Kundenrezension

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es erblühte ein zartes Pflänzlein..., 21. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Shades Of Deep Purple (Remastered) (Audio CD)
1968 veröffentlichte, im Schatten so mächtiger Rockbands wie Cream, The Yardbirds, The Beatles und The Rolling Stones, eine Band mit dem völlig unspektakulären Namen *Deep Purple* ihre Debüt-LP. Die Player waren Rod Evans (vocals), Nick Simper (bass), Ritchie Blackmore (guitar), Jon Lord (piano, organ) und Ian Paice (drums).

So unspektakulär der Bandname, so unspektakulär erwies sich auch die Musik auf *Shades Of Deep Purple*. Starke Eigenkompositionen wechselten sich mit belanglosen Coverversionen ab. Eine klare Linie zog sich nicht durch die acht Originalkompositionen. Man spielte irgendwie von allen ein bischen etwas. Dabei konnte die LP bereits durchaus ein musikalisches Potential vorweisen, wenn auch nur aufgrund der technischen Fähigkeiten der Musiker.

*And The Adress* eröffnete die Scheibe fulminant. Das darauf folgende *Hush* ist nicht umsonst ein Evergreen, man verzeihe mir die altmodische Ausdrucksweise aber die LP stammt nunmal von 1968, in Deep Purples Songkatalog. Selbst *Mandrake Root* konnte bereits das Potential der Gruppe erahnen, ABER ansonsten bediente man sich bei den großen Vorbildern ohne eigene Akzepte setzen zu können. Mit *I`m So Glad* spielte man die Version von Cream nach, die Version von *Hey Joe* unterscheidet sich von Hendrix lediglich dadurch das man es mit einer sinnfreien Flamenco-Einlage garnierte und *Help* verkam gleich noch zur gefühlduseligen Langeweile.

Dazwischen können die Songs *One More Rainy Day* und *Love Help Me* zwar noch punkten, aber sie zeigen nur die Hilflosigkeit einer jungen aufstrebenden Gruppe, die sich allzu sehr am aktuellen Zeitgeist orientieren wollte. Das Urteil mag für einen DP-Fan vielleicht hart ausfallen, und ich mache garantiert nicht den Fehler die Band an ihrem späteren Werk zu messen, aber die musikalische Allmacht die sich später aus Deep Purple einwickeln sollte war noch nicht zu erahnen. Noch heulte man mit der Masse.

Bonustracks ohne nähere Wertung, obwohl ich finde das Deep Purple mit *Shadows* damals durchaus bereits gekonnt in fremden Liedgut wildern konnten, man muß hierfür nur Daydream Believer von den Monkees zum Vergleich heran holen.

FAZIT: ein paar gute Songs, ein paar nette Ideen, ansonsten wenig spektakulär...
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.02.2013 18:56:00 GMT+01:00
Drägen meint:
Für mich sind zwar gerade "Help" und "Hey Joe" klasse Songs, aber da jeder seine eigene Meinung hat, wird natürlich auch deine akzeptiert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2013 11:50:04 GMT+01:00
Wäre ja auch schlimm wenn jeder den selben Geschmack hätte!
Danke für das Interesse...
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