Kundenrezension

4.0 von 5 Sternen Eine Handvoll Songs sind bärenstark, 21. Januar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dance of Death (Audio CD)
Dance of Death war das zweite Studioalbum nach der Rückkehr von Bruce. Nun gibt es den ein oder anderen, der dieses Album hier dann gleich als Totalausfall betrachtet, eine Sichtweise, die ich nun gar nicht teilen mag. Das Manko dieser Scheibe ist wohl eher, dass sie in ihrer Gesamtheit gegenüber Brave New World abfiel und auch, da die weitere Historie ja nun bekannt ist, A Matter of Life and Death wieder eine deutliche Steigerung war. Diese Schwächen lassen sich vielleicht an dem ein oder anderen Song festmachen. Wildest Dreams ist einer der belanglosesten Songs von Iron Maiden überhaupt und taugt hier nicht als Opener, man ist nach dem ersten Lied eigentlich eher enttäuscht. Darauf folgt Rainmaker, und da man beim Einstieg ja schon enttäuscht war, geht es hier vermeintlich gleich schlecht weiter. Dies ist aber irgendwie schon zu Unrecht, da Rainmaker eine schöne Melodie hat und eigentlich recht hörenswert daherkommt. Rainmaker wäre eigentlich ein schöner Einsieg gewesen, eine Art Appetithappen. Der Song bleibt zwar Durchschnitt, ist aber deutlich besser als Wildest Dreams. Aber aufgrund der Reihenfolge hat man vermeintlich schon zwei schwächere Songs gehört und ist möglicherweise gar nicht mehr so milde gestimmt. Hier vergessen wir mal diesen Gedankengang und lassen uns ganz auf das folgende Stück ein. No more Lies ist mindestens ebenso gut wie Bloodbrothers, ein ganz überragend starker Song, was wunderts, stammt er doch schließlich ganz aus der Feder von Steve Harris. Danach gibt es dann mit Montsegur einen nicht schlechten, aber eher wieder durchschnittlichen kürzeren Song. Und hier sind wir dann wieder beim ursprünglichen Gedankengang. 4 Songs, zweimal Durchschnitt und einmal belanglos, da fällt das überragende No more Lies womöglich nicht so auf, wie es der Song verdient hätte. Überhaupt fällt gerade bei dieser Platte auf, dass es den Mannen um Steve und Bruce offensichtlich schwerer fällt, eingängigere, kürzere Songs zu komponieren, denn überragend sind die längeren, vertrackteren Stücke. Das Titelstück ist wieder vom Feinsten, natürlich wieder im knappen 9 Minutenbereich. Und ob ihr es glaubt oder nicht, dieser Song wird noch getoppt. Für mich ist Paschendale sowohl von der Musik als auch vom Text her mit das Beste, was Iron Maiden in den letzten Jahren veröffentlicht haben, und oh Wunder, wieder ein Song, der auf die 10Minutenmarke schielt. Aber auch hier erscheint mir wieder das Problem, dass ein paar der übrigen Songs dann leider das Niveau nicht so hochhalten. Gates of Tomorrow, New Frontier und Age of Innocence sind alle nicht schlecht, aber auch nichts Superdolles. Bei Face in the Sand gefällt mir wiederum die Melodielinie sehr gut. Aber ein großes "Aber" gibt es noch, ein Ahaeffekt hinsichtlich der Vielseitigkeit von Iron Maiden. Das Stück Journeyman ist ganz großes Tennis. Eine Art Unplugged, aber keine Ballade, akustisch kraftvoll gespielt, mit einem Wort klasse. Mit der Folgescheibe haben sich Iron Maiden mehr auf die Stärken konzentriert und das mit den kürzeren Songs mehr oder weniger gelassen. Hier auf Dance of Death zwei oder drei Stücke weniger hätten einen deutlich besseren Gesamteindruck hinterlassen und wären mir dann auch 5 Sterne wert gewesen.
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