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Ungesellig, wenn auch nicht unverträglich, 29. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Digitus DS-30103 Controller PCI Express Karte PATA, SATA II, 2x SATA, 300 MBit (Zubehör)
ist diese praktische PCIe 1x Karte von Digitus zu nennen. Ihre kleine Schwester ohne IDE Port, die DS-30102, tat schon seit längerem ihren Dienst in meinem System. Bei ihr lässt sich allerdings nur ein Port von der Windowsfunktion "Hardware sicher entfernen" nutzen. Laufwerke an der anderen eSATA-Buchse müssen kalt abgewürgt werden - wehe, wenn da gerade was drauf geschrieben wird. Gleich vorweg, das macht die DS-30103 nicht; bei ihr funktionieren beide Ports gleich zuverlässig. Eine kleine Odysse hatte jedoch der erste Versuch zur Folge, die Digitus DS-30103 in den PC einzubauen. Auf dem ASUS Board M2R32-MVP, dessen Käufer von ASUS supportmäßig leider voll im Regen stehen gelassen werden, gab es mit der DS-30103 nicht einmal einen Start. Das beruhte klar auf heftiger gegenseitiger Abneigung. Im ersten Moment wollte ich die Karte deshalb zum Händler zurückschicken, aber weil die Gründe das Board zu wechseln mittlerweile zu viele waren, versuchte ich es mit einem neuen Board und siehe da, der Rechner startete nicht lang später auf Raid-0 bis zu einem nagelneuen WIN7 64 Bit hoch. Leider erschien die DS-30103 nicht an der zu erwartenden Stelle im Gerätemanager. Die alte DS-30102 hingegen wurde richtig angezeigt. Der Fehler lag in der automatischen Zuordnung der Treiber durch WIN7, welches die Karte nur in der Liste der IDI- und nicht auch der SATA-Controller aufführte. Somit erschien sie nicht einmal als "unbekanntes Gerät" sondern nur als "Standard-Zweikanal-PCI-IDI-Controller". Der Treiber für die DS-30103 muss also diesem "Standard-Zweikanal-PCI-IDI-Controller" manuell von der DIGITUS-CD angeboten werden, damit sie auch in der SATA- und SCSI-Controller Liste des Gerätemanagers aufgeführt wird (JMicron). Ein angeschlossenes Laufwerk erscheint dann auch brav im Arbeitsplatz. Diese Problem-Details schildere ich hier für alle, die ähnliche Erfahrungen machen, denn auch in einem XP SP3 32 Bit wurde diese Karte nicht als SATA-Controller erkannt. Ein weiterer Punkt ist die falsche Darstellung der Belegung der Jumperpins im Manual. Für die Verwendung als eSATA Controller müssen die Jumper alle auf 2-3 (nach Kartenangabe) gesetzt werden. Das ist zu der Seite hin, wo das Slotblech ist. Nach Überwindung all dieser Schwierigkeiten darf ich mich jedoch über zwei gut funktionierende eSATA Schnittstellen an der Rückseite des Rechners freuen und sagen, dass die DS-30103 trotz aller Hürden ihres Einbaus besser arbeitet als ihre kleine Vorgängerin. Beide Buchsen unterstützen den Festplatten-Selfmonitoringstandard S.M.A.R.T und wie schon gesagt auch Windows natives Plug-and-Play. Das S.M.A.R.T kann mit diversen Tools ausgelesen werden und liefert viele wertvolle Informationen über den technischen Zustand einer Festplatte, sofern diese S.M.A.R.T unterstützt. Dies ist heutzutage eigentlich bei allen neuen Festplatten Usus. Zwei Festplatten können parallel an der Karte betrieben werden, dürfen aber nicht zugleich eingeschaltet werden. Im Zusammenspiel mit Festplatten in einem eSATA-Gehäuse oder einer eSata-Doggingstation (getestet bis 1,5 TB) ist so eine Schnittstelle eine absolut zufriedenstellende Lösung für jeden, der größere Datenmengen z.B. aus Foto oder Filmbearbeitung rasend schnell auf ein BackUp-Laufwerk exportieren möchte, ohne auf die Möglichkeit lauter und energiefressender interner Festplatten im Dauerbetrieb angewiesen zu sein. Denn auch wenn das Windows-Energiemanagement ungenutzte Festplatten abschaltet (sofern es richtig funktioniert), verbrauchen sie trotzdem immer noch Strom, erzeugen Wärme und außerdem Lärm, wenn sie wegen irgend eines Klicks oder Prozesses plötzlich anspringen, wodurch auch ihre Lebensdauer deutlich sinkt (spin up - spin down - count). Im Fazit ist die DIGITUS DS-30103 eine brauchbare Karte, die mit ihrem 1x PCIe Anschluss auch am nächsten Board noch passen dürfte. Zu DIGITUS eSATA Karten gibt es bisher kaum bessere Altenativen, wenn man nicht so um die 40 EUR für eine LaCie oder Lindy ausgeben will. Von DELOCK, einer Billigmarke, muss völlig abgeraten werden. Ursprünglich hatte ich nur drei Punkte gegeben, denn es hakelte ja schon mit der kleineren DS-30102 je an etwas anderem, und Schwierigkeiten und Fehlersuchzeiten gab es auch reichlich. Aber die Karte funktioniert nun schon seit längerem ohne Beanstandung auch an einem weiteren Board, sodass sie nun vier Punkte verdient.
