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Kundenrezension

37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dylan Archäologie, die 7.: Die Wunderjahre, 5. September 2005
Rezension bezieht sich auf: No Direction Home: The Soundtrack -- Bootleg Series Vol. 7 (Audio CD)
Dieser neue Teil der fabelhaften Dylan Bootleg Serie ist zugleich der Soundtrack für Martin Scorseses lange (3h) und langerwartete Dylan-Dokumentation, die sich Dylans wahrscheinlich bedeutendster Phase widmet, den Jahren 1961-1966 nämlich, in denen er sich vom Woody Guthrie-inspirierten akustischen Protestliedersänger in einen elektrischen Beatpoeten und Rock'n'Roll-Sänger verwandelte, der die Rockgeschichte in einem Ausmass transformierte wie es zuvor allenfalls Elvis gelungen war. No Direction Home bietet aber viel mehr als nur einen Vorgeschmack auf Scorseses Film. Die 28 Songs, davon 26 (!) unveröffentlicht, sind klar in 2 Phasen eingeteilt. CD #1 beginnt mit einer Lo-Fi Aufnahme von „When I Got Troubles", die klingt als hätte sie Musikethnologe Alan Lomax irgendwann in den 30ern ausgebuddelt. Tatsächlich hört man den 18jährigen Robert Zimmerman 1959, körperlich zuhause, geistig schon weit weg, in New York, woher die meisten restlichen Aufnahmen der 1. CD stammen, darunter eine berührende Version von Guthries „This Land Is Your Land" gefolgt von Dylan's Tribute „Song To Woody". Noch interessanter sind ein ganz frühes Demo von „Don't Think Twice", eine starke Liveversion von „Masters of War" und Take#1 von „It's All Over Now, Baby Blue", zugleich in gewisser Weise auch ein Abschied vom Dylan der frühen Jahre.
Denn CD#2 zeigt Dylan schon in seiner ganzen elektrischen Glorie mit „Maggie's Farm" von seinem allerersten Auftritt mit Band beim Newport Festival 1965, der das Publikum massiv verstörte und Pete Seeger gar zur Axt greifen liess, um die Stromkabel zu kappen. Es folgen alternative, teilweise radikal verschiedene Versionen einiger der besten Dylan-Songs überhaupt, viele mit dem grossen Mike Bloomfield an der Gitarre, einige mit The Band als Begleitung. Herausragend ein High-Speed Durchlauf durch „It Takes A Lot To Laugh", eine furiose Version von „Tombstone Blues" (mit Backing Vocals), „Just Like Tom Thumb's Blues" in einer Version, die mir besser gefällt als das Original, ein erstaunliches „Desolation Row" (Al Koopers Gitarre klingt nach den Velvets und er zitiert Bo Diddley), „Highway 61" mit Bloomfields toller Slidegitarre aber ohne Sirenen, „Leopard-Skin Pill-Box Hat" als langsamer Blues (grandios), „Visions of Johanna" und „Ballad Of A Thin Man" mit The Band, ersteres beschwingt, letzteres langsam und böse. Zum Abschluss dieser durchgehend faszinierenden CD folgt einer von Dylans legendärsten Aufnahmen überhaupt, die wilde Version von „Like A Rolling Stone" vom sogenannten Albert Hall Concert (tatsächlich aus Manchester, 17.5.66), die Dylan mit einem „Play fxxxing loud!" einleitet, als Antwort auf die „Judas!"-Rufe, mit denen Zuhörer auf seine Wandlung vom Folkie zum Rocker reagierten. Wenn man die fast unglaubliche Wandlung mitverfolgt, die Dylan in diesen 5 Jahren durchmachte, ist es allerdings kein Wunder, dass ihm nicht alle folgen konnten: noch heute ist Dylans damaliges atemberaubendes Tempo kaum nachzuvollziehen, aber diese wunderbare Doppel-CD macht es uns etwas einfacher. Und jetzt her mit dem Film!
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