckt. Das angezeigte Tragegewicht entsprach genau der Summe des Gewichts der 9 Riesenzehen. Lediglich Pfeile, Schlüssel, Schatzkarten und Briefe wiegen nichts (Bücher jedoch schon.
Ansonsten eine sehr gute Rezension. Respekt.

Veröffentlicht am 05.01.2012 09:24:47 GMT+01:00
Riesenzehen wird man aber durch Alchemie los ;) Das Problem hatte ich ebenfalls bis ich die entsprechende Quest erledigt hatte. Danach konnte man die Dinger wieder wegschmeißen.

Veröffentlicht am 13.01.2012 15:55:34 GMT+01:00
KA meint:
Zu dem immer stärker werden der Gegner: Nicht die Gegnerart selber wird stärker, sondern einfach durch eine stärkere/schwächere Gegnerart ausgetauscht. Ich hab mich "verlaufen" und wurde von nem Frostdrachen plattgemacht (mein Level war ziemlich niedrig) und nachem Laden war der Drache nur noch ein Blutdrache. Dasselbe hab ich anders rum genauso gehabt.

Veröffentlicht am 26.01.2012 17:59:50 GMT+01:00
Flo meint:
Also, das Skyrim Nahe an der Perfektion kratzt kann ich so nicht bestätigen. Vielleicht bei der Super gezeichneten Landschaft und dem Soundtrack, aber in den spielerischen Bereichen macht das Game einfach Fehler ohne Ende. Seien es die sich ständig wiederholenden NPC`s, die auch einfach mal bei nem Gespräch reinquatschen, der Umstand das man manche Skills lächerlich einfach Grinden kann und bei anderen ewig warten muss bis man Aufsteigt, die oft schon grotesk anmutende Dummheit bzw. Unzulänglichkeit der Begleiter usw...

Eigentlich ist das Game mit 4 Sternen noch gut bedient. Den Hype hat das Game nicht seiner Qualität, sondern der Marketing zu verdanken.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.02.2012 06:37:24 GMT+01:00
Kriegshammer meint:
Mich wundert das sich kaum jemand an der Soundqualität der Dialoge stört.Die klingen sowas von blechern mit zischenden S Lauten und nach 64kb/s MP3s das es mich jedesmal aus der Athmosphäre reist.Da hat man sich viel viel Mühe gegeben,unglaublicher Umfang,super Grafik,geiler Sound und sehr gute wenn auch etwas wenige Sprecher und dann fährt man das Spiel teilweise an die Wand weil in der deutschen Version
die Dialoge hoch kompremiert und nur grade eben so zu ertragen sind-würg.
Ich hoffe immer noch auf einen optionalen Patch der diese Dateien in guter Qualität bereitstellt-aber das kann ich wohl vergessen.So für mich nur 3,5 von 5 statt ne 5.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.02.2012 10:58:06 GMT+01:00
Flo meint:
Dazu kann ich nichts sagen. Hab mir das Game gleich aus UK kommen lassen. Damit fährt man meistens besser.

Veröffentlicht am 17.02.2012 09:51:30 GMT+01:00
Eine tolle Rezension, kann dir da nur zustimmen!
Bei mir läuft das Spiel auch sehr flüssig, mit gelegentlichen kleineren Hängern, die meist nicht mal wirklich auffallen oder stören, außer bei großen Arealen mit vielen Gegnern, aber dann auch nicht weiter dramatisch.
Was mich allerdings wirklich gestört hat (ab hier Spoiler!) war in der Quest der dunklen Bruderschaft, dass man sie als Vampir nicht beenden konnte/kann, weil die Köchin des Kaisers mit den Dialog nicht beendet, wenn man eben ein Vampir ist. Ich habe bis jetzt auch nichts von einem Patch gehört, der dieses Problem löst. Ab und zu war es auch der Fall, dass man die Seelen getöteter Drachen nicht bekommen hat.

Ich habe noch eine Frage (kann auch ein Spoiler sein): Du hast doch die Diebesgilde beendet, nicht war? Weißt du, ob man tatsächlich in's Dämmergrab zurückgerufen wird, wenn es nötig ist? Ich bin seitdem ungefähr 10 Lvl aufgestiegen, aber passiert ist das noch nicht.

Veröffentlicht am 18.02.2012 07:32:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.02.2012 21:28:14 GMT+01:00
Soooo,
sind ja einige Kommentare hinzugekommen, seit ich das letzte Mal hier hereingeschaut habe.
@Markomatisch: Ich verstehe nicht ganz wo da der Unterschied ist. Die Stufen der Gegner sind ja vor allem durch ihren Typ geregelt. Insofern passt meine Beschreibung doch. Gehe ich mit Level 10 in ein Dungeon, treffe ich dort Draugr. Gehe ich in dasselbe Dungeon mit Level 50 sind dort Draugrfürsten und die Anzahl hat sich mal eben verdoppelt.

@Don Vermillion: Danke für die Info. Das erklärt auch, warum die sich nicht beklagen. Und die Questgegenstände kann man leider nicht verarbeiten. Das habe ich nämlich sehr wohl versucht. Ich konnte alle Riesenzehen durch Alchemie verbraten. Nur eben den einen nicht, den ich im Rahmen einer Quest bekommen hatte.

@KA: Ich sollte vielleicht das Wort "Stufe" durch "Typ" ersetzen, dann wird deutlicher, was ich meine.

