Kundenrezension

211 von 216 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feine Sache, 17. März 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Eye-Fi Pro X2 Secure Digital High Capacity (SDHC) 8GB Speicherkarte mit Wi-Fi (Zubehör)
Ich verwende diese Karte seit ca. drei Monaten in einer Canon S95 für die Übertragung von jpg's und RAW-Dateien.

1. Installation
Mühsam. Theoretisch sollte die Installation einfach und schnell gehen, nach der Zwangsregistrierung bei eye-fi lief auch tatsächlich eine WLAN-Übertragung. Diese automatisch erstellte Konfiguration war allerdings so quälend langsam, dass man die Karte aus dem Fenster werfen will: Es fand ein Upload der Bilder auf den eye-fi-Server statt, anschließend ein Download der Bilder ins Verzeichnis des heimischen Rechners. Stellte man den Server-Upload ab, ging gar nichts mehr. Ich hab ca. drei Stunden gebraucht, um herauszukriegen, dass bei der Windows-Firewall der Port 59278 freigegegen werden muss. Steht in keiner Anleitung, das ist ätzend. Dann funktioniert's aber.

2. Nutzung
Ziemlich bequem. Nach Hause kommen, Rechner und Kamera einschalten, der Rest geht automatisch. Geschwindigkeit ist m.E. ok, Beispiel: 72 Bilder mit insgesamt 511MB wurden in 10 Minuten auf den Rechner übertragen. Natürlich geht's über den USB-Cardreader schneller ...
Nicht zu toppen ist die Karte jedoch bei Innenaufnahmen mit Stativ, die direkt nach der Aufnahme am Bildschirm des Rechners bewertet werden sollen: Nach der Aufnahme dauert's weniger als 20 sec, bis ca. 10 - 12 MB Bilddaten auf den Rechner übertragen wurden - ohne, dass man die Kamera vom Stativ schrauben musste, die Karte rausnehmen, ...

3. Geotagging
Ein kleines Etwas ist besser als ein großes Nichts ... Das verwendete Prinzip (WPS statt GPS, s. eye-fi Website) hat Vor- und Nachteile: Ein Vorteil ist z.B., dass bei Aufnahmen in Gebäuden Geo-Daten zur Verfügung stehen (können), was bei GPS-basierten Systemen i.d.R. nicht zutrifft. Ein Nachteil liegt auf der Hand: Fotos, die irgendwo im Nirgendwo geschossen werden, tragen keine (richtigen) Geo-Daten. Nichtsdestotrotz finde ich die WPS-Idee richtig gut, man darf nicht vergessen, dass die Karte nun mal physisch der SD-Karten-Spezifikation folgen muss, und auch die WLAN-Hardware braucht Platz (der ja eigentlich ohnehin nur für Speicherschaltkreise vorgesehen war). Geotagging jetzt also auf diese Weise softwaremäßig zu versuchen, ist eine pfiffige Idee.

4. Summasummarum
Vier Sterne. Aber eigentlich müsste man für die mühsame Installation mehr als einen Stern abziehen ...

PS. Vielleicht noch dieser Hinweis: Raw-Dateien bekommen bei der Übertragung auf den Rechner keine Geo-Daten - Raw sind herstellerspezifische Formate und eye-fi weiss nicht, an welcher Stelle in der Datei die Geo-Daten stehen.
PPS. Noch ein Hinweis an "Gebraucht-Karten-Käufer": Der Vorbesitzer muss die Registrierung der Karte rückgängig machen, sonst kann man die Karte nicht verwenden. Wenn eine Karte "deregistriert" wurde, kann sie wie eine neue verwendet werden.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.04.2011 11:21:32 GMT+02:00
Bash meint:
Im Fotostudio würde ich dann einfach für 10 Euro ein 5 Meter USB-Kabel kaufen und das an den PC anschließen. Ich seh da den Vorteil nicht.

Erst die Entwicklung der iPhone und Android-Apps hat mich mehr vom Nutzen der Karte überzeugt. Unterwegs will ich nicht mit dem Kartenadapter am iPad fummeln müssen, um Fotos von der "richtigen" Kamera auf das iPad zu bekommen (ab iOS 4.3 über Personal Hotspot).

Aber wie gesagt im Studio 20 Sekunden auf 10MB warten zu müssen wäre doch ein Scherz. Das sind 0,5 MB pro Sekunde und damit unmöglich langsam.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2011 15:03:41 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.06.2011 15:04:04 GMT+02:00
Leo meint:
Ich habe kein Fotostudio. Und ich möchte kein fünf Meter langes USB-Kabel an der Kamera dran und im Weg liegen haben ...
Drahtlos - das ist der Vorteil.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2012 14:39:49 GMT+01:00
Resispo meint:
Das macht gerade im Studio schon Sinn.
Ich habe mein Syncrokabel durch eine drahtlose Generatorauslösung ersetzt um diese Stolperfalle zu eliminieren und werde dann sicher nicht mit einem USB-Kabel an der Kamera herumlaufen.
Die 5m wären mir auch zu wenig Freiheit

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2012 07:42:44 GMT+02:00
tc meint:
Mir geht es auch so, gerade im Studio stört jedes weiter Kabel, ich übertrage für eine schnelle Ansicht nur die jpgs, die RAW kommen später per Kardenleser. Der Vorteil an einem kalibrierten Bildschirm, die Bilder zu sehen ist einfach unschlagbar...

Veröffentlicht am 11.01.2013 11:32:51 GMT+01:00
Wissen Sie zufällig, ob es möglich ist, die Fotos direkt auf eine externe/mobile Wlan Festplatte (generiert ihr eigenes Wlan) zu übertragen?

Veröffentlicht am 11.01.2013 11:32:51 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 11.01.2013 11:33:25 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.01.2013 11:54:08 GMT+01:00
Leo meint:
Ich weiss es nicht, vermute aber, dass es nicht funktioniert, da auf dem Rechner ein eye-fi-Helper-Programm laufen muss, das die Bilder entgegennimmt. Wenn die Festplatte über einen Rechner mit diesem eye-fi-Helper-Programm erreichbar ist, kann das Programm die Bilder auf die externe Festplatte schreiben.

Veröffentlicht am 04.06.2014 12:17:31 GMT+02:00
Mr. Natural meint:
Danke für den Hinweis mit der Firewall...!
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