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Digitus DS-30103 Controller PCI Express Karte PATA, SATA II, 2x SATA, 300 MBit B0017JJ040
Digitus
Digitus DS-30103 Controller PCI Express Karte PATA, SATA II, 2x SATA, 300 MBit
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Ungesellig, wenn auch nicht unverträglich
ist diese praktische PCIe 1x Karte von Digitus zu nennen. Ihre kleine Schwester ohne IDE Port, die DS-30102, tat schon seit längerem ihren Dienst in meinem System. Bei ihr lässt sich allerdings nur ein Port von der Windowsfunktion "Hardware sicher entfernen" nutzen. Laufwerke an der anderen eSATA-Buchse müssen kalt abgewürgt werden - wehe, wenn da gerade was drauf geschrieben wird. Gleich vorweg, das macht die DS-30103 nicht; bei ihr funktionieren beide Ports gleich zuverlässig. Eine kleine Odysse hatte jedoch der erste Versuch zur Folge, die Digitus DS-30103 in den PC einzubauen. Auf dem ASUS Board M2R32-MVP, dessen Käufer von ASUS supportmäßig leider voll im Regen stehen gelassen werden, gab es mit der DS-30103 nicht einmal einen Start. Das beruhte klar auf heftiger gegenseitiger Abneigung. Im ersten Moment wollte ich die Karte deshalb zum Händler zurückschicken, aber weil die Gründe das Board zu wechseln mittlerweile zu viele waren, versuchte ich es mit einem neuen Board und siehe da, der Rechner startete nicht lang später auf Raid-0 bis zu einem nagelneuen WIN7 64 Bit hoch. Leider erschien die DS-30103 nicht an der zu erwartenden Stelle im Gerätemanager. Die alte DS-30102 hingegen wurde richtig angezeigt. Der Fehler lag in der automatischen Zuordnung der Treiber durch WIN7, welches die Karte nur in der Liste der IDI- und nicht auch der SATA-Controller aufführte. Somit erschien sie nicht einmal als "unbekanntes Gerät" sondern nur als "Standard-Zweikanal-PCI-IDI-Controller". Der Treiber für die DS-30103 muss also diesem "Standard-Zweikanal-PCI-IDI-Controller" manuell von der DIGITUS-CD angeboten werden, damit sie auch in der SATA- und SCSI-Controller Liste des Gerätemanagers aufgeführt wird (JMicron). Ein angeschlossenes Laufwerk erscheint dann auch brav im Arbeitsplatz. Diese Problem-Details schildere ich hier für alle, die ähnliche Erfahrungen machen, denn auch in einem XP SP3 32 Bit wurde diese Karte nicht als SATA-Controller erkannt. Ein weiterer Punkt ist die falsche Darstellung der Belegung der Jumperpins im Manual. Für die Verwendung als eSATA Controller müssen die Jumper alle auf 2-3 (nach Kartenangabe) gesetzt werden. Das ist zu der Seite hin, wo das Slotblech ist. Nach Überwindung all dieser Schwierigkeiten darf ich mich jedoch über zwei gut funktionierende eSATA Schnittstellen an der Rückseite des Rechners freuen und sagen, dass die DS-30103 trotz aller Hürden ihres Einbaus besser arbeitet als ihre kleine Vorgängerin. Beide Buchsen unterstützen den Festplatten-Selfmonitoringstandard S.M.A.R.T und wie schon gesagt auch Windows natives Plug-and-Play. Das S.M.A.R.T kann mit diversen Tools ausgelesen werden und liefert viele wertvolle Informationen über den technischen Zustand einer Festplatte, sofern diese S.M.A.R.T unterstützt. Dies ist heutzutage eigentlich bei allen neuen Festplatten Usus. Zwei Festplatten können parallel an der Karte betrieben werden, dürfen aber nicht zugleich eingeschaltet werden. Im Zusammenspiel mit Festplatten in einem eSATA-Gehäuse oder einer eSata-Doggingstation (getestet bis 1,5 TB) ist so eine Schnittstelle eine absolut zufriedenstellende Lösung für jeden, der größere Datenmengen z.B. aus Foto oder Filmbearbeitung rasend schnell auf ein BackUp-Laufwerk exportieren möchte, ohne auf die Möglichkeit lauter und energiefressender interner Festplatten im Dauerbetrieb angewiesen zu sein. Denn auch wenn das Windows-Energiemanagement ungenutzte Festplatten abschaltet (sofern es richtig funktioniert), verbrauchen sie trotzdem immer noch Strom, erzeugen Wärme und außerdem Lärm, wenn sie wegen irgend eines Klicks oder Prozesses plötzlich anspringen, wodurch auch ihre Lebensdauer deutlich sinkt (spin up - spin down - count). Im Fazit ist die DIGITUS DS-30103 eine brauchbare Karte, die mit ihrem 1x PCIe Anschluss auch am nächsten Board noch passen dürfte. Zu DIGITUS eSATA Karten gibt es bisher kaum bessere Altenativen, wenn man nicht so um die 40 EUR für eine LaCie oder Lindy ausgeben will. Von DELOCK, einer Billigmarke, muss völlig abgeraten werden. Ursprünglich hatte ich nur drei Punkte gegeben, denn es hakelte ja schon mit der kleineren DS-30102 je an etwas anderem, und Schwierigkeiten und Fehlersuchzeiten gab es auch reichlich. Aber die Karte funktioniert nun schon seit längerem ohne Beanstandung auch an einem weiteren Board, sodass sie nun vier Punkte verdient.
Hans Krone
29. März 2010
- Insgesamt:
5

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Ort: Halle
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