@Rorschach: Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Für mich bleibt Skyrim eines der gaaaaaanz wenigen Spiele, die dem Hype nicht nur gerecht wurden, sondern ihn sogar übertroffen haben. Aber Rollenspiele im open-world-Stil zählen ohnehin zu meinen Favoritengenres und das mittelalterliche Setting spiele ich ebenfalls am liebsten. Das erklärt vielleicht, warum ich stärker begeistert bin als manch ein anderer. Also nichts für ungut, aber trotz der vielen Kritikpunkte, die man anbringen kann (siehe mein UPDATE), bleibt das Spiel für mich das absolute Spiel des Jahres. Einfach deshalb, weil auf jeden Kritikpunkt etwa zehn positive Merkmale kommen, die mich begeistern.

@Braun Mario: Ich habe das Spiel über ein 5.1 Surroundsound-System gespielt und fand die Sprecher und die Soundqualität eigentlich sehr gut (von der geringen Sprecheranzahl mal abgesehen). Über blechernen Sound kann ich mich nicht beschweren.

@ Ugur Buruncayir: Erstmal danke. Bei dem Vampirproblem kann ich dir leider nicht helfen, weil ich den Vampirismus immer direkt wieder geheilt habe, wenn er sich bei mir in Symptomform angedeutet hat. Zur Diebesgilde... PUH, gute Frage. Ich muss zugeben, dass ich das Spiel bereits wieder verkauft habe (Meine Abschlussarbeit des Studiums und die damit verbundenen Prüfungen hatten in den letzten zwei Monaten Vorrang ^^ Und als nächstes möchte ich mir das Spiel bei Preissturz aus UK holen, deshalb bin ich momentan Skyrim-Mittellos). Aber wenn ich mich nicht irre, kannst du zumindest in den letzten Teil des Dämmergrabes immer wieder zurückkehren. SPOILER!!! Da kannst du ja deinen Agentenstatus und die damit verbundene Kraft wählen und ich meine, dass ich die nach einiger Zeit wieder ändern konnte. SPOILER ENDE!!!

Edit: Ich merke gerade, dass ich deine Frage falsch verstanden hatte. Nachdem du alle Vorkehrungen getroffen hast, also SPOILER!!! Mercer getötet und den Skelettschlüssel besitzt SPOILER ENDE!!! müsstest du eine entsprechende Quest bekommen, um zum Dämmergrab zurückzukehren. Wenn du die Quest nicht bekommen hast, dann würde ich mal in der Gilde vorbeischauen und mit Byrnolf und der neuen Verbündeten (ihr Name ist mir entfallen) reden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.03.2012 08:38:10 GMT+01:00
Flo meint:
Für mich ist Skyrim wie ein chinesisches all you can eat Buffet. Jeder Menge Zeug das man in beliebiger Reihenfolge essen kann, schmeckt auch meist ganz gut, aber irgendwie ist alles gleich. Kein Höhepunkt, keine Moment der einem für die nächsten Jahre im Gedächtnis bleibt. Dem Spiel fehlt einfach ein bombastischer Moment der es in den Olymp der Games katapultiert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.04.2012 20:20:20 GMT+02:00
@Rorschach: Das ist schon richtig, aber das macht die Elder Scrolls Reihe ja aus. Dass es sich dabei nicht um ein Präsentationsmostrum wie Mass Effect handelt, ist klar. Da werden keine großartigen Schlachtengemeälde in Zwischensequenzen oder gerenderten Szenen präsentiert. Aber ich persönlich finde das nicht unbedingt schlecht. Es gibt (Genreübergreifend) eine ganze Menge von Spielen, die sich immer stärker wie ein interaktiver Film spielen. Die Elder Scrolls Teile spielen sich meiner Meinung nach dagegen eher wie ein interaktiver Roman. Da wird nicht mit Cliffhangern oder pompösem Prunk gearbeitet, sondern da stecken die Nährwerte im subtileren Geschmack. Und Höhepunkte hatte das Spiel einige, wie ich finde. Sie werden einem nur eben nicht mit dem Präsentationsvorschlaghammer ins Gesicht geschlagen. Spontan fallen mir da vor allem zwei Momente ein, die mir auch nachhaltig im Gedächtnis bleiben: SPOILER
1. Der Initiationsritus bei der Dunklen Bruderschaft (Extrem konsequente Szene, die mich ziemlich beeindruckt zurückgelassen hat.)
2. Die erste Schlacht, an der ich im Bürgerkrieg teilgenommen habe (Kommt zwar sehr unvermittelt, aber wenn einem bewusst wird, dass man tatsächlich gerade mitten in einen Krieg geraten ist. Gerade nachdem man zuvor nur kleine Aufträge machen musste, ist dieser Moment ziemlich prägend, wie ich finde.)
SPOILER ENDE
Über dem Ganzen schwebt natürlich die frei begehbare Spielwelt, die so lebendig und glaubwürdig ist, dass man direkt darin eintauchen möchte. Um deinen Vergleich also etwas fortzuführen: Wenn Skyrim schon ein chinesisches all you can eat Buffet ist, dann steht dieses Buffet in einem absoluten Edel-5-Sterne-Restaurant und wird auf goldenen Tellern serviert.

Details

Artikel

4.6 von 5 Sternen (335 Kundenrezensionen)
5 Sterne:
 (256)
4 Sterne:
 (40)
3 Sterne:
 (18)
2 Sterne:
 (10)
1 Sterne:
 (11)
 
 
 
EUR 29,99 EUR 17,99
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Rezensentin / Rezensent


Ort: Göttingen

Top-Rezensenten Rang: 55.527