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Und so beginnt es..., 2. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Yo!Bum Rush the (Audio CD)
Das Debütalbum der vielleicht einflussreichsten Hip Hop Band aller Zeiten. Als das Album 1987 auf den Markt kam, befanden sich RUN DMCs "King of Rock + Raising Hell", Beastie Boys "Licensed to ill" und LL Cool Js "Bigger & Deffer" in meinem Besitz. Wie man sieht waren meine Berührungen mit Hip Hop Alben - auch auf Grund das dieser Musikstil gerade erst nach Europa rübergeschwappt ist - noch relativ überschaubar, nichtsdestotrotz war mein Musikgeschmack schon für den Rest meines Lebens versaut. Als ich dann meine erste Public Enemy Scheibe erstand - damals übrigens nicht weil ich die Band schon kannte oder wusste was mich erwartete, sondern vielmehr weil man auf Grund des Nachschubmangels praktisch jede Hip Hop Scheibe kaufte die man im Plattenladen seines Vertrauens erstehen konnte - schlug diese ein wie eine Bombe. Sicherlich kann ich meinen Rezensionskollegen nicht widersprechen, im Vergleich zu den nachfolgenden drei Alben schließt dieses Werk bescheidener ab, aber zum damaligen Zeitpunkt kam es einer Offenbarung gleich. Obwohl Rick Rubin als Producer noch seine Hand über den Bomb Squad hielt und auch Chuck D sowohl thematisch, als auch von der Aggressivität her noch an seinem Rap-Stil feilte, hob sich das Album schon deutlich von anderen Hip Hop Veröffentlichungen ab. Wenn ich nur an "Public Enemy No. 1" denke, ein Track dessen musikalische Untermalung praktisch nur aus einem "nervigen Piepton", einem dumpfen Basslauf und Scratcheinlagen bestand, so stellte dieser Track für mich einen Meilenstein unter den P.E. Singles dar und darf als grandioser Vorläufer späterer "Bring tha Noize" Tracks angesehen werden. Auf die ansonsten noch auf dem Album enthaltenen Tracks möchte ich an dieser Stelle gar nicht so sehr eingehen, nur soviel zum damaligen Zeitpunkt - und auch heute noch - kann ich die CD einlegen und von Anfang bis Ende durchhören ohne ein einziges mal die Skip Taste zu drücken, das ist Public Enemy. Mein Fazit: 5 Sterne für eines der besten Debüt Alben aller Zeiten - besonders wenn man das Erscheinungsjahr berücksichtigt. Nimmt man die folgenden drei Alebn und damit das vorhandene Potential der Band als Maßstab, kann "YO!Bum rush the Show" sicherlich nicht ganz mithalten, nimmt man aber RAP Veröffentlichungen bis 1987 als Maßstab sticht Public Enemys Debüt schon zum damaligen Zeitpunkt in Punkto Produktion, Texte und Rapstil klar aus der Masse heraus und hat ohne wenn und aber 5 Sterne verdient.
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Yo!Bum Rush the B0000024JZ
Public Enemy
Def Jam (Universal)
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Und so beginnt es...
Das Debütalbum der vielleicht einflussreichsten Hip Hop Band aller Zeiten. Als das Album 1987 auf den Markt kam, befanden sich RUN DMCs "King of Rock + Raising Hell", Beastie Boys "Licensed to ill" und LL Cool Js "Bigger & Deffer" in meinem Besitz. Wie man sieht waren meine Berührungen mit Hip Hop Alben - auch auf Grund das dieser Musikstil gerade erst nach Europa rübergeschwappt ist - noch relativ überschaubar, nichtsdestotrotz war mein Musikgeschmack schon für den Rest meines Lebens versaut. Als ich dann meine erste Public Enemy Scheibe erstand - damals übrigens nicht weil ich die Band schon kannte oder wusste was mich erwartete, sondern vielmehr weil man auf Grund des Nachschubmangels praktisch jede Hip Hop Scheibe kaufte die man im Plattenladen seines Vertrauens erstehen konnte - schlug diese ein wie eine Bombe. Sicherlich kann ich meinen Rezensionskollegen nicht widersprechen, im Vergleich zu den nachfolgenden drei Alben schließt dieses Werk bescheidener ab, aber zum damaligen Zeitpunkt kam es einer Offenbarung gleich. Obwohl Rick Rubin als Producer noch seine Hand über den Bomb Squad hielt und auch Chuck D sowohl thematisch, als auch von der Aggressivität her noch an seinem Rap-Stil feilte, hob sich das Album schon deutlich von anderen Hip Hop Veröffentlichungen ab. Wenn ich nur an "Public Enemy No. 1" denke, ein Track dessen musikalische Untermalung praktisch nur aus einem "nervigen Piepton", einem dumpfen Basslauf und Scratcheinlagen bestand, so stellte dieser Track für mich einen Meilenstein unter den P.E. Singles dar und darf als grandioser Vorläufer späterer "Bring tha Noize" Tracks angesehen werden. Auf die ansonsten noch auf dem Album enthaltenen Tracks möchte ich an dieser Stelle gar nicht so sehr eingehen, nur soviel zum damaligen Zeitpunkt - und auch heute noch - kann ich die CD einlegen und von Anfang bis Ende durchhören ohne ein einziges mal die Skip Taste zu drücken, das ist Public Enemy.
Mein Fazit: 5 Sterne für eines der besten Debüt Alben aller Zeiten - besonders wenn man das Erscheinungsjahr berücksichtigt. Nimmt man die folgenden drei Alebn und damit das vorhandene Potential der Band als Maßstab, kann "YO!Bum rush the Show" sicherlich nicht ganz mithalten, nimmt man aber RAP Veröffentlichungen bis 1987 als Maßstab sticht Public Enemys Debüt schon zum damaligen Zeitpunkt in Punkto Produktion, Texte und Rapstil klar aus der Masse heraus und hat ohne wenn und aber 5 Sterne verdient.
Kalligor
2. September 2010
- Insgesamt:
5

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Top-Rezensenten Rang: 15.146
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